Kai Flint
Bild Information: Kai Flint

Deutschland holt bei Team-EM Silber

EMM Senioren/Seniorinnen 2012
 

8.9.2012 -  Der Titelverteidiger war eine zu hohe Hürde für das Team des DGV. Schweden gewinnt erneut den Titel des Mannschaftseuropameisters. Aber auch die Silbermedaille ich für Deutschland ein großer Erfolg. Im Finale unterlag das Deutsche Team den Skandinaviern mit 1,5:3,5.

Update 8.9.2012

Hans-Güntger Reiter aus Braunschweig hat auch im Finale wieder ganz souverän sein Match gegen Stefan Lindberg mit 3und2 gewonnen.

Veit Pagel und Christoph Staedler unterlagen jeweils ihren Konkurrenten.

Richtig spannend war es beim Vierer. Hans-Hubert Giesen und  Karlheinz Noldt trafen auf Bob Backstedt und Per Hildebrand. Das Match war immer offen und spannend. Nach der regulären Runde lagen beide Teams all square und so ging es in die Verlängerung. Auf dem zweiten Extraloch setzten sich die Schweden durch und gewannen damit den entscheidenden dritten Punkt für das Dreikronenteam.

Das Match von Kai Flint gegen Hans Ivarsson war damit bedeutungslos und wurde all square gewertet.

Nach der Halbfinale-Niederlage gegen das Deutsche Team sicherte sich England durch einen glatten 4,5:0,5-Sieg über Italien noch die Bronzemedaille.

Seniorinnen auf Rang 6

Die Seniorinnen haben ihr letztes Spiel bei der EMM verloren. Gegen die Schwedinnen unterlag das Deutsche Team im Spiel um Platz 5 mit 1,5:3,5 und belegt im Endklassment damit Rang 6.


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Update 7.9.2012


7.9.2012 – Bei den EMM der Senioren hat Deutschland im Halbfinale England geschlagen. Mit 3:2 setzte sich das Team von Kapitän Hans Braasch gegen den Favoriten durch. Den entscheidenden Punkt holte dabei Kai Flint, der auf dem ersten Extraloch gegen den Briten Alan Squires triumphierte.



Dabei schien es auf dem 18.Grün schon so, als wenn der Traum vom Titel für das Deutsche Team ausgeträumt ist, denn Squires hatte nur noch einen Putt von 60 Zentimeter, um das Match gegen den Falkensteiner Flint zu gewinnen. Doch dem Engländer versagten die Nerven, so dass Flint mit all square vom Grün kam und auf dem ersten Extraloch den entscheidenden Punkt für das DGV-Team holen konnte.

Zuvor hatten  Christoph Staedler und Hans-Hubert Giesen im Vierer mit 4und2 das Nachsehen gegen Martin Galway und Chris Reynolds.
Hans-Günter Reiter gewann glatt mit 5und4 gegen Andrew Stracey. Ebenso glatt unterlag Karlheinz Noldt gegen Tyrone Carter.

Den Ausgleich zum 2:2 erspielte Veit Pagel durch einen 3und2-Erfolg gegen John Ambridge.

Im Finale trifft Deutschland morgen auf Schweden. Die Skandinavier setzten sich mit 3:2 gegen Italien durch. Diese Begegnung war sehr umkämpft und brachte Hochspannung auf den Platz von Estoril. Schon der Vierer von Bob Backstedt/Per Hildebrand stand lange auf Messers Schneide. Erst auf dem acht Extraloch mussten sich die Italiener Marco Bussinello/Vincenzo Sità geschlagen geben.


Damen im Spiel um Platz 5

Nach dem Scheitern im Halbfinale waren die Deutschen Seniorinnen heute wieder guter Dinge. Im Spiel gegen die Eidgenossinnen setzte sich das Team von Coach Michael Terwort mit 3,5:1,5 durch.
Spannend war es in Lugano, bis Cornelia Schmidt-Stützle ihr Match auf Grün 18 gewinnen konnte.
Im Spiel um Platz 5 trifft Deutschland morgen auf Schweden, dass sich 3:2 gegen England durchgesetzt hat.


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Update 6.9.2012


6.9.2012 – Bei den EMM der Senioren haben die Damen die Segel streichen müssen. Die Herren dagegen sind mit einem 3:2-Sieg über Spanien ins Halbfinale eingezogen. Mit dem gleichen Ergebnissen haben die Damen gehen Spanien verloren, so dass das Duell Deutschland gegen Spanien unter dem Strich unentschieden endete.

Die beiden Punkte für das Team, das von Michael Terwort gecoacht wird, sicherten Chris Utermarck durch ein 1auf gegen Marta Estany und Cornelia Schmidt-Stuetzle durch einen Sieg auf dem ersten Extraloch gegen Rocio Ruiz de Velasco.
Uschi Beer hatte es in der Hand, den Einzug ins Halbfinale zu sichern, musste sich aber nach spannendem Kampf der Spanierin Maria Orueta auf dem 18.Grün geschlagen geben. Damit spielt das Team von Kapitänin Beate Muß um die Plätze 5 bis 8 und trifft dabei morgen auf die Schweiz.


Senioren im Halbfinale

Die EMM der Senioren hat am ersten Matchplaytag fast schon sensationell das Aus von zweit mitfavorisierten Teams gebracht. Irland unterlag Italien und Schottland zog gegen Schweden den Kürzeren.
Das Deutsche Team dagegen zeigte eine starke Leistung und setzte sich gegen die hoch einzuschätzenden Spanier knapp mit 3:2 durch.
Den entscheidenden Punkt für das Deutsche Team holte Veit Pagel, als er nervenstark auf dem ersten Extraloch einen 20-Meter-Putt lochte.

Im Halbfinale trifft das Team von Kapitan Hans Braasch morgen auf England. Die Briten sind traditonell favorisiert, allerdings haben Deutsche Senioren auch schon über Engländer triumphiert.

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Update 5.9.2012


5.9.2012 – Bei den EMM für Senioren haben es beide Deutschen Teams in den Flight A geschafft. Die Damen haben in Lugano mit insgesamt +83 Schlägen in den Zählspielrunden den geteilten 3.Platz erreicht, während die Herren in Estoril mit +38 Schlägen auf Rang 4 die Zählspielqualifikation beendet haben.
Kurioser Weise treffen beide Teams im Viertelfinale am morgigen Donnerstag auf die Vertretungen aus Spanien.
Die Seniorinnen haben sich gegenüber dem ersten Tag um fünf Schläge verbessert und waren damit das drittbeste Team des Tages.
Bestes Einzelergebnis im Team von Kapitänin Beate Muß war Cornelia Schmidt-Stützle. Die Spielerin aus Stuttgart kam mit einer 75 vom Platz.

Im Viertelfinale kommt es zu einer Neuauflage des letztjährigen Halbfinales, bei dem die Mannschaft von der iberischen Halbinsel das bessere Ende für sich hatte.
„Wir hoffen auf eine erfolgreiche Revanche“, gibt Coach Michael Terwort das Ziel für den ersten Matchplay-Tag vor.

Obwohl das Wetter in der Schweiz anfangs besser als gestern war und der Platz etwas trockener, spielte es sich aufgrund sehr anspruchsvoller Fahnenpositionen, schwerer. Das CBA war an beiden Tagen -4/RO.


Gleicher Gesamtscore bei Herren

Die Senioren haben heute ihr Ergebnis vom ersten Tag bestätigt. Wieder kam das Team von Kapitän Hans Braasch mit 364 Schlägen in die Wertung. Beste Deutsche Tagesergebnisse waren die 71 von Hans-Günter Reiter und Veit Pagel.

Der Gegner im Viertelfinale, Spanien, brauchte insgesamt nur acht Schläge mehr. Für die Matchplays steht damit ein spannender Tag zu erwarten.



Livescoring Seniorinnen>>


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Update 4.9.2012

4.9.2012 – Der erste Tag der EMM der Senioren ist für die Deutschen Teams gut verlaufen. Sowohl die Damen, wie auch die Herren liegen nach der ersten Zählspielrunde auf Rang 4 und haben damit beste Aussichten, sich für den Flight A zu qualifizieren. Wenn die DGV-Teams ihre Plätze behaupten und unter den besten acht Teams sind, spielen sie um Titel und Medaillen.

Bei den Damen teilen sich mit jeweils +28 Schlägen die Teams aus Frankreich und England die Führung. Auf Rang 3 liegt Spanien mit +40, gefolgt vom Deutschen Team, das vier Schläge mehr verbucht hat.
Beste Spielerin des Deutschen Teams war am ersten Tag Dagmar Lehmann. Die Gifhornerin unterschrieb eine 76.

Auch die Herren liegen aussichtsreich im Rennen. Hinter Schottland, England und Irland hat das Team von Kapitän Hans Braasch mit +19 einen sehr soliden Tag hingelegt. Bester Deutscher war Hans-Hubert Giesen mit einer Par-Runde. Der Stuttgarter spielte auf Bahn 6 sogar einen Eagle.
Einen Schlag mehr als Giesen brauchte Hans-Günter Reiter aus Braunschweig.

Vor dem entscheidenden, zweiten Zählspieltag haben die Damen zehn Schläge Vorsprung auf die Schwedinnen, die derzeit auf Platz 9 liegen. Auch die Herren können sich mit einem Polster von 16 Schlägen auf das italienische Team noch nicht in Sicherheit wiegen, den Platz in der Top 8 zu belegen.

Die Aussichten sind allerdings für beide Mannschaften bestens.



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2.9.2012 - Die Team-Europameisterschaften der Senioren werden am 4.September gestartet. Bis zum 9.September werden die Damen im schweizerischen Lugano um die Krone des Europäischen Seniorengolfs kämpfen, während die Herren ihre Meisterschaft in Estoril/Portugal austragen.

Seniorinnen

Der GC Lugano wurde bereits 1923 gegründet und ist damit einer der ältesten Clubs in der Schweiz. Der Par 70-Platz ist vom Ladies-Championship-Tee 4.922 Meter lang. Die voralpine Kulisse ist von großem Baumbestand und einem Blütenmeer geprägt. An etlichen Bahnen ist weniger die Schlaglänge entscheidend, die Präzision dagegen sehr.
„Es wird wohl sehr viel vom kurzen Spiel abhängen“, schätzt Beate Muß, die Deutsche Kapitänin den wesentlichen Erfolgsfaktor für Lugano ein.

15 Nationen haben bei den Seniorinnen gemeldet, darunter auch wieder die Insel-Verbände England, Schottland und Irland. Neben den Spanierinnen zählen die Britinnen stets zum Favoritenkreis. Erstmals am Start ist Island.
Nach zwei Runden Zählspielqualifikation werden die besten acht Teams den neuen Europameister in drei Matchplay-Tagen ausspielen.

Chancenlos sieht die Deutsche Kapitänin ihr Team nicht: „Wir wollen ordentliches Golf spielen und: klar wollen wir auch eine Medaille gewinnen!“ So vermessen, den Titel zu erwarten, sei man im Deutschen Lager aber nicht, betonte Beate Muß. Besonders freut sie sich darüber, dass Coach Michael Terwort das Team die ganze Zeit in der Schweiz betreut.

Für Deutschland werden folgende Spielerinnen in der Schweiz antreten:
Chris Utermack, Wannsee
Uschi Beer, Ratingen
Dagmar Lehmann, Gifhorn
Cornelia Schmidt-Stützle, Stuttgart
Nicole Eicke-Huth, Kronberg
Tessa Oldenbourg, Wörthsee
Kapitänin: Beate Muß
Trainer: Michael Terwort



Senioren

Auch die Team-EM der Senioren findet in einem Traditionsclub statt. Der Golfclub Estoril wurde 1929 gegründet. Zahlreiche internationale Meisterschaften wurden dort ausgetragen.
Der Par 69-Course ist für Herren 5.313 Meter lang und wird von Kiefern- und Eukalyptusbäumen dominiert.

Kapitän Hans Braasch kommt hinsichtlich des Teilnehmerfeldes fast ins Schwärmen: "Bei einer Senioren-EMM trifft sich die ehemalige Elite, darunter Europa- und Weltmeister, ja sogar ehemalige Tour-Pros, die sich mit 60 haben reamateurisieren lassen." Entsprechend hoch sei die Leistungsdichte, so dass bei den besten Mannschaften praktisch nur Scratch-Golf im Team stehen.

Die Deutsche Mannschaft sieht Braasch wie in den letzten Jahren unter den besten Vier, gibt allerdings zu bedenken: "Im Lochspiel kann alles passieren!".
Der Austragungsmodus entspricht dem, der auch bei den Seniorinnen gespielt wird. Es gilt also, sich in zwei Runden Zählspielqualifikation unter den besten acht Teams zu platzieren, um danach in den Matchplays die Chance zu haben, um die Europameisterschaft mitzuspielen.

Für Deutschland werden folgende Spieler in Portugal antreten:
Hans-Günter Reiter, Braunschweig
Hans-Hubert Giesen, Stuttgart
Christoph Städler, Semlin
Veit Pagel, Falkenstein
Kai Flint, Falkenstein
Karlheinz Noldt, Wendlohe
Kapitän: Hans Braasch

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