Premiere für Finch

 

Vor wenigen Wochen kämpfte Finch noch um seine Tourkarte - in Neuseeland gelang ihm jetzt der Sieg [VIDEOS]

Richard Finch hat es geschafft. In Neuseeland sicherte er sich seinen ersten European-Tour-Titel und eine Prämie von über 116.000 Euro. Seit 2005 spielt der 30-jährige Engländer auf der European Tour. Vor einigen Wochen musste er noch um den Erhalt seiner Spielberechtigung bangen. Mit einem siebten Platz bei der Mallorca Classic gelang ihm dann in letzter Sekunde der Einzug in die Top-115 der Order of Merit. Und so konnte Finch in der neuen Saison weiter durchstarten.




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Und Finch hat seine Chance genutzt. Bereits am zweiten Spieltag stellte er mit einer 65er Runde einen Kursrekord auf dem Hills GC von Queenstown auf. Jedoch gelang dies auch dem Australier Steven Bowditch, der seit Runde eins in Führung lag. In Runde drei konterte Finch dann mit einer 64er Runde und verdrängte Bowditch (71) von der Spitze. Der Kursrekord blieb Finch trotz Führung jedoch verwehrt, denn wieder glänzte ein Australier. Peter Fowler bezwang den 6.551m langen Kurs mit nur 62 Zählern. An den Führenden Finch kam Fowler dennoch nicht heran. Der Engländer hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Vorsprung von drei Schlägen auf den Zweitplatzierten Steven Bowditch.

Konsequentes Finale

Im Finale konnte Finsch seinen Vorsprung von drei Zählern halten. Er ergänzte seine Runden von 73, 65 und 64 Schlägen mit einer 72er Runde. Der Gesamtscore von 274 Zählern sicherte ihm schließlich seinen ersten Tour-Sieg vor 9.000 Zuschauern. Platz zwei eroberten am Ende zwei Australier. Steven Bowditch kam am vierten Tag ebenso wie Finch mit einer 72 ins Cubhaus. Sein Landsmann Paul Sheehan spielte im Finale eine 69 und kam damit ebenso wie Bowditch auf einen Gesamtscore von 277 Zählern. 

Noren bester Europäer, Fowler abgeschlagen

Platz vier teilen sich vier Spieler. Neben den Australiern Steven Jeffress, Craig Parry und Mathew Millar gelang auch dem Schweden Alexander Noren der Sprung in die Top-5 (Gesamtscore je 278).

Peter Fowler hatte trotz hervorragendem Platzrekord das Nachsehen. Nach Runde drei lag der Australier noch auf dem dritten Platz. Doch eine 73 am Finaltag warf ihn zurück. Am Ende kam er mit Runden von 69, 75, 62 und 73 Zählern auf einen Gesamtscore von 279 Schlägen und beendete die New Zealand Open auf Rang acht.





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