Bubba zu Phelps in den Pool
Michael Phelps fordert Bubba Watson zu einem Duell - mehr Wettkämpfe plant er nicht mehr. Phil Mickelson gibt den Golfflüsterer und Craig Connelly twittert ein Foto seines Chefs Martin Kaymer im Jet. Die Geschichten der Woche.
"Bubba hat gesagt, ich sei ein guter Schwimmer, aber ein ganz schlimmer Golfer", erzählte Michael Phelps in London. Gerade hatte der Schwimmer seine 18. olympische Goldmedaille geholt - und seinen Rücktritt bekanntgegeben. Nun sieht er im Ruhestand nur noch einen Gegner: Bubba Watson (der hier schon einmal den Sprung ins Wasser trainiert - wenige Tage vor einem Major wohlgemerkt).
"Vielleicht kann ich gegen ihn im Schwimmen antreten und danach auf dem Golfkurs - mehr Wettbewerb wird es nach meinem Rücktritt nicht geben", so Phelps, der gut mit Watson befreundet ist. Ob der 27-Jährige vielleicht vor einer zweiten Karriere steht? Erstes Ziel ist in jedem Fall: "Alle großen Golfkurse spielen." Und sonst? "Ein Ziel ist, X Schläge einzusparen oder an meinem kurzen Spiel und dem Putten zu arbeiten - das motiviert mich." Das ein oder andere ProAm wird in jedem Fall drin sein - bei dem Talent.
Dieses hat auch Phil Mickelson - dennoch ist er derzeit auf der Suche nach der Form. Was aber nicht heißt, dass es nichts Erfreuliches von Lefty zu vermelden gibt - wenn man dazu auch nicht unbedingt auf die Scorekarte Mickelsons schauen darf. Vor dem WGC in Ohio spielte er mit Ben Crane eine Proberunde. Das Ergebnis: Crane eröffnete mit einer 66. "Es war sehr lustig mit ihm. Er hat mir geholfen", sagte Crane. "Er nennt sich selbst den Golfflüsterer." Wohl zu recht. Zumindest für einen Tag. Nach einer 75 auf Runde zwei beendete Crane das Turnier.
Noch größere Nummern notierten Lee Westwood und Rickie Fowler - nahmen es aber mit Humor. Freitags benötigten sie 80 Schläge für die Runde, tags darauf erhöhte der Engländer sogar um einen Zähler. In einer Kolumne schrieb Fowler daraufhin: "Hey, es war besser als eine 81." Als Westwood nachzog, twitterte Fowler: "Ich weiß genau, wie Du fühlst ... Sorry, ich musste Dir zeigen, wie es geht." Westwoods Antwort lässt bekanntlich nie auf sich warten - und lustig ist sie meist auch: "Im Matchplay hättest Du mich heute 1 auf geschlagen."
Derartige Scores waren Martin Kaymer zuletzt auch nicht unbekannt. So langsam meint man aber einen Aufschwung erkennen zu können. Beim Bridgestone Invitational spielte er solide und sicherte seinen neunten Platz im Rennen um das Ryder-Cup-Ticket. Die größten Konkurrenten Nicolas Colsaerts und Sergio Garcia konnten nichts gut machen. Dennoch bleibt es spannend.
So ging es nach Turnierende fix in Richtung South Carolina zur PGA Championship. Caddie Craig Connelly twitterte ein Bild aus dem Jet mit dem ironischen Kommentar: "Was ein sch... Leben, oder?"

Kaymer-Kumpel Alvaro Quiros hat übrigens nur noch Außenseiterchancen auf Team Europa.
Apropos Privatjet, twitternde Golfprofis (Fowler) und Bubba Watson - hier noch ein Bild, das alles drei vereint. Bild: Watson; Motiv: Fowler; Tätigkeit: Twitter

Von Tiger Woods gibt es keine Bilder, aber ein WGC, das durchaus Hoffnung auf einen Sieg bei der PGA Championship macht - wäre da nicht das Putten. In Sachen Grüntreffer war er in den Tage von Ohio der zweitbeste im Feld, auf den Grüns lief es weniger gut. Und dann kam auch noch Flight-Partner Matt Kuchar am Sonntag mit 20 Putts und drei Chip-Ins um die Ecke.
"Mit Kuch zu spielen war heute ein Witz. Es war unglaublich", sagte Woods, der selbst 29 Putts benötigte. "Ich habe den Typen den ganzen Tag nicht gesehen - und am Ende haben wir den gleichen Score." Beide beendeten nach einer 66 das WGC auf dem geteilten achten Platz.
fpf
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