Pro/Contra
Smartie oder Goldie: Werden die Vorteile von bunten Bällen verkannt, oder ist an den Blendern einfach nichts dran?
Bunte Bälle - Pro und Contra
Fast jeder Golfer spielt mit weißen Bällen. Bei den Profis sieht man höchstens mal Vijay Singh, Jim Furyk, Tim Clark, eine Paula Creamer oder Laura Davies auf farbige Kugeln hauen. Zurecht, sagt Philipp Rehm, die Smarties können nichts und haben zudem schlechte Qualität. Eine andere Meinung vertritt Sebastian Burow.
Smartie oder Goldie: Werden die Vorteile von bunten Bällen verkannt, oder ist an den Blendern einfach nichts dran?
![]() |
![]() |
|
|
Pro Ich kann verstehen, wenn jemand gerne bei seinem weißen Ball bleibt und dem bevorzugten Modell treue schwört, bunte Bälle sind aber völlig verkannt. Früher waren diese sogenannten Smarties vielleicht noch von minderer Qualität, mittlerweile haben die führenden Hersteller aber längst auch Modelle mit den neuesten, spielunterstützenden Eigenschaften im Sortiment. In vielen Situationen stechen gelbe oder rote Bälle zudem besser ins Auge - beispielsweise, wenn neben den Fairways mal wieder alles weiß blüht. Sie leuchten zudem ziemlich auffällig im diffusen Abendlicht. Ferner gibt es einen netten Vorteil: Beim letzten Mannschafts-Matchplay entschieden wir uns, zur gelben Kugel zu greifen. Wir wurden von unseren "coolen" Teenie-Gegnern während des klassischen Vierers nur noch mittleidig beschmunzelt. Sie unterschätzten uns, wurden vielleicht sogar etwas überheblich, hätten "gelbe Birdies" nie für möglich gehalten - und wir machten den Sack dann an der 18 mit ein wenig Genugtuung zu. Wir waren uns sicher: Das Gelb hatte sie geschwächt und uns gestärkt. Bunte Bälle haben Vorteile, machen Spaß, funktionieren genau so wie weiße und werden fälschlicherweise verkannt. (sbw) |
Contra Grundsätzlich kann man sicher darüber diskutieren, ob bunte oder weiße Bälle besser sind. Der ursprüngliche Gedanke hinter bunten Bällen war, dass diese leichter gefunden werden, deswegen gibt es wahrscheinlich auch keine grünen Bälle. Rosa Bälle sind und waren zum Beispiel eher ein cleverer Trick um den Verkauf anzukurbeln. Warum also bunte Bälle? Die Aussage: "Dann finde ich meinen Ball besser", stimmt in meinen Augen einfach nicht, es sei denn, es ist Winter. Aber welcher normale Golfer spielt schon bei Schnee? Hier reden wir wahrscheinlich von den Fanatikern, die sich auch einen Leuchtball kaufen, um damit bei Dunkelheit spielen können. Bunte Bälle finden meist erst Verwendung, wenn alle weißen Bälle im Teich oder Aus verschwunden sind. Unterm Strich muss man sagen, dass bunte Bälle qualitativ bestimmt fast immer schlechter sind als weiße - und sie sind zudem eben auch noch bunt. Ich persönlich bevorzuge die klassische Variante in weiß, bunte Bälle stören mich schon alleine optisch. Mein Fazit: Beide Golfball-Varianten erfüllen ihren Zweck, jedoch nutzen die meisten Golfer bunte Bälle nicht wirklich, um diese im Rough besser zu finden. Man möchte dadurch wahrscheinlich nur irgendwie auffallen. Ich brauche das aber nicht. (prm) |
DISKUSSION:
Wie stehen Sie zu bunten Bällen?
BrunnthalGolfer sagt dazu:Diskutieren Sie mit!Gefällt mir! ...
Livescoring
Meine Turniere
Turnierkalender einsehen »
zum Turnier anmelden »
Ergebnisse abrufen »
Handicap abfragen »





