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Zurück in der Spur

 
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Inverness, Schottland: Martin Kaymer spielt bei der Scottish Open vorne mit, Marcel Siem startet mit einer 71 und kämpft um den Cut. Der Italiener Francesco Molinari liebäugelt zwischenzeitlich mit einer 59, schafft am Ende aber "nur" eine 62.

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Martin Kaymer hatte die Tage nach der Open de France bei seiner Familie verbracht. Die Golfschläger fanden zunächst keine Beachtung. Nach dem enttäuschenden Ergebnis von Frankeich hatte er eine Ablenkung nötig. Und offenbar hat sie geholfen. Der Start in die Scottish Open lief sehr gut, Kaymer liegt nach der ersten Runde weit vorne.

Robust und konstant wirkte das Spiel des Deutschen bei fairen Bedingungen in Castle Stuart. 13 von 14 Fairways und 15 Grüns in Regulation waren überragende Werte, die 67 auf der Scorekarte folgerichtig. Ein noch tieferes Ergebnis verhinderten lediglich die 30 Putts. Erst auf dem 17. Loch kassierte Kaymer das erste und einzige Bogey durch ein verpasstes Scramble aus dem Sand, ehe er den Durchlauf versöhnlich mit dem sechsten Birdie des Tages beendete. Der erste Schritt in Richtung des ersten Top-Resultats in dieser Saison ist vollbracht.

Molinari vorne
In Sachen Fairwaytreffern war Francesco Molinari seinem ehemaligen Ryder-Cup-Kollegen zwar um eine getroffene Spielbahn unterlegen, dennoch erwischte Francesco Molinari einen ungewöhnlich guten Auftakt. Mit einer 64 hatte sich der Ryder-Cup-erfahrene Italiener schon von der Open de France aus Paris verabschiedet, und sich damit von weit hinten auf den zweiten Rang des Tableaus nach vorne gearbeitet. Am Donnerstag setzte Molinari bei fast windstillen Verhältnissen noch einen drauf. Mit einer 62 führt er das Feld nach der ersten Runde souverän an.

"Ein toller Start in das Turnier", analysierte Molinari. "Ich habe sehr solide gespielt, einige Putts auf den Front Nine gelocht und auch danach gut weitergemacht. Ich habe auf dem siebten Abschlag (Molinaris 16. Bahn) kurz an eine 59 gedacht, aber die letzten drei Bahnen sind nicht so einfach." Molinari notierte zum Abschluss drei Mal das Par, happy war er trotzdem.

Auf dem zweiten Rang folgt Alejandro Cañizares nach einer 64, einen Schlag vor Søren Kjeldsen und Raphael Jacquelin.

Luke Donald, die Nummer eins der Welt, war zufrieden mit seiner ersten Runde nach langer Auszeit. Seit der US Open hatte Donald für kein Turnier mehr gemeldet, eine gute Form bewies er dennoch. "Normalerweise bin ich mit einer 67 zufrieden. Diesmal aber nur bedingt, wenn ich damit schon fünf Schläge Rückstand habe", so der Engländer mit einem Augenzwinkern.

Weniger zufrieden dürfte Phil Mickelson mit seinem Auftakt sein. Der linksschwingende Rechtshänder hatte erst kurzfristig für das Turnier gemeldet und kam mit seinem Spiel noch nicht wirklich klar. Eine 73 (+1) reicht derzeit nur für einen Platz jenseits der besten 100. 

Scottish Open 2012 - Runde vier

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Siem nur Mittelmaß
Der Links-Platz von Castle Stuart bot am Eröffnungstag viele Möglichkeiten, Schläge gutzumachen. Vor allem auf Bahn 3 und 16 bekamen die Zuschauer viele Birdies zu sehen, schon mit Pars verlor man an Boden gegenüber der Konkurrenz. Marcel Siem dagegen absolvierte diese beiden Bahnen mit Bogey und Doppelbogey.

"Ich habe dort mindestens vier Schläge gelassen", sagte Siem nach der Runde zu Golf.de. "Auf diesen Bahnen muss man normalerweise Birdies spielen." Doch der Deutsche, der vergangene Woche sensationell seinen zweiten Tour-Titel errang, zog trotz der beiden Patzer ein positives Fazit seiner Runde, denn die beiden Schlagverluste waren die einzigen spürbaren Fehler auf der Scorekarte.

"Ich habe eigentlich ganz solide gespielt", resümierte Siem, 31, und ergänzte: "Das Feuer von sonst war heute nicht wirklich da. Es waren drei schöne Tage, viele Gratulationen und Interviews. Nach dem ganzen Adrenalin von letzter Woche, bin ich jetzt etwas schlapp, die Konzentration lässt zu wünschen übrig. Obwohl ich nicht einmal richtig gefeiert habe."

Am Ende unterschrieb er dank vier Birdies noch eine 71 (-1), die derzeit für einen Platz im Mittelfeld reicht. "Ich werde heute viel schlafen, um die Batterie wieder aufzuladen. Drei gute Tage hier wären sehr wichtig. Ich werde weiter alles geben, um in den Rankings weiter nach oben zu kommen."

Am Freitag kämpft Siem allerdings erst einmal um den Cut.

tfi




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