Himmel und Hölle
Himmel: Neue Namen strömen ins Ryder-Cup-Team und sorgen dafür, dass sich keiner mit einem lichten Turnierplan ausruhen kann. Hölle: Die amerikanische Golflehrervereinigung rät den Besuch eines Fitnessstudios ab neun Jahren.
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Himmel Spannung pur im Endspurt: Europas Qualifikation für das Ryder Cup-Team geht in seine heiße Phase. Mit der US Open beginnen die letzten entscheidenden Monate. Am 27. August steht das Team für den Kampf der Kontinente fest. Und: Wo vermeintlich sichere Team-Kandidaten wie Martin Kaymer oder Graeme McDowell ein wenig schwächeln, kommen neue Namen ins Spiel. Gonzalo Fernandez-Castano zum Beispiel oder Nicolas Colsaerts. Fest steht: Selbst ein Lee Westwood kann sich auf seinem bisherigen Punktestand nicht ausruhen, will er sich nicht auf eine der Wildcards verlassen. Gut möglich also, dass die Big Names Europa im Endspurt der Qualifikation ihre Turnierpläne noch einmal ändern und ein paar Turniere mehr bestreiten. Wer Mitglied im Team sein will, muss sich in den kommenden zehn Wochen beweisen. Wochenlange Pausen, wie sie bei den Spitzenprofis inzwischen Standard sind, kommen bei Teamchef Olazábal da nur bedingt gut an. |
Hölle Das Ganze nennt sich "PGA Sports Academy for kids": Die Rede ist vom Versuch der amerikanischen Golflehrervereinigung, ihren Mitgliedern zu erklären, dass "sportliche Aktivitäten, egal welcher Art" dem Golfsport der Jugend nur helfen. Empfohlen wird deshalb der Besuch eines Fitnessstudios ab zirka neun Jahren, um mit ersten Muskelaufbauübungen den Körper zu stärken. Schrecklich! Ein paar Runden auf dem Fußballplatz, ein paar Stunden Spielen im Freien, Toben im Freibad, ein Tennis-Match hätten wohl den gleichen oder einen womöglich besseren Effekt. Vom Spaß für die Kids ganz zu schweigen! Man kann nur hoffen, dass sich die Ideen der US PGA nicht weiter Richtung Europa verbreiten. |
Würden Sie Ihr Kind schon mit Neun ins Fitnessstudio schicken?
Frank Drollinger sagt dazu:Diskutieren Sie mit!...Andy Zhang spielt mit 14 Jahren die US Open.Ich traf Andy zusammen mit dem PGA Pro Darren Scholes nachdem er die US Kids gewann. Er besuchte mich dann ein zwei mal und was kein Geheimnis war; er ko ...
Petra Himmel bringt es in ihrer Golf.de-Kolumne "Himmel und Hölle" auf den Punkt: Wer bekommt einen Platz auf der Sonnenseite und wer muss in unserer Golf-Hölle schmoren? Himmel, u.a. für das Golfmagazin und die Süddeutsche Zeitung auf den Golfplätzen dieser Welt unterwegs, sagt Ihnen wöchentlich, was Sache ist!
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