Pettersson: Familie statt Ryder Cup
Ein Mann für Olazábal? Carl Pettersson
Carl Pettersson ist bislang eine der Überraschungen der PGA-Saison 2012. Ein Sieg vergangene Woche und zwei weitere zweite Plätze in dieser Spielzeit bringen dem Schweden aktuell den vierten Rang im FedEx Cup. Theoretisch wäre Pettersson nach aktuellem Stand auch für den Ryder Cup am Ende der Saison qualifiziert. Jedoch gibt es dabei ein entscheidendes Problem.
Pettersson ist kein Mitglied der European Tour und daher erscheint er auch nicht in den Qualifikationsranglisten. Absichtlich hatte sich der Gewinner der RBC Heritage zu Beginn der Spielzeit gegen eine Mitgliedschaft in Europa entschieden. Stattdessen wollte er mehr Zeit mit seiner Familie in North Carolina verbringen.
"Es ist schwierig, auf zwei Touren gleichzeitig zu spielen", erklärte Pettersson. "Ich habe viele gesehen, die es versucht haben. Mit Frau und zwei Kindern wäre es sehr hart geworden, 13 Turniere in Europa zu spielen. Vor allem, weil ich vor meinem Sieg kaum eine Chance auf Major- oder WGC-Teilnahmen hatte."
Eine kleine Hoffnung hat der Schwede, der seit Anfang des Jahres auch einen amerikanischen Pass besitzt, aber weiterhin auf den Kontinentalvergleich. "Wenn ich gut genug spiele, vielleicht nominieren sie mich per Wildcard." Ein Amerikaner im Team Europa?! Interessant.

