Sizilien, Italien: Thorbjørn Olesen hat sich bei sehr schwierigen Bedingungen am Mittelmeer in eine gute Position für den Sieg bei der Sicilian Open gebracht. Bereits drei Schläge beträgt der Vorsprung des Dänen auf Andrew Parr und Nicolas Colsaerts.
Es ging weitestgehend um Schadensbegrenzung am Samstag der Sicilian Open. Der Wind blies heftig über die Anlage am Mittelmeer, teilweise über 40 Stundenkilometer stark und so wurden die 18 Bahnen des Verdura Golf & Spa Resort für den Großteil des Feldes eine knackige Herausforderung.
Thorbjørn Olesen kam mit den kniffligen Bedingungen außergewöhnlich gut zurecht.
Mit seiner 67 am Samstag hat sich Olesen die Führung vor dem Finale gesichert. Vier Birdies, ein Eagle und nur ein Schlagverlust stehen auf Olesens Scorekarte. Bereits drei Schläge beträgt der Vorsprung auf die engsten Verfolger.
Im vergangenen Jahr war Olesen als Rookie einige Male sehr nah dran am Premieren-Sieg. Drei zweite Plätze stehen 2011 in der Saisonbilanz des 22-Jährigen. Jetzt hat er erneut eine gute Chance auf den ersten European-Tour-Titel.
Parr und Colsaerts folgen
Der Einzige im Feld, der mit dieser starken Leistung am Samstag mithalten konnte, war Andrew Parr. Der Kanadier unterschrieb ebenfalls eine 67 und teilt nach dem "Moving Day" den zweiten Platz mit Longhitter Nicolas Colsaerts. Lloyd Saltman, Søren Kjeldsen und Peter Lawrie, der Führende nach den ersten beiden Tagen, folgen auf dem vierten Rang.
Daly in Top Ten
Auch John Daly konnte sein Spiel trotz des starken Windes weitesgehend zusammenhalten. Trotz einiger kürzerer Fehlversuche mit dem Putter rettete der Amerikaner eine Even-Par-Runde ins Clubhaus und geht als Zehnter in die Schlussrunde.
Der einzige Deutsche im Feld, Bernd Ritthammer, war am Freitag ebenso am Cut gescheitert wie Top-Favorit Matteo Manassero, Titelverteidiger Raphael Jacquelin und Branden Grace, der 2012 bereits zwei Turniere gewinnen konnte.
tfi