In the Bag

In the Bag: Luke Donald

 
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Er ist zurück an der Spitze der Golfwelt. Luke Donald gewinnt das Stechen in Florida, obwohl er den schwersten Schlag ins Grün hatte. Einmal mehr verdankt er seiner starken Leistung mit dem Putter den Sieg. Wir werfen einen Blick in die Tasche des Mizuno-Spielers - auch wenn er weiterhin fremd geht.

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"Ich hatte wohl die schlechteste Ausgangsposition im Stechen", beschrieb Donald seine Gedanken auf dem Weg zu seinem Ball im rechten Rough. "Der Ball lag etwas tief und es war einer der Schläge, wo man nicht genau weiß, ob man einen guten Kontakt bekommt." Aus etwas über 145 Metern, bergauf - "Es spielte sich wie 160 Meter" - schlug Luke Donald ein volles Eisen 7 ins Grün der 18, dem ersten Playoff-Loch der Transitions Championship. "Als er in der Luft war, hatte ich ein richtig gutes Gefühl. Ich habe ihn nicht landen sehen und auch eine Pitchmarke habe ich nicht gefunden." Kein Wunder, war seine Annäherung doch nur wenige Zentimeter hinter dem Bunker gelandet und glücklich in Richtung des Lochs gesprungen.



Donalds Stärke auf den Grüns
"Ich habe mir die Putts der anderen gar nicht angeschaut", verneinte Donald die Frage, ob ihm der Putt von Bae Sang-Moon geholfen hat. Schon auf dem Weg zu seinem Ball hat er sich die Puttlinie angeschaut und die linke Lochkante als Ziel erkannt. "Danach habe ich mich nicht mehr um die Linie gekümmert."

Das Selbstvertrauen der neuen Nummer eins der Welt hat zu Beginn der Saison etwas gelitten, doch von Woche zu Woche kommt Donald wieder besser zurecht. "Die Vorbereitung war eigentlich ganz gut und ich habe mich wohl gefühlt, aber ich habe es nicht auf den Platz bekommen", ärgerte er sich über die mittelmäßigen Ergebnisse bei der Northern Trust Open und der Accenture Match Play Championship. "Gerade beim Match gegen Ernie Els war ich neben mir. Ich habe die Bälle nicht gut getroffen und auch auf den Grüns fehlte mir der Touch", erklärte er die Erstrunden-Niederlage gegen den Südafrikaner.

Transitions Championship - Donald wieder Nummer eins

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Der sechste Platz in Doral habe ihm aber wieder Selbstvertrauen gegeben. "Ich mag den Platz und habe dort auch in der Vergangenheit gut gespielt." In der Woche in Palm Harbour hat er dann wieder gezeigt, warum er 40 Wochen an der Spitze der Weltrangliste stand. Mit gerade einmal 26,8 Putts pro Runde benötigten nur fünf Spieler weniger Schläge auf den Grüns. Im Vergleich zum Rest des Feldes machte Donald allein durchs Putten 2,6 Schläge pro Runde gut (Platz 1), das sagt zumindest die Statistik Strokes Gained-Putting.

Neue Eisen, neue Hölzer - bekannte Schwächen und Stärken
Luke Donald gehörte noch nie zu den Longhittern auf der European- oder PGA Tour. Mit durchschnittlich etwas über 245 Metern schlug er auch in der vergangenen Woche meist vor seinen Konkurrenten ins Grün (Platz 75). Doch "der Platz erfordert nicht Länge, sondern ein gutes Positionsspiel", erläuterte Donald seine fehlende Länge vom Tee. Er hat oft nur mit dem Eisen 3, Hybrid oder kleinen Holz abgeschlagen. Das wirkte sich positiv auf die Genauigkeit seiner Abschläge aus. Zehn Mal pro Runde spielte der Engländer die Grüns vom Kurzgemähten an (Platz neun) und traf diese dann in knapp 67 Prozent der Fälle (Platz 43) - dieser Wert hätte deutlich besser sein können, wäre nicht die dritte Runde gewesen, in der er nur die Hälfte der Grüns in regulation getroffen hat.

Dass Donald seinen Hauptausstatter nur bei den Hölzern außen vor lässt, hat sich auch in der vergangenen Woche nicht geändert. Auch der Hersteller seiner längsten Schläger hat sich nicht geändert: er vertraut weiterhin TaylorMade. Neu ist allerdings die Modellwahl. Seit einigen Wochen spielt Donald mit den kürzlich erschienenen RocketBallz-Hölzern. Ebenfalls neu in diesem Jahr: die Eisen. Zum Ende des Jahres 2011 machte er die ersten Schläge mit den etwas fehlerverzeihenderen Modellen und war direkt überzeugt davon, dass er mit den MP-59 in die neue Saison starten würde.

  • Driver: TaylorMade "RocketBallz" (9,5 Grad; Schaft: Accra "XC65")
  • Fairwayholz: TaylorMade "RocketBallz" Holz 3 (15 Grad; Schaft: Accra "XC75")
  • Hybrid: Mizuno "Hi Fli CLK" (17 Grad; Schaft: Aldila NV Hybrid 85X")
  • Eisen (3-PW): Mizuno "MP-59" (Schäfte: True Temper "Dynamic Gold Tour Issue S300")
  • Wedges: Mizuno "MP T-11" (54 und 60 Grad; Schäfte: True Temper "Dynamic Gold Tour Issue S300")
  • Putter: Odyssey "White Hot XG #7"
  • Ball: Titleist "Pro V1x"

adk




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