Taktik

Mehr Kontrolle auf den Grüns

 

Michael Thurner vom Golf Club St. Leon-Rot zeigt Ihnen in diesem Trainings-Tipp, wie Sie mit einer speziellen Übung ihre Längen- und Richtungskontrolle beim Putten deutlich verbessern können. 

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"Profi-Golfer benötigen für eine 18-Löcher-Runde im Schnitt nur 30 Putts", weiß Akademie-Pro Michael Thurner Dieses Spitzenergebnis ist auf eine außerordentlich gute Längen- und Richtungskontrolle zurückzuführen.

Bei Amateuren hingegen ist diese Kontrolle meist nicht besonders ausgeprägt, denn sie wird kaum sinnvoll trainiert. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Amateuteure sich zu wenig Zeit für das kurze Spiel nehmen und einen falschen Fokus setzen. 

So funktioniert die Trainings-Übung von Michael Thurner, Akademie-Pro im Golf Club St. Leon-Rot:

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Der Übungsaufbau: Suchen Sie ein Loch auf dem Putting-Grün, das möglichst wenig Break hat. Stecken Sie zehn Tees mit je einem Meter Abstand bis zum Loch in einer Linie in den Boden. Bauen Sie zudem aus drei Schlägern oder Alignment Sticks 80 cm hinter dem Loch einen Korridor auf.

Der Ablauf: Putten Sie von den zehn verschiedenen Stationen je fünf Bälle. Der Start ist bei einem Meter. Die Übung ist zu Ende, wenn Sie von der Schlussposition - aus zehn Metern - fünf Bälle geputtet haben. Allerdings kommen Sie nur eine Stufe weiter, wenn Sie pro Station mindestens fünf Punkte erzielt haben.

Dabei gilt:

- jeder gelochte Ball gibt 2 Punkte
- jeder Ball, der im Korridor liegen bleibt, 1 Punkt
- Wenn Sie an einer Position keine 5 Punkte (von maximal 10) erreichen, müssen Sie zur letzten Position zurück

Ziel ist es, alle zehn Positionen durchzuspielen!