US PGA Tour

Woods und Cejka starten in US-Saison

 
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Pebble Beach, Kalifornien: Tiger Woods kehrt nach vielen Jahren zum AT&T Pebble Beach National Pro-Am zurück. Nach zuletzt starken Leistungen gilt er gleich als Favorit. Alex Cejka greift ebenfalls erstmals in die PGA-Tour-Saison 2012 ein - und spielt gleich um seine Tourkarte.

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Fünf Turniere, etwa 70.000 US-Dollar - das sind die Vorgaben, die sich Alex Cejka ans Bag heften könnte, wenn er an diesem Wochenende beim berühmten AT&T Pebble Beach National Pro-Am in Kalifornien seine Mission Tourkarte 2012 verspätet in Angriff nimmt. Seine Grasallergie zwang den 41-Jährigen im vergangenen Jahr zu längeren Auszeiten, nun kann er sich eine Spielberechtigung für weitere sieben bis zehn Turniere in diesem Jahr nachträglich sichern. Fünf Events bleiben ihm, das Promi-Event an der Westküste der USA markiert den Anfang. Es fehlt nicht mehr viel Geld.



"Ich freue mich, bei einem meiner Lieblingsturniere an den Start gehen zu können, um die Aufholjagd um die volle Tourkarte 2012 zu beginnen", wird Cejka auf seiner Homepage zitiert. Im Interview zum Ende des Jahres ließ er wissen: "Ich liebe dieses Turnier." 70.000 US-Dollar bei 6,4 Millionen US-Dollar Gesamtpreisgeld sind ein realistisches Ziel. Im vergangenen Jahr hatte Cejka nicht nur mit einem Albatros in Runde eins geglänzt, am Ende stand ein guter 21. Platz. 65.520 US-Dollar gab es damals, damit wäre er schon nahezu über die Linie. Auch die PGA Tour führt in als einen der Außenseiter-Tipps.

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Während Cejka mit seinem Amateur-Spielpartner, dem deutschen Manager Willy Strothotte, weniger Aufsehen erregt, ist der US-Saisonstart von Tiger Woods in den vergangenen Wochen schon ausführlich beleuchtet worden. 2002 war er beim Pro-Am das letzte Mal am Start, in diesem Jahr wird er an der Seite von NFL-Quarterback Tony Romo (Dallas Cowboys) die Küste entlangziehen. Die Erwartungen sind wieder einmal riesig, sein letztes US-Turnier hat Woods gewonnen (Chevron World Challenge im Dezember), auch in Abu Dhabi vor knapp zwei Wochen hatte er Siegchancen. Nun findet die noch aktive Golf-Legende im prestigeträchtigen Pebble Beach einen - theoretisch - passenden Ort für den ersten offiziellen PGA-Tour-Sieg seit Herbst 2009.

Vor zwölf Jahren spielte er die Konkurrenz bei seinem US-Open-Triumph an die Wand. Doch seither kam Woods nicht mehr häufig vorbei. Die US Open 2010 am selben Ort schloss er als Vierter ab. Der geliebte Kurs wird jedoch maximal zwei Runden gespielt, von großen Vorteilen kann man also nicht sprechen. "Es wird hart werden, zu gewinnen", sagt Woods. Zumal sich auch andere - weitaus aktuellere - Pebble-Beach-Experten im Feld befinden.

Wie zum Beispiel Dustin Johnson. Der athletische Amerikaner gewann hier 2009 sowie 2010 und ist als aktuell Neunter der Welt rein theoretisch der derzeit beste Spieler auf dem Leaderboard. Oder Titelverteidiger D.A. Points, der in diesem Jahr bereits zwei Top-Ten-Resultate gesammelt hat. Darüber hinaus wird die weitere Entwicklung des zuletzt eher abseits des Kurses auffälligen Phil Mickelson zu beobachten sein und auch Spencer Levin, der am vergangenen Sonntag eine Sechs-Schlag-Führung noch aus der Hand gab, wird nicht ungesehen über den Kurs spazieren können.

Vielleicht kann es der junge US-Amerikaner Kyle Stanley nachmachen, der nach einem sonntäglichen Einbruch sieben Tage später schon jubeln konnte. Es wäre ein weiteres Märchen. Wenn auch keines, das sich ausschließlich in einer Welt mit tausenden Regenbögen zutragen kann. 2011 war Levin Vierter in Pebble Beach, zudem hat er laut PGA Tour eine vorzügliche Bilanz im Co-Austragungsort Monterey Peninsula CC. Cejka, Woods, Levin und viel Prominenz. Das AT&T Pebble Beach National Pro-Am 2012 wird einige Geschichten erzählen können.

Viel Prominenz in Kalifornien
Das mit zahlreichen Prominenten besetzte Pro-Am-Format wird auf drei Plätzen gespielt. Neben Pebble Beach, einem der bekanntesten und teuersten Kursen Amerikas, laufen Profis und Amateure auch im Shore Course des Monterey Peninsula Country Club und auf dem Spyglass Hill Golf Course auf. Der Cut wird erst nach 54 Löchern gezogen, die Finalrunde spielen die Profis und maximal 25 Amateur-Teams wieder in Pebble Beach.

fpf





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