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Lawrie ungefährdet zum Titel

 
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Doha, Katar: Paul Lawrie holt sich ungefährdet den Titel beim Qatar Masters. Mit vier Schlägen Vorsprung gewinnt er vor Jason Day und Peter Hanson. Martin Kaymer wird auf Rang neun bester Deutscher. Siem bleibt in den Top 15.

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Auf den ersten acht Löchern hat es Paul Lawrie noch spannend gemacht, danach schien ihm keiner mehr eine der beliebtesten Trophäen der Saison streitig machen zu können. Spätestens ab Loch 15 gab es keine Zweifel mehr daran, dass die überdimensionale goldene Auster mit der weißen Perle dem Schotten gehören würde.



"Chippy" macht seinem Namen alle Ehre
In geteilter Führung ging es für den Schotte mit dem Spitznamen "Chippy" auf den neunten Abschlag. Zu diesem Zeitpunkt hatte ihn Sergio Garcia eingeholt und auch Jason Day war ihm auf den Fersen. "Gerade zu Beginn der Runde habe ich einige Putts verpasst", analysierte Lawrie die ersten acht Bahnen. "Das neunte Loch hat mir aber einen Schub gegeben." Nachdem er ins Rough gedrivt hatte, wollte er eigentlich nur vorlegen, aber der Ball kam "wie eine Rakete" aus dem hohen Gras und blieb nur wenige Meter kurz vom Grün des Par 5. Den Chip lochte er ein, riss die Arme in die Höhe und sollte ab diesem Zeitpunkt der Konkurrenz keine Chance mehr lassen.

Auf dem kurzen Par 4, Loch 16, pitchte er den Ball erneut sehr nah ans Loch, notierte das dritte Birdie auf den hinteren Neun und machte auf dem anschließenden Par 3 alles klar. Sein Abschlag blieb zwar etwas kurz im Vorgrün liegen, doch wie auf der Neun verschwand der Ball nach dem Chip im Loch. Die 18. Bahn konnte er dann voll und ganz genießen. Mit einem abschließenden Par spielte Lawrie die letzten 33 Löcher ohne Schlagverlust und geht mit einem guten Gefühl in den Rest der Saison. "Ich hätte kaum besser spielen können." Das letzte Mal, dass er das Qatar Masters gewonnen hatte, war 1999. Einige Monate später durfte er sich damals Open Champion nennen. "Das wäre verrückt, wenn mir das erneut gelingen würde."

Day und Hanson haben das Nachsehen
Auf dem geteilten zweiten Platz beenden Jason Day und Peter Hanson das zweite Turnier des europäischen Desert Swings. Day hatte lange Zeit die Chance, mit Lawrie mitzuziehen, doch der Australier verspielte es auf den Löcher 14 und 16. Auf beiden Bahnen hatte er nur kurze Pitches ins Grün, konnte aber keinen Nutzen daraus ziehen und notierte jeweils das Par. Am Ende fehlten ihm vier Schläge auf Lawrie. Für Day und Hanson gibt es aber immer noch gute 160.000 Euro Preisgeld.

Qatar Masters 2012 - Der Sonntag

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Kaymer schrammt am Ass vorbei
Martin Kaymer ist immer noch ohne Hole-in-One auf der European Tour. An Loch 17 der Finalrunde war er erneut sehr nah dran. Aus 142 Metern fehlten am Ende knappe zehn Zentimeter zur Eins auf dem letzten Par 3 des Doha GC. Vier Birdies ohne Bogey brachten ihn zum Ende des Turniers auf den geteilten neunten Rang bei -7 zusammen mit Nicolas Colsaerts und Victor Dubuisson. Aber dennoch war er nicht zufrieden. Wieder konnte er die einfachen Bahnen nicht nutzen, um Schläge gut zu machen. Die Par 5s absolvierte er lediglich mit -3 und die kurzen Par 4-Bahnen (Sieben, 14 und 16) nur ins eins unter Par - zum Vergleich: Auf diesen Löchern hat Lawrie neun Schläge weniger benötigt.

Auch Siem war nicht zufrieden mit seiner Leistung am Sonntag. Erneut benötigte er 30 Putts und konnte, trotz seiner Länge, auf den Par-5-Bahnen keinen Boden gut machen. Es mangelte an der nötigen Präzision vom Abschlag (57 Prozent). Am Ende des Tages unterschrieb er eine 70 mit vier Birdies und zwei Bogeys und kassiert auf Rang zwölf immerhin noch gute 27.500 Euro.

Der dritte Deutsche im Feld, Alex Cejka, hatte noch mehr Probleme vom Abschlag. Er traf nur sechs Mal die Spielbahn und kam in der Folge nicht über eine Even-Par-Runde hinaus. Mit insgesamt 214 Schlägen beendete er das Turnier auf Rang 47.


adk





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