Levin kontrolliert das Geschehen
Phoenix, Arizona: Spencer Levin baut seine Führung bei der Phoenix Open weiter aus. Vor der Finalrunde hat er bereits sechs Schläge Vorsprung auf den zweitplatzierten Webb Simpson. Für das Highlight sorgten allerdings Ben Crane und Bubba Watson.
In Runde drei der Phoenix Open rief der Titelsponsor zum "Green-Out" auf. Viele Spieler sind dem Ruf gefolgt und zeigten sich den gut 173.000 Fans am Samstag teilweise oder sogar ganz in Grün gekleidet, wie Rickie Fowler oder Ben Crane. "Ich finde es toll, dass sich Waste Management so für die Umwelt einsetzt und damit sogar die PGA Tour unterstütz", würdigte Phil Mickelson den Sponsor und trug ein dunkelgrünes Hemd.
Bolf Boys geben A-Cappella-Konzert
Crane heizte den Fans in Phoenix weiter ein, als er auf dem Party-Loch mit Helm und Fliegerbrille aus dem Tunnel kam.
Der Grund für die Verkleidung war das Highlight der dritten Runde: 30.000 Fans kamen am Samstagnachmittag an der 16, dem Stadion-Par-3 des TPC Scottsdale, in den Genuss, ein Live-Konzert geliefert zu bekommen. Crane und Watson, eine Hälfte der Golf Boys - Fowler war auf einem anderen Loch unterwegs und Hunter Mahan spielt in der Woche beim Qatar Masters auf der European Tour - stimmten ihren Hit "Oh Oh Oh" an und hofften, die Fans würden mitsingen. Sie wurden bitterlich enttäuscht. Lediglich das letzte "Hey Yeah" kam von den Rängen.
Levin baut die Führung aus
Abseits des Geschehens am 16. Loch drehte Spencer Levin, beeindruckt von den Massen, seine Runde. "Es macht Spaß vor so vielen Fans zu spielen, das bekommt man nicht häufig zu sehen. Aber ich habe versucht, konzentriert zu bleiben." Mit einer 69 gelang ihm das und er baute den Vorsprung von zwei Schlägen zu Beginn des Tages weiter aus. Neben vier Birdies musste er allerdings auf der 15 das erste Bogey seit dem ersten Loch des Turniers auf seine Scorekarte schreiben, nachdem er seinen Abschlag ins Wasser geschlagen hatte. "Es war kein so schlechter Schlag, aber alles, was auf der linken Seite des Fairways landet rollt unweigerlich ins Wasser", erklärte Levin nach der Runde und konnte es kaum erwarten in den Sonntag zu starten. "Ich hatte noch nie eine so große Führung vor der Schlussrunde." Mit 17 unter Par trennen ihn bereits sechs Schläge von seinem nächsten Verfolger, Webb Simpson.
WM Phoenix Open 2012 - Der Sonntag
Mit der Nummer sechs der Welt im Nacken kann sich Levin aber noch nicht ausruhen, denn Simpson wird sich nicht auf die Fehler des Führenden verlassen und selbst auf Birdiejagd gehen. "Mein Schwung fühlt sich noch nicht ganz rund an. Wenn ich das in den Griff bekomme, kann es eine richtig niedrige Runde werden", sprach der Amerikaner seine Probleme auf dem Weg zum Grün an. Er traf nur acht Fairways und zwölf Grüns "in regulation" am Samstag, konnte aber dennoch mit einer 69 den alleinigen zweiten Platz bei elf unter Par übernehmen.
Watson sammelt fleißig weiter
Auf dem geteilten dritten Rang folgen John Huh und Bubba Watson bei zehn unter Par. Der Linkshänder mit dem ganz pinken Driver knackte in den drei Tagen in der Wüste Arizonas bereits 32 Mal die 300-Yards-Marke vom Abschlag und hat eine Marschrichtung für Sonntag. "Er [Levin] spielt so gut. Man kann nicht davon ausgehen, dass er uns entgegen kommt. Wir müssen ihn jagen."
adk
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