Ryu behauptet sich an der Spitze
Queensland, Australien: Caroline Masson wollte die Fehler vermeiden, doch in Runde drei des Australian Ladies Masters ist ihr das nicht ganz gelungen. Dennoch bleibt sie unter Par für den Tag. In Führung liegt So Yeon Ryu, die mit einer 69 die Konkurrenz näher herankommen lässt.
Die Berg- und Talfahrt von Caroline Masson wollte auch in Runde drei des Australian Ladies Masters kein Ende finden. Die Deutsche ging vom geteilten 14. Rang in Runde drei des mit 380.000 Euro dotierten Auftaktevents der Ladies European Tour. Mit einer 71, eins unter Par, fiel sie zurück auf Rang 19 und hat vor dem Finale 13 Schläge Rückstand auf die Führende. Masson schrieb zu Beginn eine Vier und dreimal die Fünf auf die Scorekarte. Auf dem Royal Pines GC entsprach das einem Zwischenstand von +2. Der Konter mit zwei Birdies in Folge wurde jäh gestoppt - auf dem 370 Meter langen achten Loch benötigte sie sechs Schläge bis der Ball im Loch verschwand. Das bedeutete das Doppelbogey und zurück zu einem Gesamtergebnis von -4. Zum Ende der Runde gelangen der 22-Jährigen dann aber nochmals vier Birdies bei nur einem Bogey auf den letzten fünf Bahnen. "Ich bin froh, dass ich die Runde mit einem guten Gefühl abschließen konnte." Für morgen wird sie versuchen, so weit wie möglich auf dem Leaderboard nach oben zu kommen. "Eine Top-Ten-Platzierung ist das Ziel."
Jugend im Mittelpunkt des Interesses
Mit Lexi Thompson (16 Jahre) und der Amateurin Lydia Ko (14) im Feld des Australian Masters ging es von Anfang an in einem internen Duell um den Titel beim "Kampf der Jugend". Dieser scheint aktuell an die Amateurin aus Neuseeland zu gehen. Mit einer bogeyfreien 69 spielte Ko nicht nur die zweite Runde in Folge besser als ihr Vorbild aus den USA, sie überholte Thompson auch auf dem Leaderboard. Diese konnte am Samstag nur die Even-Par-Runde ins Clubhaus bringen und teilt sich zusammen mit Masson den 19. Platz. Ko dagegen verbesserte sich auf den 16. Rang bei acht unter Par.
Auch die Führende kann mit ihren gerade einmal 21 Jahren noch zur Jugend gezählt werden. So Yeon Ryu hat aber bereits in der vergangenen Saison bewiesen, dass sie das Zeug zum Champion hat. Bei der US Women's Open hatte sie ihre Landsfrau Hee Kyung Seo im Playoff besiegt und das erste Major ihrer Karriere gewonnen. In Australien stehen nach dem dritten Tag die Chancen sehr gut, dass sie nun auch den ersten Titel auf der Ladies European Tour holen kann. Mit drei Schlägen Vorsprung geht sie auf die finalen 18 Löcher des Turniers in Queensland.
Die engste Verfolgerin der Südkoreanerin ist Christel Boeljon. Mit einer 68 am Samstag kam sie der Führenden einen Schlag näher und liegt mit 17 unter Par auf dem alleinigen zweiten Rang.
Die beste Runde des Tages gehörte der Lokalmatadorin Frances Bondad. Mit drei Birdies auf den ersten Neun gestartet, beendete sie den dritten Tag mit sechs Birdies auf den letzten sieben Löchern und schob sich auf den fünften Rang bei -13.
adk
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