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Leichtes Spiel für Spencer Levin

 
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Phoenix, Arizona: Auch Tag zwei der Phoenix Open kann nicht regulär beendet werden. Die Dunkelheit zwingt 30 Spieler, die Runde am Samstag zu beenden. Vor dem Wochenende führt Spencer Levin mit drei Schlägen vor Harrison Frazar. Webb Simpson folgt auf Rang drei.

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Die Verzögerung des ersten Tages haben die Verantwortlichen auch am Freitag nicht in den Griff bekommen. Mit etwas mehr als 40 Spielern, die ihre erste Runde noch beenden mussten, hieß es am Morgen erst einmal wieder Warten. Der Frost verzögerte den Beginn der Runde erneut um etwa eine Stunde. Diese fehlte dann zum Ende des Tages. "Ich habe noch nie in einer solchen Dunkelheit gespielt", sagte Webb Simpson. Um 20.07 Uhr Ortszeit beendete man den zweiten Tag. 30 Spieler müssen am Samstagmorgen noch einmal auf den Platz, um ihre zweiten 18 Löcher regulär zu beenden. Erst dann steht fest, wer die Führung zur Halbzeit inne hat und welche Spieler am Cut gescheitert sind.



Frazar kann Levin noch einholen
Um den Cut muss sich Harrison Frazar keine Gedanken machen. Der Amerikaner konnte am Freitag nur 15 Löcher spielen und war zum Abbruch der zweiten Runde bei einem Tagesergebnis von fünf unter Par. "Die letzten Löcher waren wirklich kniffelig." Es wurde immer dunkler und auch die Temperatur zwang ihn zu Anpassungen. "Wenn es kälter wird, fliegt der Ball einfach anders, das muss man bedenken." Deshalb sei es ihm auch zum Ende der Runde nicht mehr gelungen, weitere Birdies zu spielen. Am Samstagmorgen erwarten Frazar nun noch zwei Par 4s und ein Par 3, um den Mann an der Spitze abzufangen.

Spencer Levin war selbst überrascht, seinen Namen ganz oben auf dem Leaderboard zu sehen. "Zu Beginn der Woche hätte ich nie damit gerechnet. Ich fühlte mich so schlecht und mein Schwung kam mir irgendwie falsch vor", sagte Levin. Als er dann am Donnerstag mit einem Bogey ins Turnier startete, witzelte er bereits mit seinem Caddie, dass die Woche ein schnelles Ende haben könnte. "Doch irgendwie hat danach alles zusammengepasst." 35 Löcher nach dem Auftakt-Bogey hat Levin keinen weiteren Schlagverlust auf seiner Scorekarte. Dagegen gelangen dem 27-Jährigen 13 Birdies und ein spätes Eagle an Tag zwei. Das kurze Par 4, Loch 17, griff der Amerikaner mit dem Driver an. Sein Ball rollte übers Grün in den hinteren Bunker. Eine kurze Vorbereitung, ein letzter Blick zum Loch und wenige Sekunden später fiel der Ball zur Zwei. "Ich versuche einfach, weiter meinem Schwung zu vertrauen und mein bestes zu geben. Ich freue mich sehr darauf."

Simpson und Stanley in Schlagdistanz
Hinter Levin und Frazar teilen sich Webb Simpson und John Huh, der einen der letzten Startplätze für das Feld ergattert hatte, den dritten Rang bei acht unter Par. Kyle Stanley, der in der Vorwoche den sichergeglaubten Sieg auf dem 72. Loch der Farmers Insurance Open verspielte, folgt auf Rang fünf mit sieben und Par. Er scheint die Niederlage gut verkraftet zu haben.

WM Phoenix Open 2012 - Der Sonntag

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Eine persönliche Niederlage erlebte Phil Mickelson auf seinen ersten neun Löchern. "Es war einfach nur grausam", sagte der vierfache Major-Champion am Abend. Ihm gelang nichts. Sieben Pars, ein Bogey und ein Doppelbogey brachten ihn zu Beginn der Runde gefährlich nah an die Cut-Marke. "Zum Glück hat sich das auf der zweiten Halbrunde irgendwie von selbst ausgeglichen", sagte er nach der 70 am Freitag. Es lag, wie am Vortag, an der fehlenden Präzision vom Abschlag. Mickelson traf nur drei Fairways, konnte den Score aber einmal mehr auf den Grüns retten. Ihm gelangen zwölf Ein-Putts, die ihn auf den geteilten 22. Rang bei vier unter Par brachten.


adk





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