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Ryu dominiert, Masson auf 14

 
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Queensland, Australien: Mit 61 Schlägen spielt So Yeon Ryu einen neuen Platzrekord und übernimmt mit 17 unter Par die Führung beim Australian Ladies Masters. Vier Schläge dahinter liegt Christel Boeljon auf dem alleinigen zweiten Platz. Caroline Masson verbessert sich auf Position 14.

Südkoreas So Yeon Ryu lieferte am Freitag beim Australian Ladies Masters eine fast perfekte Scorekarte ab. Nur knapp schrammte der amtierende US-Women's-Open-Champion an der magischen 59 vorbei. Ryu begann etwas verschlafen mit einem Par auf der Eins und musste auf der Zwei ein Bogey notieren. Dann aber kam sie in Fahrt und spielte auf den folgenden 16 Löchern zwölf Birdies für eine 61, elf unter Par. Dies war gleichbedeutend mit einem neuen Platzrekord auf dem Royal Pines GC und der alleinigen Führung nach zwei Runden bei 17 unter Par. "Beim letzten Putt war ich wirklich nervös. Ich wollte unbedingt eine neu beste Runde spielen." Bislang stand eine 62 als bestes Ergebnis auf ihren Bällen. Jetzt muss die 21-Jährige Zeit investieren und alle Markierungen ändern.



Vier Schläge dahinter folgt Christel Boeljon aus den Niederlanden. Sie begann, anders als Ryu, mit vier Birdies in Folge auf den Löchern zwei bis fünf. Zur Mitte der Runde ließ die 24 Jahre junge Holländerin etwas nach und spielte neben dem Bogey auf dem neunten Loch neun Pars. Erst auf den letzten drei Bahnen konnte Boeljon nochmals nachlegen und beendete ihre Runde mit Birdie, Birdie, Eagle. Das Finish brachte sie zu einem Ergebnis von 13 unter Par und auf den alleinigen zweiten Platz. "Es war eine tolle Art, die Runde zu beenden. So sollte man jeden Tag beenden."

Ko gleicht im "Kampf der Jugend" aus
Die 14-jährige Lydia Ko aus Neuseeland spielte am Freitag eine bessere Runde als die nur zwei Jahre ältere Lexi Thompson. Im Vorfeld des Australian Masters wurde dieses Duell als "Kampf der Jugend" propagiert und wie durch Zufall spielten die beiden Youngstars in den ersten beiden Runden im gleichen Flight.

Ko (18.) unterschrieb eine 69, -3, während die Amerikanerin (9.), die sich 2011 die Tourkarte sowohl für die Ladies European Tour als auch für die LPGA Tour gesichert hatte, nur mit einer 70 ins Clubhaus kam.

Eine Runde mit vielen Hoch und Tiefs erlebte Caroline Masson. Die Deutsche begann den Tag bei eins unter Par und konnte sich nach acht Löchern über ein Tagesergebnis von -2 freuen. Dieses verspielte sie allerdings direkt mit zwei Bogeys in Folge. Davon ließ sich Masson aber nicht aus der Ruhe bringen. Sie legte vier Birdies und ein Eagle auf den hinteren Neun nach und beendete den Tag mit einer 67 und schaffte den Sprung auf den geteilten 14. Rang. "Ich habe nicht mehr ganz so viele Fehler gemacht wie gestern, 16 Grüns getroffen und gut geputtet", sagte sie gegenüber Golf.de. Auf die Spitze fehlen ihr allerdings bereits elf Schläge. Am Wochenende geht es für sie deshalb wohl nur noch um eine Top-5-Platzierung und einen größeren Anteil am Gesamtpreisgeld von 380.000 Euro. "Bei den guten Bedingungen werden auch am Wochenende wieder einige tiefe Runden gespielt werden, deshalb muss ich viele Birdies spielen."


adk





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