Interview

'Es ist besser geworden'

 
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Bernhard Langer hatte im letzten Jahr lange Zeit mit einer Daumenverletzung zu kämpfen. Im Interview mit Golf.de spricht der 54-Jährige über die vergangene Spielzeit, wie er die Feiertage verbrachte und was er sich für 2012 so alles vorgenommen hat.

Golf.de: Herr Langer, zunächst einmal: Wie steht es um die Verletzung am Daumen? Spielen Sie wieder schmerzfrei?
Bernhard Langer: Die Verletzung ist inzwischen besser geworden und behindert mich nur noch wenig. Ich habe zwar noch leichte Schmerzen, aber nicht so schlimm wie im Sommer 2011.

Golf.de: Erinnern Sie sich an eine besondere Spielsituation im Jahr 2011?
Langer: Beim Sieg in Naples (ACE Group Classic) habe ich auf der zwölften Spielbahn der letzten Runde ein Par 5 mit meinem zweiten Schlag attackiert. Aus 210 Metern Entfernung (Schläger: 18° Hybrid) hat der Ball die Fahne getroffen und mit dem anschließenden Birdie habe ich die Führung übernommen. Es war mein bestes Turnier der Saison mit insgesamt 20 unter Par.

Golf.de: Wo haben Sie die Weihnachtszeit verbracht? 
Langer: Ich war Mitte Dezember geschäftlich in Italien, dann einige Tage Skifahren in den Bergen und anschließend noch eine Woche in Anhausen, um mit meiner Mutter, meinem Bruder und seiner Familie Weihnachten zu feiern.

Golf.de: An was haben Sie in der Spielpause gearbeit?
Langer: Hauptsächlich an drei Schwerpunkten: Putten, Chippen und Pitchen. Aber auch am Abschlag (Takeaway) sowie an der Technik beim langen Spiel.

Golf.de: Wie gestaltet sich der Alltag bei einem Turnier auf der Champions Tour? 
Langer: Normalerweise komme ich zwei Stunden vor dem Abschlag am Golfplatz an, dann folgt eine halbe Stunde Dehnen und Aufwärmen. Anschließend noch eine halbe Stunde Frühstück, eine Stunde Putten, Chippen und Warmschlagen auf der Driving Range. Für 18 Löcher benötigen wir dann etwa 4 bis 4,5 Stunden. 

Golf.de: Mit welchen Kollegen kommen Sie am besten zurecht?
Ich verstehe mich sehr gut mit Hale Irwin, Nick Price, Mark O´Meara, Tom Lehman, Larry Mize, Tom Kite, Scott Simpson, Chip Beck und vielen mehr. 

Golf.de: Was sind die Ziele für 2012? Und wie oft werden wir Sie in Deutschland sehen?
Langer: Gesund und fit zu bleiben ist am wichtigsten. Natürlich will ich auch mein Spiel weiter verbessern, um Turniere und auch Major-Turniere gewinnen zu können. Ich denke, bis Ende Januar sollte mein europäischer Turnierplan feststehen.

tfi







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