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Awards - Missgeschicke des Jahres

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Woche für Woche zieren sie die Leaderboards der großen Profiturniere. Oftmals wandert der Blick weiter zu Birdies und zur Cut-Linie, zur Spitzengruppe und zu Absteigern. Manchmal lohnt sich jedoch - besonders aus deutscher Sicht - der Blick hinter die Tatsache eines Withdraws.

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Es sind zwei Buchstaben: WD. Woche für Woche zieren sie die Leaderboards der großen Profiturniere. Oftmals wandert der Blick weiter zu Birdies und zur Cut-Linie, zur Spitzengruppe und zu Absteigern. Manchmal lohnt sich jedoch der Blick hinter den Withdraw.



Auch wenn eine Turnieraufgabe mit vermeintlichem Preisgeldverlust für den Hauptdarsteller durchaus als schmerzhaft auch im übertragenen Sinn zu bewerten ist, gibt es interessante und durchaus kuriose Geschichten. Zufälligerweise taten sich 2011 zwei Deutsche in dieser Kategorie besonders hervor.

Alex Cejka brach sich im April einen Zeh. So weit, so unspektakulär. Aber: Er verletzte sich auf der Runde. Beim Ärger über einen verunglückten Schlag. Mit dem eigenen Wedge. Selbst. Das Divot im Fairway wäre wohl sehr ordentlich gewesen, so fing sein Fuß samt hinterher sehr lädiertem Schuh das meiste ab. Cejka spielte zu Ende, trat aber nach einer 74 und großen Schmerzen zu Runde zwei der Zurich Classic nicht mehr an.

US-Golfbloggerin Stephanie Wei titelte: "Cejka Slam". Wir fragen: Geht es noch kurioser? Ja, es geht.

Jahresrückblick 2011 - Teil vier

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Auch Marcel Siem beendete im abgelaufenen Jahr ein Turnier aus eher abseitigen Gründen vorzeitig. Nach nur einem Loch in Runde zwei der Volvo Golf Championship in Bahrain war Schluss. Wie üblich hatte sich Siem Feuchtigkeit spendende Augentropfen verabreicht – leider dabei aber die falschen erwischt.

Es bildete sich ein Schleier auf seinen Augen, putten war nicht mehr möglich. Auch der Tourarzt, der Siem an Tag eins aufsuchte, war machtlos. Freitags am ersten Tee konnte Siem nicht einmal seine Flightpartner unterscheiden. Vier Putts zum Triple-Bogey waren zu viel, Siem gab entnervt auf. Ein Schläger soll nicht geflogen sein.

Eine Woche später war er wieder am Start. Wie übrigens auch Wedge-Liebhaber Alex Cejka.

Weitere Awards:
Yani Tseng - Woods des Jahres
Erik Compton - Kämpfer des Jahres
Ai Miyazato/LET - Farce des Jahres

fpf





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