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Thompson behauptet sich gegen Gustafson

 
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Dubai, VAE: Am dritten Tag des Omega Dubai Ladies Masters muss sich Lexi Thompson der erfahrenen Sophie Gustafson erwehren und kann nach 54 Löchern einen knappen Vorsprung ins Clubhaus retten. Michelle Wie liegt fünf Schläge hinter der Spitze, Esterl fällt mit einer 74 auf Rang 26 zurück.

Etwas Respekt schien die gerade einmal 16 Jahre junge Lexi Thompson schon gehabt zu haben, als sie am Freitag in alleiniger Führung liegend beim Finale der Ladies European Tour auf die Runde startete. Sie begann auf der Eins, einem 370 Meter langen Par 4, mit dem Bogey und öffnete damit direkt zu Beginn des Tages die Tür für die Verfolgerinnen. Doch bereits zwei Löcher später war wieder alles beim Alten: Das golfende Wunderkind aus Florida machte ihren Fehlstart mit einem Birdie auf dem ersten Par 5 wieder gut.



Allerdings merkte man der jungen LPGA-Proette die Aufregung an, besonders da ihre Flightpartnerin Druck ausübte. Die deutlich erfahrenere Sophie Gustafson spielte bis zu 16 fünf Birdies und musste nur zweimal den Ball nach einem Bogey aus dem Loch holen. Damit zog die Schwedin kurz vor Schluss noch mit Thompson gleich. Dann lochte die Amerikanerin auf dem finalen Loch zum Birdie ein und schob sich wieder an die alleinige Spitzenposition.

Zwei Schläge hinter Thompson folgen Pernilla Lindberg aus Schweden und die Südafrikanerin Lee-Anne Pace, der mit einer 67 die beste Runde des Tages gelang. Pace verfehlte nur zwei Grüns in regulation und erspielte sich damit zahlreiche Birdie-Chancen.

Auf dem alleinigen achten Rang bei einem Gesamtergebnis von -5 liegt vor der Finalrunde die Amerikanerin Michelle Wie, die man damit noch nicht ganz abschreiben sollte. Gerade auf den zweiten Neun des Emirates Golf Clubs zeigte Wie eine starke Leistung und liegt allein auf der hinteren Halbrunde bei einem Ergebnis von sieben unter Par.

Für Elisabeth Esterl ging es am Freitag leider in die falsche Richtung. Nach neun Löchern lag die einizige im Feld verbliebene Deutsche bereits bei vier über Par (Bogeys auf den Löchern eins und acht, Doppelbogey auf der Fünf). Es folgte ein auf und ab auf der zweiten Hälfte mit einem Birdie-Bogey-Birdie-Bogey-Lauf auf den Löchern zehn bis 13. Erst zum Ende der Runde konnte sich Esterl mit zwei Birdies auf den Bahnen 17 und 18 in die Top 30 des Turniers zurückspielen. In Runde drei wollten einfach keine Putts fallen. Das zeigen die 34 Schläge, die die 35-Jährige auf den Grüns benötigte.



adk





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