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USA triumphieren vor Deutschland

 
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Hainan, China: Mit zwei Schlägen Vorsprung auf die Teams aus Deutschland und England gewinnen Matt Kuchar und Gary Woodland für die USA den Omega Mission Hills World Cup. 

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Mit schwarzen Hosen und weißen Shirts gingen Alex Cejka und Martin Kaymer in die Finalrunde des World Cup 2011 auf der chinesischen Urlaubsinsel Hainan. Ein Outfit, das sehr an das der deutschen Nationalmannschaft im Fußball erinnerte. Ein eigentlich gutes Omen, glänzt das Team von Jogi Löw doch momentan mit reichlich spielerischer Klasse und Siegen am Fließband.



Und auch Cejka und Kaymer zeigten beim mit 7.5 Millionen US Dollar dotierten Mannschafts-Event in China, bei dem pro qualifizierter Nation zwei Spieler an den Start gehen, dass sie in ihrer Sportart zu den besten Teams der Welt gehören. Bis auf den geteilten zweiten Rang gemeinsam mit den USA und Südafrika spielten sie sich vor der Finalrunde, nur zwei Schläge hinter dem Gespann aus Irland.

Im Finale wird beim World Cup traditionell im Klassischen Vierer konkurriert. Pro Mannschaft wird ein Ball abwechselnd gespielt, im Fall der Deutschen hatte man sich auf das Produkt geeinigt, das Martin Kaymer bevorzugt. Doch Alex Cejka stellte sich hervorragend darauf ein. Der in den USA lebenden Professional zeigte am Sonntag, warum sein jüngerer Partner so gerne mit ihm an den Start geht. Erneut brachte er sehr konstante Schläge auf die Fairways und Grüns des Mission Hills Resorts, auf den Grüns wirkte er nervenstark und lochte mehrmals aus größerer Distanz.

Das deutsche Team blieb über die gesamte Runde ohne Schlagverlust, mit Birdies auf den Bahnen zwei, neun und zwölf überholten sie sogar die enttäuschenden Iren McIlroy und McDowell. Doch für einen Sieg reichte es am Ende nicht. Matt Kuchar und Gary Woodland, die beide in diesem Jahr ihren ersten Auftritt beim World Cup absolvierten, boten am Sonntag einfach das bessere Golf.

Team USA behält die Nerven
Die US-Amerikaner starteten mit vier Birdies auf den Front-Nine und setzten sich damit früh an die Spitze. Trotz eines Bogeys auf der Elf verloren sie anschließen nie die Kontrolle über ihr Spiel und kamen letztendlich mit dem Sieg-Ergebnis von 24 unter Par ins Clubhaus.

World Cup 2011 - Der Sonntag

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Alex Cejka und Martin Kaymer hatten es nach zwölf gespielten Bahnen auf 22 unter Par gebracht, im Finish fehlte den Deutschen dann ein wenig die Präzision. Auf der 16, einem kurzen Par 4, das Kaymer vor der Finalrunde als "Spaßloch" bezeichnete, verzog er den Drive zum Grün und ließ seinem Partner einen schwierigen Bunkerschlag. Es wurde nur das Par und die Chancen auf einen Sieg schwanden deutlich. Als dann auch auf der 17 nach einer guten Annährung von Kaymer erneut nur das Par auf die Scorekarte kam, war der 24. World Cup-Sieg für ein US-Team perfekt. 

"Heute war ein abwechslungsreicher Tag", fasste Martin Kaymer die Finalrunde aus seiner Sicht zusammen. "Wir hatte ein paar wirklich gute Chancen und auf den ersten Neun habe ich einige davon liegen lassen. Alex hat super gespielt heute, ich habe mich über ein paar Dinge in meinem Spiel ein wenig geärgert. Hätte ich heute auch etwas besser gespielt, hätten wir das Turnier sicher gewinnen können!"

Auf der 18 sicherte Alex Cejka der deutschen Mannschaft mit einem fantastischen Par-Putt aus größerer Distanz noch das Endergebnis von 22 unter Par und einen beachtlichen zweiten Rang. Diesen teilen sich Cejka und Kaymer mit England. Justin Rose und Ian Poulter hatten mit einer für den Klassischen Vierer sensationellen 63 noch mächtig Boden gut gemacht und zogen im Verlauf des Tages mit den Deutschen gleich.

"Wir freuen uns sehr über den geteilten zweiten Platz und damit unserer bestes World Cup Ergebnis", sagte Alex Cejka nach der Finalrunde. "Eigentlich war sogar der Sieg drin, aber wir haben auf der Runde doch den einen oder anderen Schlag liegen lassen. Es hat trotzdem Spaß gemacht für unser Land zu spielen und eine "Vize-Weltmeisterschaft" ist ja auch nicht schlecht".

sta





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