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Neuer Schwung, keine Schmerzen? 

 
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Viele Profi-Golfer klagen über Verletzungen. Frank Drollinger, Head-Pro des Bundesleistungszentrums für Golf-Biomechanik, hat eine Methode entwickelt, die den biomechanischen Gegebenheiten des Menschen besser entspricht und so die Anzahl der durch Golf hervorgerufenen Verletzungen deutlich verringern soll.

Fast alle Tour-Spieler leiden unter Verletzungen. Circa 30-50% der Golfer nehmen laut Dr. med. Bosch, Bundesausbilder im Leistungszentrum für Golf-Biomechanik und Gesundheit, Schmerzmittel, um ihren Anforderungen gerecht zu werden.



Ein immer häufiger auftretendes Gesundheitsproblem im Golf ist der Bandscheibenvorfall, der mehrere Ursachen haben kann. Das Risiko, durch veraltete Schwungtechnik nach der "Torsionsmethode" einen Bandscheibenvorfall zu erleiden, ist laut Dr. Bosch hoch.

Golfspieler haben zwei Möglichkeiten, um mit Bandscheibenvorfällen umzugehen:

  • Vorbeugung, damit das Risiko einen schmerzhaften Vorfall durch Golf zu bekommen minimiert wird.
  • Eine ursächlich Therapie zusammen mit dem "Golf Medical Coach" durchführen nachdem die Verletzung aufgetreten ist. Ursächlich therapieren bedeutet hierbei auch, sein biomechanisches Schwungmuster natürlich zu optimieren.

Ein veraltetes Lehrbuch eines Lehrverbands ist z. B. auf der Basis eines Trainingskonzepts des bekannten amerikanischen Pros Hank Haney entstanden, zu dessen Schützlingen auch Tiger Woods gehörte. Die Verletzungsakte von Tiger Woods ist bekanntermaßen lang: Sprunggelenk chronisch überdehnt, Achillessehnenverletzung, doppelter Fußbruch des Tibiaknochens (Unterschenkel), vier Knorpelglättungen, Riss des hinteren Kreuzbands und zuletzt eine schmerzhafte Arthrose im Halswirbelbereich.

Da diese Verletzungen überwiegend durch Torsionen mit einer Belastung vom 15-fachen des Körpergewichts entstehen, ist das Verletzungsbild von Tiger Woods laut Frank Drollinger, Head-Pro des Bundesleistungszentrums für Golf-Biomechanik, keinesfalls normal, da es für gesundheitsschädliche Torsionen funktionale Alternativen durch veränderte Schwungmotorik und Equipment gibt.

Drollinger stützt seine Aussagen unter anderem auf Feldversuchen mit über 5.000 Golfern. Der US-Sportsender ESPN hat in unabhängigen Untersuchungen die Belastungen bestätigt.

"Ein großes Problem liegt schon allein daran, dass es bei sogenannten Lehr-Experten an Grundlagenwissen über die Bewegungs- und Methodenlehre fehlt", erklärt Drollinger. "Zudem betreiben Verbände noch keinerlei biomechanische Forschungen, welche messbar eine Methode und deren Fehler weiterentwickeln."

Das von Drollinger gegründete Leistungszentrum für Golf-Biomechanik und Gesundheit verhält sich hierbei ganz anders: Hier wird konzentrisch geforscht, entwickelt und untersucht. Aus diesen Forschungen ist eine neue Golfschwungmethode mit dem Namen "Free-Release" sowie mit dem "Turning Shoe" auch gesundheitsschützende und therapierendes Equipment entstanden.

Durch den Feldversuch zum Thema "Torsionen während des Golfschwungs" mit über 5000 Golfern hat Drollinger und sein Team die Winkelbeziehung von Hüft- und Schulterachse im Schwungfinish, aber auch beim Ballimpact ermittelt. Prof. Wank von der Uni Tübingen hat die Ergebnisse dieser Winkelmessungen durch parallele Forschungen bestätigt.

Winkeldifferenzen, d. h. Hüft- und Schulterachse werden mit einem hohen Rotationstempo verdreht, sind für die Bandscheiben, Hüfte, Knie- und Sprunggelenke, aber auch für Gelenksknorpel, Sehnen und Bänder extrem belastend.

Laut Drollinger ist der menschliche Körper für die Bewegungslehre der üblichen "Torsionsmethode" nicht geschaffen. Drollinger hat eine Methode entwickelt, welche den biomechanischen Gegebenheiten von Golfern besser gerecht wird. Der Nebeneffekt dieser Methode ist eine deutlich gesteigerte Energieübertragung auf den Golfball, Verbesserung der Zielpräzision und eine gesteigerte Wiederholbarkeit von guten Schlägen. Bei der Golf-Activ-Methode "Free-Release" wird die "Torsionsgewalt" in Schwungenergie umgewandelt.

Individual-Kurse: "Schmerzfrei besser Golfen" oder Tages- und 3-Tages-Schulungen für Amateure und Hobby-Golfer, Tour-Spieler und deren Trainer werden im Leistungszentrum für Golf Biomechanik und Gesundheit angeboten. Drollinger schult Amateure genauso wie er Tour-Spieler trainiert: es werden alle "Register" des Gesundheitsschutzes und der Leistungsverbesserung gezogen, die aktuell möglich sind.

Schüler besuchen das Leistungszentrum aus über 300 Städten in Deutschland. Aber auch ambitionierte Golfer aus Österreich, der Schweiz, Italien, Schweden, Niederlande, Frankreich, Spanien, USA, Japan und sogar aus Australien besuchen das Leistungszentrum in Birkenfeld bei Stuttgart.

Bei Interesse: www.Golf-biomechanic-pro.com 





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