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In the Bag: Luke Donald

 
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Für seine fünf Siege benötigte er lediglich 89 Löcher, lag niemals zurück und ließ auch der neuen Nummer eins im Finale keine Chance. Luke Donald war in der Woche der Accenture Match Play Championship das Maß aller Dinge. Wir werfen einen Blick in die Tasche des Mizuno-Spielers.

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"Luke Donald hat wohl aktuell das beste Kurzspiel der Welt. Ich habe mit Phil Mickelson zusammen gespielt und das war atemberaubend. Aber was Luke in dieser Woche gezeigt hat, war einfach aberwitzig." Die lobenden Worte von Martin Kaymer, nach seiner Niederlage gegen den Engländer, wird dieser gerne hören. "Egal wo er lag, man konnte davon ausgehen, dass er das Par spielt. Außer er locht ihn direkt ein."



Unerreicht in Arizona
Donald legte in der vergangenen Woche eine Dominanz an den Tag, wie sie das WGC - Accenture Match Play Championship schon lange nicht mehr gesehen hat: In seinen sechs Duellen benötigte er lediglich 89 Löcher. Zu keinem Zeitpunkt lag er in einem Match zurück und die 18. Spielbahn hat er in der Turnierwoche nie zu Gesicht bekommen - zuletzt gelang das Tiger Woods. "Driver, Eisen acht, den Putt lochen", erklärte Donald mit einem Lächeln seine hypothetische Spielstrategie für die abschließende Bahn.

Seine Frau habe einen wesentlichen Anteil daran gehabt, dass Donald niemals das Schlussloch sah. Nach dem ersten Match habe sie ihm gesagt, dass er in den letzten Jahren zu oft auf dieses Loch gekommen und gescheitert sei. Jedes Mal habe sie mitgefiebert und er solle ihr das nicht noch einmal antun. "Ich denke das habe ich geschafft."

Auf 81 seiner 89 gespielten Bahnen hielt Donald die Führung. "Es war eine der Wochen, an denen einem einfach alles gelingt." Aber er habe hart dafür gearbeitet. Vor allem sein kurzes Spiel hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. 2010 gelangen ihm in fast 68 Prozent der Fälle das Par, wenn er das Grün verfehlte (Platz vier auf der PGA Tour). Aus dem Bunker war er im vergangenen Jahr der Beste mit guten 66 Prozent.

Länge ist nicht Donalds Stärke
2007 hat der 33-Jährige versucht, den Ball weiter zu schlagen, aber das habe seinen Schwung aus der Bahn geworfen. Nach eigner Aussage hat es ihn drei Jahre gekostet, um wieder zurück zu seinem alten Spiel zu finden. "Ich bin einfach kein Longhitter. Ich spiele die meisten Plätze anders, als die anderen Spieler, die den Ball 20 oder 30 Meter länger schlagen als ich." In Arizona musste er an vielen Löchern, an denen seine Gegner nur kurze bis mittlere Eisen ins Grün spielten, zu langen Eisen oder seinem Hybrid greifen. Damit ist es für den Engländer schwieriger, die Grüns anzuspielen und "deshalb habe ich so hart an meinem kurzen Spiel gearbeitet."

Eine weitere Reaktion auf seine fehlende Länge ist die Konfiguration seines Holz 3 und des Hybrids. Während viele seiner Kollegen mit einem Loft von 15 Grad im Fairway-Holz und 21 Grad im Hybrid spielen, hat Donald weniger Loft, um daraus etwas mehr Länge zu generieren. Obwohl der Engländer so viel Wert auf das Spiel rund ums Grün legt, hat er nur drei Wedges im Bag, während viele der Tour-Pros mit insgesamt vier (inklusive PW) über die Runde gehen. Manchmal ist weniger eben doch mehr.

Dass in seinem Bag neben Mizuno-Eisen, Wedges und Hybrid, zwei Hölzer von TaylorMade ihren Platz gefunden haben, erklärt er in seinem Tagebuch auf mizunoeurope.com damit, dass er noch auf den neuen Driver von Mizuno warte und er dem Holz 3 nicht die gewünschte Draw-Kurve geben kann.

  • Driver: TaylorMade "R11" (9,5 Grad; Schaft: Accra "XC65")
  • Fairway-Holz: TaylorMade "R9" Holz 3 (13 Grad; Schaft: Accra "XC75")
  • Hybrid: Mizuno "Hi Fli CLK" (17 Grad; Schaft: Aldila "NV Hybrid 85 X")
  • Eisen (3-PW): Mizuno "MP-62" (Schäfte: True Temper "Dynamic Gold S300")
  • Wedges: Mizuno "MP T-11" (54 und 60 Grad, Schäfte: True Temper "Dynamic Gold S300")
  • Putter: Odyssey "White Hot XG #7"
  • Ball: Titleist "Pro V1x"


ak




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