Foursomes/Fourballs

Westwood beflügelt Europa

 
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Lee Westwood und Luke Donald machen den ersten Schritt: Sie dominieren Tiger Woods und Steve Stricker mit 5&6 im ersten Foursome. Doch auch der Rest der europäischen Truppe überzeugt. Das Team von Colin Montgomerie holt 5,5 von sechs möglichen Punkten und geht mit 9,5 zu 6,5 in die zwölf abschließenden Einzel.

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Lee Westwood zeigte seine Dominanz gleich auf dem ersten Anschlussloch: Der Mann mit der größten Erfahrung und besten Weltranglistenposition der Europäer (kommende Woche soll er sogar auf Platz zwei gelistet sein) versenkte auf dem Grün des Par 3 Nummer zehn einen langen Bergab-Putt zum Birdie. Tiger Woods Chip-In-Versuch lippte aus – die wahrscheinlich stärkste Paarung der Europäer ging 5 auf.



Auch die drei weiteren Bahnen brillierten die beiden Briten im Klassischen Vierer: Woods knallte eine Annäherung zwei Meter an den Stock. Westwood konterte mit einem Approach auf einen Meter. Zwei Birdies und ein Par später stand fest: Westwood und Donald sicherten sich einen bestechend starken Sieg und fegten die beiden top-gesetzten Amerikaner mit insgesamt fünf Birdies vom Platz. Es wird die deutlichste Niederlage für Woods in seiner gesamten Ryder Cup-Karriere. Europa gewinnt mit 6&5.

Ryder Cup 2010 - Der Sonntag

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Zwei Punkte in den Klassischen Vierern
Den zweiten Punkt des Tages holten sich Graeme McDowell und Rory McIlroy, die in ihrer dritten gemeinsamen Partie endlich siegen konnten. Zwar spielten die beiden Nordiren mit dem "Mc" im Nachnamen nicht so stark wie die erste Foursome-Paarung, doch es war Feuer im Spiel. Birdies auf den Löchern 7, 11 und 15 gaben dem jungen "Celtic Tiger" und dem US Open Champion McDowell reichlich Selbstvertrauen, zudem lief es deutlich besser auf den Grüns. Zach Johnson bäumte sich mit einem starken Birdie an den 16 noch einmal gegen die Niederlage auf, doch an der 17 war die Partie für ihn und Hunter Mahan vorbei. "GMac" platzierte seinen Ball mit dem Hybrid dicht hinter der Fahne, McIlroy lochte zur 2. Die Fans jubelten wie von Sinnen. Eine tolle Stimmung! Europa gewinnt 3 und 1.

Vorteil für Europa bei den Fourballs
Ross Fisher und der so erfahrene Ryder Cup-Spieler Padraig Harrington hatten gegen Jim Furyk und Dustin Johnson mit 1 auf nach acht Löchern ebenfalls eine gute Ausgangslage. Doch nach Wiederaufnahme des Matches tat sich das europäische Duo kurzzeitig schwer: Harrington war ab der Elf aus dem Spiel, Fisher musste vier Löcher bringen. Allerdings konnte Longhitter "DJ" auf den Grüns erneut nicht scoren und vergab reihenweise seine Chancen. Mit einem Drei-Putt des 26-Jährigen aus South Carolina auf der 14 holten sich die Europäer das 2 auf. Den Vorsprung brachten sie bravourös über die Löcher, denn die Stars aus England & Irland ergänzten sich mit insgesamt acht Birdies und einem sensationell puttenden Fisher extrem gut. Europa gewinnt 2 und 1.

Harrington geriet über seinen Partner ins Schwärmen: "Er hat fantastisch gespielt. Er hat wahrscheinlich das beste Golf gezeigt, das ich jemals in einem Ryder Cup gesehen habe. Er hat einfach alles richtig gemacht und alle Putts gelocht. Es war wirklich unglaublich."

Lesen Sie im zweiten Teil, wie Martin Kaymer, die Molinari-Brüder und Miguel Angel Jiménez abgeschnitten haben.

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