Foursomes

USA baut Führung aus

 
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Nach den Fourballs lagen die Spieler von Colin Montgomerie bereits mit einem Punkt zurück. Doch die sechs Foursomes (Klassischer Vierer) brachten nicht die erhoffte Wende: Europa ist nach zehn Partien mit 4:6 Punkten im Hintertreffen. Die gute Nachricht: Die Europäer liegen bei allen sechs abgebrochenen Matches in Führung. ACHTUNG: Starker Regen verhindert momentan das Spiel in Celtic Manor.

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Nachdem die Europäer mehrheitlich nicht so recht in Tritt kommen wollten in den ersten beiden Sessions des Samstags, drehten Sie in der dritten Runde nochmals richtig auf. Die beiden vorausgeschickten Foursome-Begegnungen sind auf dem besten Weg, den Rückstand von zwei Punkten zu egalisieren. Lee Westwood und Luke Donald führen mit vier auf nach neun Löchern gegen das Star-Duett Woods/Stricker. Die beiden Nordiren Graeme McDowell und Rory McIlroy, die bereits zum dritten Mal miteinander unterwegs sind, führen mit drei auf nach sieben Bahnen gegen Zach Johnson und Hunter Mahan.



Durchweg hervorragende Ausgangspositionen haben sich auch die vier Fourballs vor dem Abbruch geschaffen. Padraig Harrington und Ross Fisher, der bislang ein prächtiges Ryder Cup-Debüt hinlegt, führen mit einem Loch gegen Furyk und D. Johnson. Hanson und Jimenez haben mit zwei Löchern die Oberhand (nach 6) gegenüber Bubba Watson und Jeff Overton und die beiden Molinaris liegen mit eins auf gegen die Paarung Stewart Cink/Matt Kuchar. Auch Martin Kaymer hat sich gut auf den neuen Partner Ian Poulter eingestellt. 2 auf liegen die beiden Schützlinge von Colin Mongomerie gegen Phil Mickelson und Youngster Rickie Fowler.

Die Ergebnisse in den Foursomes 1 bis 6 vom Nachmittag
Miguel Angel Jiménez und Peter Hanson hatten gegen die laut Weltrangliste besten Amerikaner keine Chance. Steve Stricker spielte erneut unglaublich konstant und puttet exzellent, aber auch Tiger Woods fand am Nachmittag besser in sein Spiel. Die beiden Stars der US-Tour kamen auf sieben Birdies! Mit 4 & 3 gewann das Top-Duo, das schon beim Presidents Cup so dominant auftrat, beinahe problemlos gegen die spanisch-schwedische Paarung.

Molinari-Brüder scheitern knapp
Francesco und Edoardo Molinari lieferten sich ein äußerst spannendes Match mit den präzisen Amerikanern Zach Johnson und Hunter Mahan. Auf der 16 drehte sich die Partie zu Gunsten der beiden Turiner: Mahan hatte seinen langen zweiten Schlag zu stark in den Wind geschlagen, der Ball kam im Bunker wieder runter. Sein Spielpartner Johnson, der 34-jährige Masters Champion von 2007, konnte nicht retten – die Molinaris holten sich das Loch und glichen auf all square aus. Doch die so konstanten Amerikaner kamen zurück! Johnson lochte auf der 17 einen langen Putt und brachte das Sternenbanner-Team wieder nach oben. Auf der 18 verpasste Francesco, der jüngere der beiden Italiener, die Chance auf das Birdie. Das Loch wurde geschenkt. Die USA gewann mit 2 auf.

Ryder Cup 2010 - Der Samstag

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"Ich denke, dass wir ab der Elf großartig gespielt haben", kommentierte Edoardo Molinari die knappe Niederlage. "Der Platz spielt sich sehr schwierig, und daher ist es sehr schade, dass wir nicht zumindest einen halben Punkt einfahren konnten. Ich denke, das hätten wir verdient gehabt. Aber es sind ja noch zwei Matches zu gehen und wir hoffen dann Punkte zu machen", so der ältere der beiden Brüder.

Dominant, aber glücklos: Westwood und Kaymer
Eine absolut hochklassige Begegnung spielte sich im klassischen Vierer zwischen Jim Furyk/Rickie Fowler und Lee Westwood/Martin Kaymer ab. Allen voran Westwood zeigte mit seiner Leistung, dass er der Spieler sein möchte, der dem 38. Ryder Cup seinen Stempel aufdrückt. Mehrfach legte der 37-Jährige seine Eisen dicht an den Stock. Das Match wäre schon deutlich früher zu Ende gewesen, hätte Kaymer ein paar mehr Putts im Loch unterbringen können. Auf der 17 verschob der Mettmanner den Putt zum Sieg aus drei Meter Entfernung. Das sollte sich rächen: Furyk machte an der 18 eine nervenstarke Annäherung, der 21 Jahre junge Fowler lochte eiskalt zum Birdie und Lochgewinn. Die Partie ging all square aus. "Ich war nicht mehr so gut drauf, wie in den Fourballs", so Kaymer nach dem anstrengenden Match. Nach den vier Löchern des dritten Matches ließ sich der 25-Jährige noch ein paar Worte entlocken, ehe es nach dem langen Tag zurück ins Spielerhotel ging: "Wir waren alle geschockt und sind mit einer riesigen Wut im Bauch wieder rausgegangen. Auch Colin Montgomerie war alles andere als zufrieden. Das hat bislang gut geholfen. Mit Ian Poulter klappt es super, denn er ist deutlich extrovertierter als Lee Westwood. Das tut mit unheimlich gut, da Ian an jedem Loch die Zuschauer ins Spiel bringt." 

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