Fourballs

USA stärker in den Fourballs

 
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Mit 2,5 zu 1,5 Punkten gehen die Amerikaner unter Kapitän Corey Pavin in Führung. Die Match-Winner für die USA heißen Steve Stricker, Stewart Cink und Jeff Overton. Bei den Europäern überzeugt das Top-Duo Lee Westwood und Martin Kaymer mit einem Sieg.

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Der an eins gesetzte Flight der Europäer konnte den hohen Ansprüchen von Colin Montgomerie und den Erwartungen der Fans gerecht werden. "Monty" hatte auf seine laut Weltrangliste besten Spieler für das Bestball-Format gesetzt: Lee Westwood (Platz drei) und Martin Kaymer (sechs). Und das englisch-deutsche Duo ergänzte sich gegen das US-Duo Phil Mickelson und Dustin Johson blendend.



Die ersten Löcher am verregneten Freitag rettete der 37 Jahre alte Westwood in seiner siebten Teilnahme den Score. Freitagabend und am frühen Samstag drehte schließlich der deutsche Ryder Cup-Rookie auf. Kaymer machte zwei entscheidende Putts auf den Par-5-Löchern 9 und 11. Westwood wiederum verwandelte auf der 15 zum Birdie. Mit einem Sand-Save machte der 25-jährige Mettmanner dann alles klar und umarmte seinen erfahrenen Spielpartner zum 3 & 2-Erfolg gegen einen enttäuschenden Dustin Johnson und bestenfalls soliden Phil Mickelson.

"Das ist so unglaublich, hier zu spielen! Der Druck gestern war enorm, aber es ist ein tolles Gefühl, zu gewinnen. Ich hoffe, das gibt den anderen Jungs ein wenig Auftrieb!", sagte ein strahlender Kaymer im Anschluss an den ersten Punkt.

Nordirlands Duo holt einen halben Punkt
Der gewünschte Auftrieb erreichte die nordirische Paarung Rory McIlroy und Graeme McDowell. Die beiden taten sich gegen die wirklich exzellent aufspielenden US-Jungs schwer und lagen ab Spielbahn 7 fast nur im Hintertreffen. Allen voran Stewart Cink war eine Bank auf den Grüns: Der Routinier und Gewinner der Open in 2009 kam auf fünf Birdies und lochte zu Beginn der Runde mehrmals aus großer Entfernung. Nach der Elf waren die Amis bereits auf 2 auf davon gezogen. Doch das Match gewann gegen Ende deutlich an Spannung – es wurde ein Krimi. McIlroy, Spitzname "Celtic Tiger", teilte mit einem Birdie an der 15 den Score von Matt Kuchar. Auf der 17 verwandelte der 21-Jährige nervenstark aus mehr als zehn Metern zur 2 und erzwang den Ausgleich. Die Europäer kamen auf vier Birdies, die US-Boys spielten sechs, hatten aber zu Beginn der Partie auch zwei Bogeys kassiert.

Ryder Cup 2010 - Der Samstag

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Stricker rettet Woods
In der dritten Begegnung präsentierte sich Steve Strickerin Top-Form. Der routinierte Profi aus Wisconsin – aktuell die Nummer vier der Welt – kam auf insgesamt fünf Birdies, darunter ein ganz starker Chip-In auf der zwölften Bahn. Tiger Woods hingegen enttäuschte ein wenig: Mit zwei Birdies auf den langen Par 5s, aber auch viel Schatten konnte die Nummer eins nicht überzeugen. Ian Poulter und Ross Fisher kämpften bravourös bis zur 18. Doch allen voran Fisher hatte kein Glück auf den ondulierten Grüns des Twenty Ten Course. Zu oft liefen seine Putts an den Lochkanten vorbei und teilweise deutlich über das Loch. Stricker machte schließlich den Sack an der 18 mit einem exzellenten Approach zu. Das Birdie war fast geschenkt, die beiden Briten verpassten jeweils die 4. Die beiden Top-Spieler der USA gewannen 2 auf.

Harrington enttäuscht – Overton genial
Luke Donald und Padraig Harrington sahen gegen die beiden Ryder Cup-Rookies Bubba Watson Jeff Overton kein Land in der vierten Fourball-Partie. Englands Donald spielte präzise und mit vier Birdies zudem auch richtig aggressiv, doch sein Partner fand nicht recht zu seiner Form. Der Ire mit drei Major-Siegen aber wenig Erfolg in dieser Saison konnte nur vier Pars zum Match beisteuern. Im Team der US-Boys war Jeff Overton überragend. Der vielleicht unbekannteste Spieler aus dem Team von Corey Pavin zündete auf den Löchern 9 bis 13 ein Birdie-Feuerwerk. Eine weitere 3 auf der mit dem Drive erreichbaren 15 machte die Dormie-Situation klar. An der 16 war die Partie mit 3 & 2 beendet.

>> Den kompletten Tag finden Sie im Live-Scoring

tsz





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