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Favoriten bringen sich in Stellung

 
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Kohler/Wisconsin: Die USA bleiben auch nach Abschluss der zweiten Runde am Samstagmorgen die bestimmende Nation in Whistling Straits. Jim Furyk, J.B. Holmes und Tiger Woods schließen auf. Dagegen muss fast ein Dutzend europäischer Spitzenspieler bereits nach 36 Löchern die Heimreise antreten.

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Am späten Freitagabend, als die zweite Runde der PGA Championship aufgrund der Dunkelheit abgebrochen werden musste, bestimmten US-Golfer das Leaderboard. Es waren nicht die großen Namen aus der Top Ten der Weltrangliste, es waren junge und nicht mehr ganz junge Spitzenspieler aus der zweiten Reihe, die aufhorchen ließen. Am Samstagmorgen waren es dann die US-Routiniers, die sich den Weg nach vorne bahnten.



Das galt zum einen für Tiger Woods, der dank einer guten 70 bei insgesamt drei unter Par den Kontakt zur Spitze herstellte. "Ich schlage den Ball derzeit zwar nicht gut, dafür klappt es mit dem Putter", sagte Woods, der für den Nachmittag eine spannende These aufstellte: "Wir werden einige sehr niedrige Scores sehen". Diese Zahlen in den Sechzigern hatte es vereinzelt auch am Morgen schon gegeben. Landsmann Jim Furyk schoss sich mit einer 68 auf den geteilten dritten Platz. Gar eine 66 gelang J.B. Holmes, ebenfalls US-Amerikaner, der sich mit Furyk bei insgesamt sechs unter Par die Position teilt.

PGA Championship 2010 - Runde zwei

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Insgesamt liegen damit zehn US-Golfer unter den besten 15. Auch die Plätze eins (Matt Kuchar, -8) und zwei (Nick Watney, -7), die beide ihre ersten beiden Runden schon am Freitag beenden konnten, gehen an die USA. Rory McIlroy (Nordirland) ist gemeinsam mit Simon Khan (England) derzeit bester Europäer als geteilter Fünfter bei fünf unter Par.

Hinter der Spitze bringen sich neben Furyk und Woods auch weitere Favoriten in Stellung. Vijay Singh zauberte im Flight mit Woods eine 66 auf den Kurs in Whistling Straits und verbesserte sich damit auf Position fünf. Einen Schlag dahinter liegt Martin Kaymer bei vier unter Par, bevor sich bei insgesamt drei unter Par neben Woods auch Francesco Molinari einfindet, der damit die Chance auf den Ryder Cup wahrt.

Europäisches Scheitern
Schwierig wird es dagegen für Padraig Harrington mit der Qualifikation für den Kontinentalwettkampf in Wales Anfang Oktober. Der Ire scheiterte nach einem Doppelbogey an der 18 ebenso am Cut (+2) wie Sergio Garcia (+3), Justin Rose (+4), Miguel Angel Jiménez (+4), Graeme McDowell (+3), Luke Donald (+5), Ross Fisher (+8) und Henrik Stenson (+11). Damit ist ein Großteil der europäischen Ryder-Cup-Aspiranten bereits aus dem Major-Rennen. So hat Europa-Kapitän Colin Montgomerie nur noch wenige Spieler, die er auf den abschließenden Runden näher betrachten kann. Dabei hatte er selbst alles für ein freies Wochenende als Zuschauer getan: Der Schotte schloss das Turnier bei 18 über Par ab. Nur einer steht unter ihm auf der Ergebnisliste: John Daly, der sich vor dem Samstag aufgrund einer Schulterverletzung zurückgezogen hatte.

fpf





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