Kolumne

Himmel und Hölle

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Ein Dreier-Flight schleicht bei der PGA Championship fünfeinhalb Stunden über die Anlage und wartet an nahezu jedem Loch. Das nervt nicht nur die Spieler. Erfreulich ist aber zumindest die Performance der US-Bogey: Der einstige Nachwuchs bringt endlich Leistung.

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Himmel Hölle
Himmel

Licht am Ende des Tunnels für Amerikas Golfszene. Wer nach der ersten Runde der US PGA Championship einen Blick auf die Top Ten wirft, stellt fest, dass Amerikas Nachwuchs endlich nach oben durchdringt. Bubba Watson, Matt Kuchar, Nick Watney, Charles Howell III und Ryan Moore finden sich auf dem Leaderboard. Alle um die 30 Jahre herum, alle jünger als Tiger Woods. Es ist die Generation Spieler, deren fehlende Leistungskraft immer beklagt wird, wenn es zum Beispiel um die Besetzung des amerikanischen Ryder Cup-Teams 2010 geht. Dass sie auch anders können, zeigen sie in Whistling Straits. Die Tage der alten Herren wie Jim Furyk und Steve Stricker sind auf jeden Fall gezählt.
Hölle

Nach 18 Löchern fiel der Blick auf die Uhr: Fünfeinhalb Stunden. Nein, die Rede ist nicht von einem Sponsorenturnier mit doppelt besetzten Abschlägen und Kanonenstart, wie wir es ja alle von deutschen Turnierkalendern kennen. Die Rede ist von der US PGA Championship und einem Drei-Mann-Flight mit den Herren Tiger Woods, Vijay Singh und Y.E. Yang. Wenn drei Spitzenspieler für eine Runde Golf fünfeinhalb Stunden brauchen, und das obwohl jeder Ball im Rough sowieso von einer Hundertschaft Zuschauer geortet wird, muss man sich über langsames Spiel bei Amateuren nicht mehr beklagen. Die LPGA der Damen denkt inzwischen über neue Strafmaßnahmen für langsames Spiel nach. Um ehrlich zu sein: Es ist an der Zeit, dass nicht nur die Damen sondern auch die Herren schnellst möglichst in Bewegung gesetzt werden.


DISKUSSION:

Wie lange sollte eine Golfrunde maximal dauern?

chipinchamp sagt dazu:

@dread: ich war mal in Tunesien und zeitgleich waren ca.150 Golfer aus Schweden da, wir drei wurden zwischen die ganzen Schwedenflights geschoben und es war eine der schönsten Runden unseres Urlaubs,v ...

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Petra Himmel bringt es in ihrer Golf.de-Kolumne "Himmel und Hölle" auf den Punkt: Wer bekommt einen Platz auf der Sonnenseite und wer muss in unserer Golf-Hölle schmoren? Himmel, u.a. für das Golfmagazin und die Süddeutsche Zeitung auf den Golfplätzen dieser Welt unterwegs, sagt Ihnen wöchentlich, was Sache ist!






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