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In the Bag: Stuart Appleby

 
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59 Schläge, die zweite in diesem Jahr und fünfte in der Geschichte der PGA Tour. Stuart Appleby gewann mit diesem Traumergebnis die Greenbrier Classic. Vor allem auf den Grüns konnte ihm keiner das Wasser reichen. Wir werfen einen Blick in die Tasche des Callaway-Spielers.

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"Am ersten Tee fühlte ich mich zuversichtlich und entspannt. Ich wusste, dass ich in den letzten Tagen einige Gelegenheiten ausgelassen hatte. Mir war klar, dass ich mich heute richtig reinknien musste, wenn ich um den Titel mitspielen wollte", beschrieb Stuart Appleby seine Ausgangslage vor der Finalrunde der Greenbrier Classic. Er sah bei welchem Ergebnis der Führende Overton lag, und ihm war klar, er müsse eine ähnliche Runde wie D.A. Points am Samstag (61) spielen, mit dem er am Vortag zusammen im Flight war. "Wenn man miterlebt, wie sein Mitspieler jeden Putt locht, hilft das auch bei den eigenen. Man kann die Linien dann besser vor sich sehen, sie visualisieren, und das hat mir in der Finalrunde definitiv geholfen", erklärte Appleby die positive Wirkung auf sein eigenes Spiel.



"Auf halber Strecke fing ich an zu rechnen: Ich lag sechs unter nach Neun und schaute auf das Ergebnis von Jeff (Overton, d. Red.)", beschrieb der Australier seine Gedanken auf dem zehnten Abschlag. Ihm war klar, er müsse noch einmal weitere sechs Schläge gut machen, um eine Chance auf den Sieg zu haben. Das wäre dann eine 58! "Ich dachte mir, nun gut, warum nicht? Warum sollte ich nicht auf das Ergebnis spielen und sehen was passiert?"

Und es gelang ihm fast, dieses Ergebnis, und damit die beste Runde der PGA Tour zu spielen. Vereitelt haben es ihm das 13. und 14. Grün: "Der Putt auf der 13 aus knapp drei Metern ist ausgelippt und auch auf der 14 habe ich dem Ball die Chance gegeben. Aber sie wollten einfach nicht fallen." Nach der Runde erklärte er, daß er die beiden verpassten Chancen schnell vergessen und sich auf die letzten Löcher konzentrieren musste, "denn mir gingen die Löcher aus. Ich musste die letzten Löcher mit Birdies beenden um Overton noch einzuholen". Die drei abschließenden Birdies von der 16 bis zur 18 brachten dann die Erlösung: "Nach dem verwandelten Putt an der 18 überkam mich eine Flut an Emotionen, doch ich wusste, dass es noch nicht vorbei war. Ich musste mich wieder konzentrieren und auf der Range für ein mögliches Stechen vorbereiten." Die Einstellung eines wahren Champions.

Und auch seine Statistiken waren meisterlich: Nur ein einziges Bogey hat Stuart Appleby während der gesamten Woche auf seine Scorekarte geschrieben. Das war die zweitbeste Leistung des gesamten Feldes (besser war nur Charles Howell III., der ohne Schlagverlust blieb). Auf der Habenseite standen dagegen 21 Birdies (Sechster) und ein Eagle (Dritter). Dabei waren es nicht seine langen Schläge, die ihn immer wieder in gute Positionen brachten: Mit gut 73 Prozent getroffenen Fairways und knapp 80 Prozent Grüns in regulation schaffte es Appleby jeweils nur unter die besten 40. Einmal mehr waren es die Putts, die die Entscheidung brachten. Mit durchschnittlich 27 Putts pro Runde landete der 39-Jährige auf Rang drei in dieser Wertung.

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Mit ein Grund für die guten Leistungen auf den Grüns ist eine Umstellung des Griffs, die der in Cohuna geborene Appleby zu Beginn des Jahres vollzog: "Ich habe in den ersten Monaten mit dem Puttgriff und neuen Schlägern experimentiert. Beim Tavistock Cup habe ich mich endgültig auf den Cross-Handed-Griff (linke Hand unter der rechten Hand, d. Red.) festgelegt." Bei dem zweitägigen Teamevent wurde auch ein neuer Putter gesucht, denn sein altes Modell habe schon einige Kratzer gehabt und er sei nicht mehr ganz zufrieden mit ihm gewesen. "So einen einschneidenden Wechsel habe ich noch nie vorgenommen. Es war also ein Schuss ins Blaue, ob es funktioniert oder nicht. Glücklicherweise kam in dieser Woche dann alles zusammen", zeigte sich der Australier zufrieden mit seiner Umstellung.

Seit Ende 2008 spielt Stuart Appleby mit Schlägern von Callaway Golf. Seitdem ist er, mit Ausnahmen des Putters, bei seinem Material geblieben. "Callaway ist auf Golf spezialisiert. Sie beschäftigen sich mit nichts anderem. Ihr Fokus liegt auf der Entwicklung und der Verbesserung von Technologie, die dem Spiel zu Gute kommt", hob Appleby die Vorteile seines zweijährigen Partners hervor. Der neue Putter, genauso wie sein vorheriges Modell, ist von der Tochterfirma des Herstellers aus Carlsbad, Odyssey.

  • Driver: Callaway "FT-9 Tour" (8,5 Grad; Schaft: Aldila "RIP")
  • Fairway-Holz: Callaway "Diablo Edge Tour" Holz 3 (15 Grad; Schaft: Aldila "RIP")
  • Hybrid: Adams "Idea Pro Gold" (18 Grad; Schaft: Aldila "NV Hybrid")
  • Eisen (3): Callaway "X Forged" (Schaft: Royal Precision "Project X 7.0")
  • Eisen (4-PW): Callaway "Tour Authentic Proto X" (Schäfte: Royal Precision "Project X 7.0")
  • Wedges: Callaway "X Tour" (54 und 58 Grad; Schäfte: Royal Precision "Project X 7.0")
  • Putter: Odyssey "White Hot XG" 330 Mallet
  • Ball: Callaway "Tour i(z)"

ak





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