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In the Bag: Peter Hanson

 
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Die Zeitlupe hätte ihn beinahe den Sieg gekostet. Doch Peter Hanson konnte nach dem verspäteten Strafschlags an der zwölf mit sicheren Schlägen ins Grün kontern und im Stechen auf Mallorca gewinnen. Wir werfen einen Blick in die Tasche des TaylorMade-Spielers, der seinen dritten Sieg auf der European Tour feierte.

Tatort Loch zwölf: Hanson wollte eigentlich den Ball mit dem Sand Wedge absichtlich toppen, um nicht im Rough hängen zu bleiben. Der Chip kam direkt neben der Fahne zum liegen und der Schwede spielte die vorläufige (!) vier. Dann deckte die Superzeitlupe auf, was selbst Hanson nicht bemerkt hatte. Der Ball bewegte sich nicht direkt nach vorne, sondern versank erst tiefer im Rough, bevor er beim Bounce nach oben ein zweites Mal den Schläger von Hanson traf und dann Richtung Fahne rollte. Das bedeutete einen Strafschlag und somit das Bogey. "Manchmal ist es gut, diese fantastischen Kameras zu haben, manchmal ist es aber eben auch schlecht - aber es ist immer fair", fasste Hanson die Entscheidung im Nachhinein zusammen. Nachdem ihm John Paramor, Chef-Schiedsrichter der European Tour, die Lage der Dinge auf der 14 mitteilte, spielte er seinen zweiten Schlag auf dem Par 4 in eine unspielbare Lage hinter dem Grün und konnte nur dank eines gelochten langen Putts das Bogey retten.



Besonders am Wochenende zeigte der 32-Jährige hervorragende Leistungen auf den Grüns: Am Samstag benötigte er nur 28 Putts, am Finaltag konnte er sich noch einmal steigern und spielte sogar nur 25. Neben dem langen Bogey-Putt auf der 14 - nach Aussage von Hanson der entscheidende Schlag für sein Selbstvertrauen in dieser Runde - lochte er auch auf der 17 aus großer Entfernung: Der Birdie-Putt quer übers Grün war auf der richtigen Linie, aber sehr schnell unterwegs. Er traf die Hinterkante zentral, sprang einige Zentimeter in die Luft, um dann doch noch im Loch zu verschwinden. Über alle vier Tage benötigte der Schwede im Schnitt 28,5 Putts, womit er sich in dieser Statistik auf Rang acht positionierte.

Einen ebenso großen Einfluss auf den Sieg in Mallorca hatten seine Schläge ins Grüns. Im Schnitt traf Hanson 72,2 Prozent der Puttflächen, was die zweitbeste Leistung des Feldes war. Am Samstag und Sonntag traf der in Trelleborg geborene Hanson jeweils 13 Grüns und verschaffte sich damit reichlich Möglichkeiten, Schläge gut zu machen. Insgesamt spielte er 17 Birdies und konnte damit die Schlagverluste der ersten beiden Tagen ausgleichen: Am Donnerstag musste Hanson zwei Bogeys und eine Sieben (+3) an der 17 hinnehmen, am Freitag legte er noch drei Bogeys nach.

Mitte 2007 wechselte der Vater von Töchterchen Stella (drei Jahre) von Titleist zu TaylorMade und beendete seitdem jede Saison der European Tour unter den 20 besten der Geldrangliste. Einzig bei den Wedges greift der Schwede nicht zu Produkten der Adidas-Golf-Tochtergesellschaft zurück. Hier wechselt er regelmäßig zwischen Schlägern von Callaway und Titleist.

  • Driver: TaylorMade "R9 SuperTri" (9,5 Grad; Schaft: Aldila "R.I.P. 70")
  • Fairway-Hölzer: TaylorMade "R9" Hölzer 3 und 5 (13 und 17 Grad; Schaft: je Mitsubishi "Diamana 80x")
  • Eisen (3): TaylorMade "R9 TP"
  • Eisen (4-PW): TaylorMade "RAC TP"
  • Wedges: Callaway "X-Forged Chrome" (56 und 60 Grad)
  • Putter: TaylorMade "Rossa Monza Itsy Bitsy Spider"
  • Ball: TaylorMade "Penta TP"
  • Schuhe: adidas "Tour360"
ak




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