In the Bag: Hunter Mahan
Der Amerikaner trat erst am Wocheende in Erscheinung. Als es darauf ankam, den Turniersieg in trockene Tücher zu bekommen, spielte Mahan sein bestes Golf und machte kaum Fehler. Der Ping-Spieler traf fast jedes Grün und auch seine Drives landeten fast immer auf dem Fairway.
Nach Runde zwei der Waste Management Phoenix Open hatte Hunter Mahan noch sieben Schläge Rückstand auf die Führenden Camilo Villegas und Oliver Wilson. Während diese aber nicht an die Lesitung der ersten beiden Tage anknüpfen konnten, machte es Mahan besser: Er zauberte zwei 65er Runden auf die Karte und gewann am Ende mit einem Schlag Vorsprung.
Zum Auftakt des Turniers zeigte der Amerikaner durchschnittliches Golf und brachte Runden von 68 und 70 ins Clubhaus. Zum Wochenende konnte er scheinbar den Schalter umlegen und verbesserte sich von Tag zu Tag. Am Samstag schaffte der gebürtige Kalifornier sechs Birdies - soviele wie an den ersten beiden Tagen zusammen - und spielte eine bogey-freie 65. Am Finaltag gelang ihm noch einmal das gleiche Ergebnis, dieses mal aber mit vier Birdies und einem Eagle an der 13. Den entscheidenen Vorteil holte sich Mahan schließlich an Loch 16: Im "Hexenkessel" des TPC Scottsdale - das Loch ist rundum von Tribünen umgeben und die Stimmung gleicht eher einem Fußballstadion als einem Golfplatz - spielte Mahan seinen Abschlag pin-high aufs Vorgrün und lochte den anschließenden Putt zum Birdie. Wer den Schlag verpasst hat, kann ihn hier noch einmal sehen. An der letzten Bahn hatte der in Texas wohnende Mahan dann nochmal Glück: Sein Abschlag flog gefährlich nah an der Wassergrenze entlang, blieb aber trocken und der Mann mit der Sonnenbrille konnte das Par retten.
Ausschlaggebend für seinen Sieg war zweifelsohne die Präzision am Wochenende. Traf er noch an den ersten beiden Tagen jeweils nur 64 Prozent der Fairways, war am Wochende eine deutliche Steigerung zu verzeichnen: Zwölf der 14 Fairways konnte der Ryder-Cup-Spieler vom Abschlag treffen (86 Prozent) - und das obwohl sein Driver am zweiten Loch der Finalrunde brach und er ihn austauschen musste. Noch beeindruckender waren seine Schläge ins Grün: Am Samstag und Sonntag traf Mahan 33 der 36 Grüns (knapp 92 Prozent).
Heimspiel für Ping
Ping, dessen Hauptsitz nur wenige Kilometer vom Austragungsort entfernt liegt, ist seit der College-Zeit von Hunter Mahan an der Oklahoma State University Sponsor des 27-Jährigen. Lediglich beim Sandwedge griff er vergangene Woche zu einem Modell von Titleist. Bei den kürzesten Schlägern im Bag gibt es noch eine weitere Besonderheit: Mahan spielt mit den über 20 Jahre alten Ping "Eye 2" Wedges, über die in letzter Zeit viel diskutiert wurde. Um jeglicher Kontroverse aus dem Weg zu gehen, spielt Mahan zwar immernoch mit den "Klassikern" von Ping - nach eigener Aussage hat er sich einfach an den Look gewöhnt -, ließ aber die Grooves dem neuen Reglement anpassen.
- Driver: Ping "Rapture V2" (10,5 Grad; Schaft: Ping "Prototype TFC700D")
- Fairway-Hözer: Ping "i15" Holz 3 (15,5 Grad; UST Mamiya "Attas International 80")
- Hybrid: Ping "i15" (17 Grad; UST Mamiya "Proforce V2 89 X")
- Eisen (3-PW): Ping "S-57" (Schäfte: True Temper "Dynamic Gold")
- Wedges: Titleist "Vokey Design" Spin Milled (54 Grad), Ping "Eye2" (59 Grad)
- Putter: Ping "IWI D66"
- Ball: Titleist "Pro V1x"
- Schuhe: FootJoy "Icon MyJoys"
- Handschuh: FootJoy "StaSof"
Ähnliche Artikel
-
Equipment
Die ersten Bilder aus Orlando
26.01.2012 - Golf.de ist in Orlando bei der PGA Merchandise Show und beobachtet für Sie die neusten Entwicklungen auf dem Equipment-Markt. Sehen Sie auf unserer ... weiterlesen
-
Equipment
Heiße Eisen
30.11.2011 - Die neuen Eisen von Ping sind dank Cavity Back leicht zu spielen und verfügen über einen tiefen Schwerpunkt. Das ergibt einen soliden Ballflug, ... weiterlesen
Meine Turniere
Turnierkalender einsehen »
zum Turnier anmelden »
Ergebnisse abrufen »
Handicap abfragen »





