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Yang gewinnt die 91. PGA Championship 

 
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In einem hochspannenden Zweikampf besiegt der Südkoreaner Y. E. Yang den Weltranglistenersten Tiger Woods und holt sich die Wanamaker Trophy. Martin Kaymer feiert mit Platz sechs sein bisher bestes Resultat bei einem Major.  

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Der 37 Jahre alte Südkoreaner Yong-eun (Y.E.) Yang gewinnt die 91. Auflage der PGA Championship im Hazeltine National GC. In einem sich früh absehbaren Zweikampf setzte sich der an Position 110 der Weltrangliste gesetzte Profi aus Seoul mit Runden von 73, 70, 67 und 70 Schlägen (280) gegen Tiger Woods durch, der mit einer 75 nicht überzeugen konnte. Yang erhält neben der Wanamaker Trophy auch 1,35 Mio. Dollar Preisgeld. "Ich habe immer versucht, meine Emotionen auch bei den kleinen Siegen, die ich in meiner Karriere hatte, zu kontrollieren", sagte Yang mit Hilfe seines Agenten nach seinem Sieg. "Ich denke, dass hat heute gut funktioniert." Yang hatte mit einem Schrei und einer geballten Faust seinen Emotionen freien Lauf gelassen, nachdem er den Birdie-Putt an der 18 verwandelt hatte.

Woods belegt mit 283 Zähler den alleinigen zweiten Platz. Position drei teilen Lee Westwood und Rory McIlroy mit 285 Schlägen. Dahinter folgt der amtierenden US Open-Champion Lucas Glover (286) vor Martin Kaymer, Ernie Els, Henrik Stenson und Sören Kjeldsen.

Schon frühzeitig zeichnete sich in Chaska, Minnesota, ab, dass Yang und Woods den Ausgang des vierten Majors unter sich alleine ausmachen würden. Die Nummer eins der Welt war mit acht unter Par und zwei Schlägen Vorsprung auf Yang und den Titelverteidiger Padraig Harrington in den Finalsonntag gestartet.

Wie beim WGC

Doch der Ire klinkte sich bereits an der achten Spielbahn aus dem Titelrennen aus: Harrington spielt eine 8 auf dem 176 Yards langen Par 3! Seinen Abschlag setzte der bis dato so nervenstark agierende Major-Champion ins Wasser auf der rechten Seite. Es folgte ein Annäherungsschlag, der fast seinen Flightpartner Henrik Stenson traf, ehe er aus einer schweren Rough-Lage über das Grün erneut ins Wasser pitchte. Er nahm einen Strafschlag in Kauf, brachte den Ball endlich aufs Grün und lochte nach zwei Putts zur 8 ein. Harrington erholte sich nicht von diesem Schrecken und rutschte mit einer 78 bis auf Platz zehn ab.

Spannender Zweikampf
So duellierten sich mit gebührendem Abstand auf den Rest des Feldes Yang und Woods. Doch während der Südkoreaner, der bis zu diesem Turnier gerade einmal einen Sieg auf der PGA Tour vorweisen konnte, selbstbewusst auf der 3 sein erstes Birdie auf die Karte schrieb, haderte der 70-fache Rekordsieger mit seinen Putts. Schon an der Eins hatte Woods einen kurzen Birdie-Versuch vorbeigeschoben, auf der vierten Bahn ärgerte sich der 33-Jährige über einen ausgelippten Drei-Putt zum Bogey. Erstmals waren beiden Kontrahenten gleichauf.

Es folgten Pars und ein Bogey von Yang auf der Fünf, ehe Woods auf der Acht erneut ein Bogey verkraften musste. Der Par-Putt war endlich mal genau auf Linie, verhungerte aber Zentimeter vor dem Loch. Doch auch Yang schlug aus den Fehlern der Nummer eins kein weiteres Kapital: Aus rund zwei Meter Entfernung vergab der ganz in weiß gekleidete Pro aus Korea eine exzellente Birdie-Chance.

Nicht nur die vielen Tiger Fans fragten sich, wann der 14-fache Major-Sieger jetzt endlich seinen Turbo zünden würde. Zumal er die ersten Neun mit 38 Schlägen (+2) deutlich über seinen Erwartungen gemeistert hatte. Auf der Zehn vielleicht? Durchaus, denn Woods knallte nach einem Monster-Draw, der glücklich aufs Fairway sprang, sein Eisen auf gut drei Meter an den Stock. Doch der Putt lief erneut an der Lochkante vorbei und das Duo notiert das nächste Par.

PGA Championship 2009 - Runde vier

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Aber am nächsten Loch: Nach einem perfekt getroffenen Driver attackierte der Weltranglistenerste aus rund 250 Meter das Grün - und traf. Aus etwa 15 Meter machte Woods das sichere Birdie und holte sich die Führung zurück. Doch bereits auf der 12 musste er sie wieder abgeben. Nach einem schwachen Abschlag schlug Woods einen Flyer aus dem Rough und verfehlte das Up-and-down.

Die nächste Chance verpasste der haushohe Favorit nur ein Loch später. Wieder landete der Ball nahe an die Fahne, rasierte dann aber nur die Lochkante. Yang hingegen rettet aus dem Sand das Par.

Eagle vs. Birdie

Richtig sehenswert verlief die 14. Spielbahn. Yang donnerte seinen Drive auf dem kurzen Par vier an den Bunkerrand vor das Grün. Woods zog nach und traf in den Bunker. Nachdem Woods einen ordentlichen Bunkerschlag auf die berüchtigten drei Meter platzierte hatte, lochte Yang seinen zweiten Schlag zum Eagle ein. Doch auch Woods brillierte und lochte zur 3 ein. Einen Schlag Rückstand für Tiger, vier Löcher zu gehen!

Vergebene Möglichkeiten
Auf den Schlusslöchern konnte der Gewinner der Buick Open und des Bridgestone Invitationals seine Chancen nicht nutzen. Aus einem 366 Yards (!) langen Abschlag wurde auf dem Par 5 zwar wieder eine gute Birdie-Chance, doch der Ball lief diesmal rechts am Loch vorbei. Auch am Signature-Hole Nummer 16 das gleiche Bild: Woods kann seinen zweiten Schlag nicht nah genug an die Fahne platzieren, Yang hat sogar die deutlich bessere Birdie-Chance. Beide notierten ein weiteres Par. Yang traf dann das Grün der trickreichen 17 sicher, Woods drawte ein Eisen 7 über die Flagge ins Rough. Wieder lag der Vorteil beim Nobody aus Asien, der erst mit 19 Jahren überhaupt mit dem Golfspiel angefangen hat. Dass beide schließlich eine 4 machen, war eher für Woods von Vorteil.

Den verdienten Sieg holte sich Yang aber auf der Schlussbahn des Robert Trent Jones-Platzes: Nach einem etwas nach links verzogenen Drive spielte Yang ein sensationellen Schlag aus etwa 185 Metern mit dem Hybrid um einen Strauch herum zwei Meter an den Stock. Woods konnte nicht mehr kontern und verlor mit Bogey gegen Birdie sogar noch zwei weitere Schläge auf den PGA Champion 2009. "Ich habe alles gemacht, was ich musste. Außer den Ball in das Loch zu bekommen", lautete der Kommentar der enttäuschten Nummer eins im Anschluss. "Mir sind einfach die Putts nicht geglückt, wenn ich sie hätte machen müssen."

DISKUSSION:

Wie hoch schätzen Sie die Leistung von Martin Kaymer ein?

Miffy sagt dazu:

@JesperHier ist die Website von Martin Kaymer's Management. es gibt dort auch einen Bereich über martin, allerdings befindet sich dieser schon längere Zeit "im Aufbau".www.sportyard.com <-- Mana ...

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Kaymer auf Platz sechs
Martin Kaymer durfte sich bei perfekten Wetterverhältnissen über sein bisher erfolgreichstes Anschneiden bei einem Major freuen. Der 24 Jahre alte Düsseldorfer belegte nach Scores von 73, 70, 71 und 73 Schlägen mit eins unter Par den geteilten sechsten Platz. Auf der Finalrunde mit John Rollins hatte der vierfache Gewinner der European Tour erneut mit reichlich Abwechslung auf seiner Scorekarte zu kämpfen: Vier Bogeys glich Kaymer mir drei Birdies aus. Wegen der schwierigen Fahnenpositionen reichte die Eins-über-Par-Runde dann sogar doch noch für eine Ergebnisverbesserung von Rang acht auf Position sechs. Auch das Preisgeld kann sich sehen lassen: 233.125 Dollar werden dem Deutschen gut geschrieben.

tsz






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