Einsteiger

Die Fakten für Anfänger

 
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Was kostet Golf spielen eigentlich? Lernt man es schnell? Was kostet eigentlich die Ausrüstung? Und wie viel Zeit muss ich einkalkulieren? Alles Wissenswerte über den Start in den Golfsport finden Sie hier!

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Aller Anfang ist schwer. Da macht Golf keine Ausnahme. Die wichtigsten Punkte werden hier erläutert. Sollten Sie weitere Fragen oder Anregungen haben, benutzen Sie bitte folgendes Formular. Wir werden versuchen, Ihre Fragen schnellstmöglich zu beantworten.

Was kostet eine Runde Golf?

In Deutschland liegt der durchschnittliche Greenfee-Preis (Greenfee wird die Gebühr genannt, die Sie für das Spielen entrichten müssen) laut einer Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG bei 42 Euro unter der Woche und 52 Euro am Wochenende. Golf spielen ist damit in der Bundesrepublik günstiger als der Schnitt in Zentraleuropa (47 Euro/56 Euro). Die Preise für 18 Löcher Golf variieren aber deutlich: Teilweise kommt man zu speziellen Zeiten (früh morgens, spät abends) ab ca. 20 Euro auf einen Platz, bei den Nobelanlagen können es am Wochenende aber auch schnell mal 120 Euro werden. Pro Person versteht sich.

Gelobt wird stets die Preispolitik in den USA, wo angeblich jeder für ganz kleines Geld spiele darf. Auf "öffentlichen Plätzen" stimmt das zum Teil (ab ca. 30 Dollar), eine Runde auf der wunderschönen und sehr renommierten Anlage in Pebble Beach hingegen schlägt mit 495 Dollar zu Buche. Auch in den Staaten ist die Varianz also sehr hoch.

Einsteiger - Ein Tag auf dem Golfplatz

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Was kostet eine Mitgliedschaft?
Um auf einem Golfplatz spielen zu dürfen, benötigen Sie in den meisten Fällen eine Mitgliedschaft in einem Club und die Platzreife.

Eine Mitgliedschaft in einem deutschen Golfclub wird über verschiedene Modelle angeboten. Üblich sind u.a. Jahresmitgliedschaften (kurzfristig), der Kauf von Anteilen (längerfristig) oder günstige Monatsmitgliedschaften. Je nach Club werden teilweise auch Aufnahmegebühren oder eine Spende/Einlage fällig.

Laut der Studie von KPMG belaufen sich die Kosten für eine Jahresmitgliedschaft in Deutschland im Schnitt auf rund 100 Euro/Monat. Hinzukommt eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von rund 2.800 Euro. Auch hier gilt wie bei den Greenfee-Preisen: Nach unten und oben sind die Schwankungen groß. Sie können je nach Bundesland und Anlage auch für unter ca. 85 Euro pro Monat eine Mitgliedschaft erwerben. In exklusiven Golfclubs hingegen sind sogar Wartezeiten und eine Bürgschaft seitens anderer Mitglieder von Nöten. Kinder, Schüler und Studenten (bis 27 Jahre) erhalten fast immer Ermäßigungen.

Für den Start ist alternativ eine Mitgliedschaft in der VcG (Verein clubfreier Golfer, 195 Euro pro Jahr) zu empfehlen. Die VcG übernimmt die Verwaltung des Handicaps und stellt eine DGV-Karte (Mitgliedskarte) aus, mit der Sie gegen Zahlung des jeweilige Greenfee-Preises auf nahezu allen deutschen Plätzen spielen dürfen. Einige Anlagen verlangen von VcG-Spielern allerdings ein nochmals erhöhtes Greenfee – dies ist aber die Ausnahme.
Verschiedenen Clubs bieten darüber hinaus sogenannte Fernmitgliedschaften an. Diese sind ähnlich wie das Angebot der VcG, denn auch hier muss man auf allen Anlagen den normalen Greenfee-Preis bezahlen. Im (weiter entfernten) Heimatclub erhält man meist günstige Konditionen.

Was kostet die Ausrüstung?
Zu Beginn belegen Sie am besten einen Schnupperkurs, dabei werden Ihnen gebrauchte Schläger vom Club geliehen. Sobald Sie richtig einsteigen wollen, werden Sie aber an eigenem Equipment nicht vorbeikommen.

Am Anfang empfiehlt sich ein Komplettsatz meist mit Hölzern, Eisen, Putter und Trage-Bag (eine Erklärung der Ausrüstung finden Sie hier ). Die Preise variieren je nach Hersteller und beginnen etwa ab 250 Euro. Eine weitere Möglichkeit ist es, auf gebrauchte Schläger zurückzugreifen. Fragen Sie in Ihrem Pro-Shop oder bei Clubmitgliedern nach oder finden Sie gebrauchtes Equipment auf unserem Golfmarkt oder Internetbörsen wie ebay. Empfehlenswert für den Start sind Auslaufmodelle: Die Schläger sind aus technischer Sicht oftmals noch aktuell, aber dank dem neueren Nachfolgermodell bereits deutlich reduziert.

Ab einer gewissen Spielstärke kauft man sein Equipment einzeln und lässt es auf sich anpassen (Fitting): Ein neuer Eisensatz mit Stahlschäften beginnt bei etwa 600 Euro (3-PW) und geht bist circa 2000 Euro (Grafitschaft, Luxusversion). Bei den Hölzern ist der Driver am teuersten: Preise von rund 200 Euro bis circa 650 Euro werden aufgerufen. Fairway-Hölzer und Hybriden starten bei circa 150 Euro. Auch beim Putter variiert der Preis deutlich: Zwischen 50 und circa 330 Euro kann man ausgeben.

Zudem benötigt man eine Golftasche (Bag): je nach Größe zahlt man für eine aktuelles Modell zwischen 150 und 400 Euro. Dazu kommt, wenn man das Bag nicht trägt, ein Trolley (zum ziehen oder schieben) ab circa 150 Euro. Golfschuhe schlagen mit circa 70 bis 400 Euro zu Buche. Ein neuer Handschuh kostet zwischen 15 und 25 Euro. Bälle kauft man am günstigsten im Dutzend (12 Stück) ab ca. 30 Euro. Die Top-Modelle (für gute Spieler) kosten maximal 5,50 Euro pro Ball.

Fazit: Für den "Schnupperkurs" fallen außer den Kursgebühren kaum Kosten für die Ausrüstung (Bälle, Handschuh) an. Von der Platzreife bis etwa Handicap 36 sollte man je nach Anspruch (gebraucht/neu) zwischen 400 und 1.000 Euro kalkulieren. Ab einer gewissen Spielstärke (Anm.: hier zählt eigentlich der Zeitaufwand, mit dem Sie den Sport betreiben. Weniger Ihr Handicap) entscheiden Sie sich für das Material Ihrer Wahl und lassen es im Optimalfall noch an Ihr Spiel (Körpergröße, Schwunggeschwindigkeit etc) anpassen. Inklusive aller Komponenten (Hölzer, Eisen, Wedges, Putter, Schuhe, Bag, Bälle, Accessoires) kommen Sie auf etwa 3.000 Euro.

Wie viel Zeit benötige ich für eine Runde Golf?
Eine Golfrunde besteht im Normalfall aus 18 Löchern. Dafür sollten Sie zwischen dreieinhalb (sehr schnell) und sechs Stunden (sehr langsam) Spielzeit einkalkulieren. Schneller geht es in kleineren Paarungen (maximal vier Spieler sind in einer Gruppe erlaubt) und zu Tageszeiten, wenn nicht zu viele Spieler den Platz verstopfen. Viereinhalb Stunden sind eine gute Zeit!

Hinzu kommt die Zeit für die Anreise, eventuelles Einspielen auf der Driving-Range (meistens um die 30 Minuten) und der Drink nach dem Spiel im Clubhaus. Einen Vor- bzw. Nachmittag kann man so durchaus auf dem Platz verbringen. Eine Alternative ist es, nur neun Löcher zu spielen, da die neunte Spielbahn auf den meisten Anlagen am Clubhaus endet. Dafür benötigen Sie etwa zwei Stunden.

DISKUSSION:

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Felix sagt dazu:

Golf kostet Nerven, Zeit und manchmal die Beziehung/Ehe, das bisschen Geld das noch ausgegeben wird ist eigentlich Nebensache. Es kostet Nervenstärke nicht die neuesten und teuersten Klamotten zu kauf ...

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Wie schwierig ist Golf?
Golf gilt als eine der schwierigsten Sportarten der Welt. Neben Stabhochsprung, Eiskunstlauf und Billard. Zurückzuführen ist diese Annahme wohl darauf, dass auf einer Golfrunde rund 400 Muskeln beansprucht werden. Bei etwa 650 Muskeln, die einen gesunden Menschen auszeichnen. Zumal die verschiedensten Fähigkeiten angesprochen werden: Kraft, Ausdauer, Präzision, Wahrnehmung, Vorstellungsvermögen und mentale Fitness.

Wie intensiv ist dieses Hobby?
Die meisten "richtigen" Golfer nehmen den Sport ziemlich ernst. Was drei Gründe haben dürfte:

 

  1. Sie können den Sport in fast jedem Alter ausüben
  2. Die Kosten sind mit einer Mitgliedschaft gedeckt, das wollen viele daher auskosten
  3. Golf macht einfach richtig viel Spaß – und man möchte immer besser werden

Viele Clubspieler mit einer festen Mitgliedschaft verbringen daher nahezu jedes freie Wochenende auf dem Golfplatz, dementsprechend voll sind viele Anlagen in Deutschland. Daher gibt es dann meistens samstags, sonntags und an Feiertagen sogenannte Startzeiten (meist von 8 bis 16 Uhr), in denen man sich vorab eintragen muss. Turniere werden ebenfalls fast immer am Wochenende oder an Feiertagen veranstaltet. Wer die (berufliche) Zeit hat, sollte das Angebot unter der Woche nutzen. Die Plätze sind deutlich leerer und Greenfees günstiger. Meist hat ein Club auch bestimmte Tage für Damen ("Ladies-Day"), Herren und Senioren, an denen sich die bestimmte Zielgruppe - meist unter der Woche - zu Freundschaftsspielen o.ä. im Club trifft. Im Winter verreisen die meisten Golfer in südlichere Gefilde, da das Spiel in Deutschland ganzjährig kaum möglich ist (bei Schnee und gefrorenem Boden wird nicht gespielt). Sie merken schon: Golf vereinnahmt Sie relativ stark.

Wie lange brauche ich, bis ich es kann?
Sie werden es wahrscheinlich niemals zur Perfektion bringen. Außer Sie werden Profi – aber selbst denen unterlaufen ab und an Fehler. Genau wie ein Anfänger Schläge machen kann, die niemand besser hinkriegen würde (Beispiel: ein eingelochter Ball beim Putten). Aber eine wage Richtung kann man schon vorgeben:

Nach einem Anfänger-/Schnupperkurs sollten Sie je nach Talent in der Lage sein, kurz darauf die Platzreife zu machen. Handicap 36 können Sie vielleicht sogar schon im ersten Jahr erreichen – vorausgesetzt Sie Üben viel und haben genügend Zeit zu spielen (circa zwei Tage pro Woche). Für Handicap 18 brauchen Sie dagegen deutlich länger: Wenn Sie ein Hcp. von 36 erreicht haben, müssten Sie sich insgesamt um rund 40 Schläge verbessern. Also entweder bei 40 Turnieren jeweils um einen Schlag. Oder bei 20 Turnieren jeweils um zwei Schläge – immer im Bezug zu Ihrem aktuellen Handicap. Außerdem können Sie Ihr Handicap auch verschlechtern: Pro Turnierrunde, die Sie über einem gewissen Wert liegen, wird Ihr Handicap um 0,1 Punkte nach oben gesetzt. Sie merken also, es kann eine Weile dauern. Sie wollen eine Angabe in Jahren: etwa fünf. Das ist allerdings eine grobe Schätzung.






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Das richtige Equipment

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