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Woods will den 15. Major-Titel

 
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Kiawah Island, South Carolina: Tiger Woods, Vijay Singh und Carl Pettersson führen zur Halbzeit der PGA Championship das Feld bei vier unter Par an. Bei äußerst schwierigen Bedingungen taten sich die besten Spieler auf dem windigen Ocean Course sehr schwer, unter Par zu spielen. Marcel Siem geht von Platz 15 in den Moving Day.  

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Der Wind war das Thema des zweiten Tages. Allerdings muss man sich fragen, ob das überhaupt noch als Wind zu bezeichnen war. Zeitweise fegten die Sturmböen wie ein Orkan über den direkt am Atlantik liegenden Ocean Course und verwehten nicht nur Bälle, sondern auch Regenschirme und die Kappen der Zuschauer. Das machte sich natürlich an den Ergebnissen bemerkbar: Der Durchschnitts-Score betrug mehr als 78 Schläge, nur fünf Spieler brachten eine Karte unter Par ins Clubhaus. Unter ihnen Tiger Woods (71) und Vijay Singh (69), die mit dem Schweden Carl Pettersson (74) als geteilte Führenden bei -4 ins Wochenende gehen.



Damit wird sich am Moving Day der 94. Auflage der PGA Championship alles um den Weltranglistenzweiten drehen. Denn für Tiger Woods wäre es nicht irgendein Sieg, sondern der heiß ersehnte 15. Major-Titel verbunden mit der Übernahmen von Platz eins im OWGR.

"Es war wirklich hart dort draußen", sagte Woods über die verwehte Runde. "Nichts wurde dir geschenkt, sogar einfache Tap-ins waren alles andere als einfach. Die Putts werden überallhin verblasen." Nur die von Woods anscheinend nicht. MIt 26 Putts war er wie schon am ersten Tag (22) einer der besten auf den stark ondulierten Grüns. Zahlreiche Spieler bezeichneten den Tag als "brutal". Vor allem auf und um die welligen Grüns wurde es schwierig, denn Ball zu kontrollieren.

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Vijay Singh, einem der Veteranen auf der Tour, gelang das beste Ergebnis des Tages. Mit einer 69 - drei unter Par - spielte sich der 49-jährige Hall-of-Famer an die Spitze. "Man denkt nach einer Weile einfach nicht mehr an das Ergebnis", erklärte der Pro von den Fidschis sein Strategie. "Man denkt nur über das jeweilige Loch und den jeweiligen Schlag nach und versucht, es nicht zu verhauen. Die ganz kurzen Putts sind bei diesem Wind besonders wichtig. Ich habe den Ball zwar nicht so gut getroffen, aber sehr gut gescort. Wenn ich noch einmal bei diesem Wind raus gehen müsste, wüsste ich nicht, was ich schießen würde." Seit 2008 hat Singh kein Turnier mehr in den USA gewonnen, dennoch ist er ein Spieler mit viel Erfahrung: 34 Siege auf der US PGA Tour stehen in seiner Bilanz. 22 Erfolge kamen, seitdem er 40 und älter ist.

Der in North Carolina lebende Schwede Carl Pettersson fiel mit einer 74 auf -4 zurück, zeigte aber erneut, dass ihm die Temperaturen im Süden liegen. Zeitweise stand der etwas übergewichtig wirkende Pro sogar bei -7, doch mit drei Bogeys gegen Ende seiner Runde vergab er die alleinige Führung. "Die zwei über fühlen sich wie zwei unter an", meinte Pettersson im Anschluss. "Ich habe gut gespielt. Klar habe ich auch einige Bälle verhauen, aber das ist normal, wenn der Wind mit 30 Meilen bläst. Dafür waren auch richtig gute dabei."

Poulter, McIlroy und Mickelson sicht dran
Ian Poulter, einer der besten Spieler im Ryder Cup 2010, ist alleiniger Vierter. Jamie Donaldson und McIlroy, der US Open Champion von 2010, liegen bei zwei unter Par in Lauerstellung. Genau wie Phil Mickelson, der bei even Par nur vier Schläge Rückstand auf das Spitzentrio hat. Bei seiner Jagd auf seine zweite Wanamaker Trophy und Major-Sieg Nummer fünf überzeugte "Lefty" erneut auf den Grüns. Erneut nur 25 Putts waren eine Klasse für sich.

"Es war heute richtig schwierig, aus mehreren Gründen: Einmal hat man auf fast allen Löchern Wind von der Seite. Und zweitens kann man den Ball kaum am Boden halten. bei diesem Gras klappt es nicht, den Ball auf die Grüns laufen zu lassen. Also muss man sie doch hoch anspielen, und das macht es schwierig."  

Nicht weit entfernt ist schließlich Marcel Siem (72+73). Bei eins über Par geht es für den 32-Jährigen von Rang 15 in den Moving Day, und dass, obwohl er auch am zweiten Tag mehr als 30 Putts benötigte. Das zeigt aber auch, wie gut sein Spiel vom Tee bis zum Grün aktuell ist.

Am Cut gescheitert: Westwood, Simpson und Kaymer
An der Wochenendhürde von sechs über Par scheiterten einige bekannte Namen. Neben Martin Kaymer verpassten auch Lee Westwood, der amtierende US-Open-Champion Webb Simpson sowie Hunter Mahan, Rickie Fowler, Nick Watney, Matt Kuchar und Paul Casey den Cut.

tsz




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