Majors

Die Golfwelt spricht Kiawaheli

 
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Vor jedem Major ist es das gleiche Theater. Jeder Hersteller denkt sich neue Aktionen für die Großveranstaltung aus. Vom Sonderdesign der Taschen und Schlägerhauben, über das großangekündigte Outfit der Lieblingsspieler ist auch bei PGA Championship wieder alles vertreten.

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Beim Masters sind es alljährlich die klassischen Designs in Grün und Weiß, mit denen die Hersteller ihre Produkte versehen. Bei der US Open im Olympic Club dominierte in diesem Jahr die Farbe Rot. Und in Royal Lytham & St. Annes schickte ein Schlägerhersteller die Spieler mit lila Taschen auf den Platz. Für die in dieser Woche stattfindende PGA Championship auf dem Ocean Course von Kiawah Island geht es dagegen dezenter zu. Auf dem linksähnlichen Platz in South Carolina dominiert die Farbe Blau - Farbkleckse dürfen aber dennoch erwartet werden.



Nikes Dressmen
Für die Athleten mit dem Swoosh wurde bereits Wochen vor dem Turnier der Dresscode festgelegt. Hier nur einmal zwei Beispiele, wie Tiger Woods und Charl Schwartzel in den Tagen des vierten Majors über den Platz gehen werden.Dabei überrascht nicht wirklich, dass Woods am Sonntag traditionell in seinem roten Polo auflaufen wird.

Poulter wird versorgt und zeigt sich kreativ
Ian Poulter präsentierte am Dienstag via Twitter seine speziell für die PGA Championship designten Bags. "Cobra Golf hat mir meine Taschen für diese Woche geschickt. Ich mag besonders das ganz blaue Bag."

Der Namensgeber und "Chefdesigner" - wie sich Poulter gerne selbst nennt - von IJP-Designs präsentierte nur wenige Wochen zuvor seine neueste Kreation: Putterhauben passend zum Großevent in South Carolina.Es war nicht das erste Mal, dass sich Poulter kreativ betätigte. Bereits zu den ersten Majors entwarf der Engländer Schlägerhauben, die er gerne zeigt und auf seiner Webseite verkauft.

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Soll Fowler wieder als "Müllmann" auf den Platz?
Puma Golf und ihr Aushängeschild auf internationaler Ebene, Rickie Fowler, haben für die PGA Championship eine ganz spezielle Umfrage gestartet. Die Outfits für die ersten Tage stehen fest. Die Kombination für die Finalrunde liegt dagegen (zumindest teilweise) in den Händen der Fans. Auf Twitter können diese entscheiden, ob der junge Amerikaner wie üblich in seinem ganz orangenen Outfit spielen darf - und damit glatt als Müllmann in Deutschland durchgehen könnte - oder ob er etwas schlichter mit einem weißen Polohemd auflaufen soll. Die Hose bleibt aber weiterhin im knalligen Orange der Oklahoma State University (OSU).

Da hat sich jemand Gedanken gemacht
TaylorMade hat es sich in den vergangenen Jahren zur Aufgabe gemacht, zu jedem Major ein passendes Logo zu entwerfen, das auf Highlights aus der Vergangenheit bei dem Turnier, Charakteristika und Besonderheiten des Austragungsorts verweist. So finden sich für diesjährige PGA Championship in Kiawah Island Anspielungen auf den zu erwartenden starken Wind, den Film "Die Legende von Bagger Vance" sowie den namensgebenden Stamm amerikanischer Ureinwohner.

Vorsicht, bissig
"Keine zehn Meter vom Abschlag plantscht ein Krokodil im See. Sehr beruhigend", zeigte sich Pablo Larrazábal von den tierischen Bewohnern auf Kiawah Island beeindruckt. Diesen Umstands war sich wohl auch Titleist bewusst, als sich der Hersteller Gedanken über das Design ihrer Putterhauben gemacht hat. "The Gator Major at Kiawah" lautet das Motto des Schlägerriesen für das letzte der vier Großevents in diesem Jahr.
Mickelson kopiert Ishikawas Putter
Beim WGC-Brigestone Invitational experimentierte Phil Mickelson auf den Grüns mit einem neuen Putter. "Es ist eine Abwandlung meines No.9-Modells", sagte er zum Design. "Allerdings hat er eine abgesenkte Ferse und eine angehobene Spitze. Dadurch bekomme ich eine Art Hook-Roll." Den Putter sah er im Vorfeld der Open in Royal Lytham & St. Annes im Tour-Trailer von Odyssey. Ursprünglich war das Modell für Ryo Ishikawa gedacht. Doch für Mickelson wurden alle Hebel in Bewegung gesetzt und so konnte er in der Woche des WGCs mit dem Feinschliff beginnen. "Ich hätte schon früher wechseln sollen", sagte Mickelson nach der ersten Runde mit dem neuen Putter. "Es ist fast wie Magie, wenn der Ball vom Schlägerblatt kommt." Dennoch ist sein altes Modell noch nicht aus dem Rennen. Bei der PGA Championship möchte der Amerikaner, je nach Fahnenposition und Breaks auf den Grüns, die Putter vor der Runde wechseln.

Die Lücken schließen
Auf den Proberunden des Bridgestone Invitationals probierten gleich zwei Spieler zusätzliche Hölzer von TaylorMade aus - natürlich nur, um für das anstehende Major das beste Setup zu haben. Sergio Garcia und Martin Laird entscheiden sich jeweils für ein RBZ Holz 5 mit 18,5 Grad Loft. Garcia wollte ein weiteres kleines Holz für die PGA Championship, um die Grüns besser anspielen zu können. "Er wollte einen Schläger mit mehr Loft, der sich genauso anfühlt, wie sein RBZ Holz 3", sagte Charlie Kautz von TaylorMade. "Nach einigen Test scheint er jetzt zufrieden mit dem Ergebnis." Dennoch kam der neue Schläger in Akron nicht zum Einsatz. Er fühle sich noch nicht sicher genug bei der Distanzkontrolle, sagte der Spanier. In dieser Woche soll das kleine Holz aber zum Einsatz kommen.
Martin Laird war dagegen nicht ganz zufrieden mit dem großen Distanzunterschied zwischen seinem Holz und den langen Eisen. Sein Holz 4 mit 17 Grad Loft flog dem Schotten - mit Blick auf den Ocean Course auf Kiawah Island - zu weit. Deshalb entschied sich auch Laird für die etwas höherloftige Variante.


adk




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