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Kaymer: 'Ein Riesenschritt für mich'

 
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Augusta, Georgia: Martin Kaymer beendet sein erstes komplettes Masters mit einer 72. Damit kann er sich zwar nicht nach vorne arbeiten - zufrieden ist er dennoch. Nur der Putter machte ihm über die Tage zu schaffen.

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Für jemanden, der sich im hinteren Mittelfeld des Tableaus tummelt, der mit mehr Bogeys als Birdies spielt, waren die Aussagen von Martin Kaymer während dieses Masters immer wieder erstaunlich positiv. Das hängt zum einen mit der Tatsache zusammen, dass er in Augusta andere Maßstäbe gelten lässt nach vier verpassten Cuts in Folge.



Zum anderen war sein Spiel bei weitem nicht so durchschnittlich, wie sein Ergebnis von insgesamt sechs über Par vermuten lässt. Am Freitag hatte er sogar von "richtig gutem Golf" gesprochen. Am Finaltag fang er seine Schläge immerhin "eigentlich ganz gut". Von Tee zu Grün hatte Kaymer, 27, aber auch wirklich nicht seine größen Probleme. Beispielsweise traf er 80 Prozent der Fairways.

Was ihm eine bessere Platzierung kostete, war zweifellos das Putten. 38 Putts am Freitag und 121 insgesamt sind zu viel, auch wenn Kaymer am Sonntag konstatierte, dass er in der Abschlussrunde besser geputtet habe. Doch wiederum fanden zwei Dreiputts Einzug auf die Scorekarte, die am Sonntag immerhin eine Par-Runde (72) auswies.

"Bei der Birdiestatistik bin ich ja vorne dabei, aber ich brauche einfach zu viele Putts", sagte Kaymer, der für sich beanspruchen kann, inzwischen ganz gefällig mit dem Augusta National klar zu kommen - sieht man von den Schwierigkeiten mit dem neuen Putter auf den kniffligen Grüns ab. Er hat sein Spiel durchgezogen und nicht wie in den vergangenen Jahren den Platz die technische Richtung vorgeben lassen. Das hat sich bewährt.

So ist sein Fazit durchaus positiv: "Immerhin habe ich zum ersten Mal vier Tage gespielt. Dieses Jahr war insgesamt ein Riesenschritt für mich, ich nehme viele positive Dinge mit. Spielerisch ist das hier auf jeden Fall drin. Es hat mir auch Riesenspaß gemacht und ich habe sehr viele Dinge gelernt."

Was genau, das wird sich im kommenden Jahr zeigen. Manches ist schon vorauszusehen. Sicherlich wird er wiederum früh in Augusta sein, um sich zu akklimatisieren. "Es hat sich auf jeden Fall ausgezahlt, früher anzureisen. Ich konnte mir am Wochenende den Platz in Ruhe ansehen." Das habe sich definitiv gelohnt. Die Zukunft wird zeigen, wie weit der Weg der Annäherung zwischen Golfer Kaymer und dem Augusta National noch gehen wird.




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