Reise-Ticker

Gute Aussichten für den Golftourismus

 
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Eine aktuelle Studie zum Golftourismus liefert vorwiegend erfreuliche Resultate. Geoff Ogilvy debütiert als Designer , ein italienischer Kurs soll einfacher werden und in Abu Dhabi, Dubai und Co. gibt es einen Rekord zu feiern.

Die Berater von KPMG haben die größtenteils positive Ergebnisse der Umfrage "Golf Travel Insights" präsentiert.

  • 60 Prozent der Anfang 2012 befragten Golfreise-Veranstalter (hauptsächlich aus Europa) gaben eine Steigerung an Buchungen gegenüber dem Vorjahr an. 2010 war dies bei nur 38 Prozent der Fall.
  • Bei den beliebtesten Reisezielen hat sich kaum etwas verändert. Spanien und Portugal ziehen weiterhin die meisten Golfreisenden an. Dahinter folgen Großbritannien und Irland. Die Türkei sowie Thailand und Vietnam notieren weiterhin ein stetiges Wachstum.
  • Einen Rückgang an durchgeführten Golfreisen haben vor allem die nordafrikanischen Staaten einstecken müssen. Zu erklären ist dies mit der politischen Instabilität in vielen dieser Länder.
  • Die meisten Reisen wurden von Golfern aus den USA, Kanada, Großbritannien, Schweden und Deutschland gebucht. 

Hier können Sie die kompletten Ergebnisse der Umfrage lesen.

Geoff Ogilvy, der US-Open-Gewinner von 2006 kümmert sich nicht nur um das Aussehen seines Schnauzbarts, sondern hat erst kürzlich mit seinem australischem Landsmann Mike Clayton eine eigene Platzdesignfirma gegründet. Jetzt ist bereits das erste Projekt von Ogilvy Clayton Design fertig. Im Boonie Doon Golf Club in Sydney haben die Neu-Designer zunächst fünf Löcher einem Re-Design unterzogen, zwei weitere wurden völlig neu kreiert. Im nächsten Abschnitt der Modernisierung folgen fünf weitere Löcher des Platzes.


Unter die Designer gegangen: Geoff Ogilvy

Eine interessante Idee der Kundengewinnung hat Syngenta entwickelt. Um Clubmanager oder Greenkeeper von den diversen Pflegeprogrammen für Fairways zu überzeugen, gibt es jetzt einen kostenlosen Online-Kalkulator, der unter anderem Kosten für Mäharbeiten und Personal zusammenfasst und die etwaige Kostenersparnis bei EInsatz der Syngenta-Produkten präsentiert.

Heutzutage werden viele Kurse länger, enger und insgesamt schwerer. Im Colli Berici Club, zwischen Venedig und Verona, geht man einen anderen Weg.  Der italienische Architekt Dr. Wilfried Moroder soll die 18 Bahnen des bergigen Platzes simpler gestalten. "Wir wollen die Bahnen aufwerten, die fantastische Aussichten bieten, aber gleichzeitig soll der Platz sowohl einfacher zu spielen als auch einfacher zu gehen sein wie bisher", erklärte Moroder seine Absichten und ergänzt: "Wir wollen mehr Touristen anlocken, indem wir den Platz strategisch interessanter machen."

Auch im Baltikum wird gebaut. Der Estonian Golf & Country Club nahe Tallinn wird zu einem 36-Löcher-Resort ausgebaut. Der Stone Course mit einigen Grabstätten aus der Bronzezeit sowie riesigen Granitfelsen aus der Eiszeit wird umgebaut und zu einem 18-Löcher-Platz erweitert. Ein Designer von Rang und Namen wird noch bekanntgegeben. Auf dem Sea Course der Anlage, entworfen vom Finnen Lassi Pekka Tilander, fand bereits zweimal das europäische Qualifikationsturnier zum Omega Mission Hills World Cup statt.

Die Golf Clubs der Vereinigten Arabischen Emirate konnten im März einen neuen Rekordmonat verzeichnet. Erstmals zählten die Clubmanager in einem Monat mehr als 50.000 Runden Golf. Insgesamt 54.365 Runden wurden absolviert - 44 Prozent von Mitgliedern, 42 Prozent von inländischen Greenfee-Spielern sowie 14 Prozent von Übersee-Gästen.

tfi




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