Reise-Ticker

Köln, Kambodscha und Mauritius

 
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Donald Trump investiert in Miami, Nick Faldo baut in Phnom Penh und die ersten Löcher des neuen Kölner Golfclubs sollen noch in diesem Jahr bespielbar sein.

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Immobilien-Tycoon Donald Trump hat für 150 Millionen US-Dollar das Doral Resort in Miami erworben. Der Amerikaner will die fünf Plätze der Luxus-Anlage, die seit vergangenem Jahr nach amerikanischem Insolvenzrecht unter Chapter 11 geführt wird, einem Re-Design unterziehen. Gil Hanse, der bereits dem TPC Boston ein neues Layout gab, soll vor allem dem "Blue Monster", dem berühmtesten Kurs des Resorts, auf dem in dieser Woche das zweite WGC des Jahres ausgetragen wird, einen neuen Look verpassen. Angeblich will Trump weitere 150 Millionen Dollar in Doral investieren. Dennoch scheint der Kauf ein guter Deal zu sein: Morgan Stanley erwarb die Anlage im Jahr 2007 für stolze 501 Millionen, ehe es zu einem unbekannten Kaufpreis an die Investmentgesellschaf Paulson & Co ging.

Nick Faldo baut einen Golfplatz in Kambodscha, rund 15 km von der Hauptstadt Phnom Penh entfernt. Die Planung des East Courses, einem von zwei Kursen des Vattanac Golf Resorts, sei bereits abgeschlossen; der Bau der 36-Löcher-Anlage plus Clubhaus, Hotel und Immobilien soll noch in diesem Jahr beginnen. "Die Inspiration für das Design kam aus unterschiedlichen Quellen, darunter von Luftaufnahmen der Reisfelder, den beeindruckenden Tempeln von Angkor Wat und den umliegenden Holzhäusern", erklärte der sechsfache Major-Champion die Baupläne. Neben Kambodscha ist Faldo Design aktuell in Indien, Vietnam und China in weiteren Projekten involviert.

Nicht ganz so weit weg, genauer gesagt nur etwas mehr als acht km Luftlinie vom Kölner Dom entfernt, liegt der sich im Bau befindende Kölner Golfclub. Für das Design der Anlage bei Widdersdorf ist Heinz Fehring verantwortlich, der in den 60er Jahren einer der erfolgreichsten Spieler Deutschlands war, Bernhard Langer als Trainer ausgebildet hat und sich bis 2011 als Präsident der PGAs of Europe um das europäische Golf kümmerte. Die Driving-Range mit einigen überdachten Abschlagplätzen wurde bereits im Herbst 2011 eröffnet und bietet rund 40 Plätze. Ende Mai 2012 sollen die ersten 9 Löcher des Championship Course fertiggestellt werden. Das Besondere: eine Mitgliedschaft sowie ein Handicap sind nicht zwingend nötig, um hier eine Runde zu drehen. Dennoch werden auch volle Spielrechte angeboten, die ab 99 Euro pro Monat starten sollen. Als Trainer stehen bislang Frank Simon - vormals GC Am Alten Flies - und die ehemalige LET-Spielerin Bettina Hauert zur Auswahl. Infos über den Club gibt es hier

Das PGA Catalunya Resort an der Costa Brava, rund 90 km von Barcelona entfernt, hat ein neues Paket aufgelegt. Im "Ultimate Golf & Gastronomy package" sind zwei Übernachtungen mit Frühstück, zwei Greenfees auf dem Stadium Course (90 Punkte im Rolex Golf Guide) sowie ein Dinner ohne Getränke im El Celler de Can Roca (3 Sterne im Guide Michelin!) enthalten. Der Platz ist laut Meinung der britischen Webseite  Top100golfcourses.co.uk sogar besser als Valderrama. Der Preis: ab 395 Euro pro Person im DZ. Aufgepasst! Es sollte zwei Monate im Voraus gebucht werden, um die Reservierung im Sterne-Restaurant zu bewerkstelligen. Anfragen über: reserves@pgacatalunya.com

Der berühmte K Club, Austragungsort des Ryder Cup im Jahr 2006, setzt auf die "Ultimate Ryder Cup Experience". Hinter dem Werbeversprechen steht ein interessantes Angebot: Ab 225 Euro erhält man eine Übernachtung im DZ plus Frühstück sowie ein Greenfee auf beiden Plätzen. Kein schlechter Deal, wenn man bedenkt, dass ein Greenfee auf dem Palmer Course (Parkland-Style, 80 Punkte im Rolex-Guide) mindestens 125 Euro kostet. Weitere Infos gibt es auf der Webseite

Die Oceânico World Kids Golf Championship (bis zum Alter von 18 Jahren) in Portugal geht vom 23. bis 27. Juli in die nächste Auflage. Austragungsort ist einmal mehr das Amendoeira Golf Resort mit den Plätzen von Nick Faldo und Christie O’Connor Junior. Eine Anmeldung ist hier möglich.

Das Golf-Resort Fancourt in Südafrika hat Branden Grace unter Vertrag genommen. Der Sieger der Joburg Open und des Volvo Golf Champions, das im Januar auf dem Spitzenplatz The Links ausgetragen wurde, trägt für fünf Jahre das Logo des Luxus-Resorts auf der Brust sowie seinem Bag. Grace, der aus George stammt, wird zudem, wenn er in seiner Heimat ist, im Fancourt Estate wohnen. "Ich bin sehr stolz, Fancourt und Südafrika repräsentieren zu dürfen", freute sich der 23-Jährige über die neue Partnerschaft. Eine weitere Partnerschaft schlossen Victor Dubuisson und Le Touessrok auf Mauritius. Der 21 Jahre junge Franzose aus Cannes wird das Logo des Top-Resorts, das zur Vereinigung der "Leading Hotels of the World" zählt, auf dem Hemd tragen und auf dem Platz von Bernhard Langer an seinem Schwung feilen. Kein schlechter Deal, vor allem nicht für Dubuisson, der das Race to Dubai 2011 auf Rang 86 abschloss.

Paul McGinley setzt auf Marketing. Der Ire mit vier Siegen auf der European Tour wirbt aktuell auf dem Flughafen von Faro für seinen Leihschläger-Service ClubstoHire.com. Das Werbemittel? Dreieinhalb Meter hohe Golf-Bags, die neben den Gepäckbändern aufgebaut wurden.

Die Ricoh Women's British Open 2011 hatte laut einer Studie der Universität von Sheffield eine positive Auswirkung auf die schottische Wirtschaft. Der ökonomische Wert der Veranstaltung wurde mit 4,7 Millionen Pfund beziffert. Die Siegerin des im Juli in Carnoustie ausgespielten Majors hieß damals Yani Tseng aus Taiwan, Caroline Masson belegte einen sensationellen 5. Platz. Das Damen-Major wurde weltweit ausgestrahlt: Insgesamt maßen die Verantwortlichen 1.485 Übertragungs-Stunden von 57 Sendeanstalten.

Teaching-Pro Marco Schmuck und der TV- und Sternekoch Stefan Marquard richten auch 2012 wieder den AEG Golf & Cook Cup aus. Bislang sind für die vierte Auflage sieben Austragungen geplant, darunter fünf in Deutschland, zwei in Wien. Alle Infos finden Sie ab April hier

Ein seltenes Vergnügen hatten Mitte Februar rund 60 Golfer, die bei klirrender Kälte auf der Außenalster in Hamburg die Schläger schwangen und sechs selbst gesteckte Löcher (Par 18) spielten. Einen Namen gab es auch für das Event: 2. Alster Ice Golf Masters.

Hanse Golf Course Design hat den Auftrag erhalten, den Golfplatz für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu entwerfen. Die Begründung des Olympia-Komitees: Die Nachhaltigkeit des Projekts sowie die Spielbarkeit für Profis und Amateure. Mehr dazu können Sie hier lesen.

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tsz





 

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