Andalusien

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Bei der Unmenge an Golfplätzen an der Costa del Sol die schönsten zu finden, gleicht dem Tipp auf sechs Richtige im Lotto. Nicht alle Kurse sind ihr Greenfee wert, oftmals sollen Fairways und Grüns nur den Preis der umliegenden Immobilien in die Höhe treiben. Wir sagen Ihnen, welchen Plätzen Sie einen Besuch abstatten sollten.

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Wer Golf spielt und Sotogrande hört, denkt wahrscheinlich umgehend an Valderrama. Der ehemalige Ryder Cup-Platz sagt jedem Golfer etwas, denn 1997 wurde hier der Kontinentalvergleich ausgetragen und zählt seitdem regelmäßig zu den 100 besten der Welt. Doch die Costa del Sol hat aus golferischer Sicht nicht nur den Vorzeigeplatz von Robert Trent Jones zu bieten, sondern auch noch unzählige andere. Die besten zu finden, gleicht jedoch einem Lotto-Tipp – mit sechs Richtigen.

Entlang der alten Küstenautobahn A7 von Malaga über das reiche Marbella bis nach San Roque gibt es eine Vielzahl von Clubs. Eine Auswahl zu treffen fällt dementsprechend schwer. Die besten Anlagen sind meistens klassische "Members-Clubs", das heißt Mitglieder (und deren Gäste) haben Vorrang. "Sonstige" Gäste – zahlende Greenfee-Spieler – werden hingegen oftmals nur zu bestimmten Zeiten auf den Platz gelassen und dürfen teilweise auch nicht in die speziellen Clubräume, die alleine für Mitglieder vorgesehen sind.

Sotogrande: etwas ruhiger, brillante Kurse
Nichts falsch machen kann man auf alle Fälle mit einem Aufenthalt in Sotogrande. Hier sind mit den vier Plätzen Valderrama, La Reserva, San Roque (New & Old Course) und Sotogrande wahre Kracher auf einem kleinen Gebiet versammelt. Allen voran Valderrama sollte man einige Wochen im voraus buchen, denn trotz des exorbitanten Greenfees von 300 bis 320 Euro sind die beschränkten Gäste-Startzeiten meist ausgebucht. Als Hotel in dieser Region empfiehlt sich beispielsweise das 4-Sterne-Resort Almenara (DZ ohne Frühstück ab 120 Euro), das auch über einen schönen 27-Löcher-Platz verfügt. Von hier sind die vier genannten Kurse in unter zehn Minuten zu erreichen. Guten Fisch kann man abends im El Trasmallo essen, ebenfalls empfehlenswert ist das Restaurant La Terraza de Teo, das in den Hügeln von Guadiaro liegt.

Spanien - Costa del Sol

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Einen weiteren Golf-Stopp sollte man in Manilva einlegen. Der Grund für den Zwischenstopp lautet Finca Cortesin. Cabell Robinson hat hier sein Design in die hügelige Landschaft gesetzt – und es ist äußerst anspruchsvoll geworden. Was nicht zuletzt daran erkennbar ist, dass seit 2009 die European Tour mit der Volvo World Match Play Championship aufteet. Zum Platz gehört ein 5-Sterne-Hotel mit 67 luxuriösen Suiten (DZ inkl. Frühstück ab 380 Euro). Vorzüglich speisen lässt es sich im La Menorah (N 340, Km 151) kurz vor Estepona. Der Küchenchef bietet ein Mix aus spanischen und französischen Gerichten.

Marbella: Hot-Spot der Schönen und Reichen
In Marbella und der nahen Umgebung wie Puerto Banús ziehen die Preise noch einmal kräftig an. Denn hierher kommt immer noch gerne die Prominenz, unter ihnen auch zahlreiche Deutsche, die den Jetset leben wollen. Wer richtig elegant unterkommen möchte, nimmt eines der exklusiven Zimmer im 5-Sterne-Hotel Puente Romano (DZ ohne Frühstück ab 340 Euro), das mit einer zauberhaften Gartenanlage und eigenem Tennisplatz (ATP-erprobt) punktet. Schmackhafte Tapas gibt es beispielsweise in der La Taberna de Santiago oder del Pinxo.

Wer in Puente Romano oder im ebenfalls sehr edlen Marbella Club Gast ist, darf auf dem rund 20 Minuten entfernten Marbella Club Golf Resort abschlagen. Die Chance sollte man sich nicht entgehen lassen, denn der von Dave Thomas entworfene Kurs hat einige spektakuläre Abschläge zu bieten.

Der wohl beste Golfplatz im Dunstkreis von Marbella dürfte jedoch Las Brisas sein. Der altehrwürdige Kurs besteht seit 1968 und war zwei Mal Austragungsort des World Cup (1987 und '89) sowie mehrfach Heimat der Spanish Open. Entworfen wurde er von Robert Trent Jones, der danach Valderrama designt hat.

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