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Falsterbo Golf Clubgegründet 1909
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Löcher: 18
Par 71
Hcp-Beschränkung: 27/30
Platz H: 6.080 Meter (Champions), 5.795 Meter (Gelb)
Platz D: 4.975 Meter (Rot)
Designer: Robert Turnbull
| Greenfeepreise | |
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| 18-Loch-Greenfee: | 600 SEK |
| 18-Loch Sa./So./Feiertage: | 700 SEK |
| Ermäßigung: 350/400 SEK (Early & Late) |
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Ausstattung:
Leihschläger, Golfcarts, Trolleys, E-Trolleys, Driving Range, Proshop, Golfschule, Restaurant
Der drittälteste Kurs Schwedens liegt direkt am Meer und wirkt very british. Spielerisch ist der oft genutzte Turnierplatz alles andere als einfach, vor allem, wenn der Wind richtig bläst.
Das 100-jährige Jubiläum ging im Jahr 2009 über die Bühne. Seitdem zählt Falsterbo auch international zu den wahrlich historischen Links-Plätzen der Welt. Die 18 Löcher ziehen sich am Meer entlang und laufen um einen Leuchtturm, auf den die Spieler auch einmal direkt zuspielen (Loch 14).
Links-Golf-Qualitäten sind gefragt, denn der Wind bläst einem entweder entgegen oder lässt die Drives endlos fliegen. Wer den Ball nicht flach halten kann, wird allen voran auf dem Signature-Hole Nummer elf ein Problem haben. Denn meist wehen einem die Böen direkt ins Gesicht und der Schlag auf das Inselgrün wird auch aus rund 135 Metern zur einer wahren Aufgabe.
Überhaupt, das Wasser: Es ist etwas ungewöhnlich für einen echten Links-Platz. Denn neben dem Meer, das spielerisch kaum ins Gewicht fällt, erschweren zahlreiche Wasserhindernisse das Anspiel der Grüns oder Treffen der Fairways. Zwölf der 18 Bahnen warten mit Flussläufen, Wassergräben oder größeren Teichen auf.
Dafür ist das Dünengras nicht so tief. Verzogene Bälle verschwinden zwar schnell darin, doch fast immer lassen sie sich gut finden. Das macht Freunde: Ein schlechter Schlag wird mit einer schweren Lage bestraft, dafür ist der Ball weiterhin im Spiel.
Optisch ist der Platz durchaus eine Schau. Das Meer glitzert hinter den meisten Löchern. Im Hintergrund der ersten Spielbahnen sind zahlreiche (teure) Sommerhäuser der Stockholmer zu sehen, die dann meist auch über eine der bunten Badehütten verfügen, die idyllisch am Strand aufgebaut sind.
Pflegetechnisch ist Falsterbo auf der Höhe der Zeit. In den Jahren 1996 bis 2001 wurden alle 18 Grüns mit großem Aufwand neu aufgebaut und mit schnellem Gras und einigen Ondulierungen ausgestattet.
Die Historie des Clubs ist mit mehr als 100 Jahren natürlich groß. Die ersten Neun wurden ursprünglich von Robert Turnbull, einem Golflehrer im Copenhagen Golf Club entworfen. Gunnar Bauer, ein Landarzt, formte 1930 daraus 18 Spielbahnen. Die Profis kamen erstmals 1971 im Rahmen der Volvo Open auf die Anlage, 1983 wurde die PLM Open ausgespielt. Zum 75. Geburtstag lieferten sich Schweden und Schottland ein Match – mit dabei: ein junger Colin Montgomerie, der einige Jahre später das europäische Golf beherrschen sollte. Zuletzt kamen im Jahr 2009 einige der besten Amateurinnen nach Falsterbo: Bei den European Team Championships siegte die Schwedin Caroline Hedwall mit deutlichem Abstand auf die Konkurrenz. Mittlerweile ist sie auf der LET zuhause und konnte bereits mehrerer Turniere gewinnen.
Auszeichnungen
# 85 Punkte im Rolex-Guide
tsz
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