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Whistling Straitsgegründet 1998
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Löcher: 36
Par 72
Platz H: Straits Course, blau: 5893 Yards/CR 74.4/Slope 144
Platz D: Straits Course, rot: 5381 Yards/CR 72.2/Slope 135
Designer: Pete Dye
| Greenfeepreise | |
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| 18-Loch-Greenfee: | ab 340 US-Dollar |
| 18-Loch Sa./So./Feiertage: | 390 US-Dollar |
Ausstattung:
Leihschläger, Golfcarts, Trolleys, Golfschule, Hotel, Restaurant
Platztest: Der Straits Course in Whistling Straits wird für immer der Kurs sein, auf dem Martin Kaymer sein erstes Major gewonnen hat. Doch der erst zwölf Jahre alte Platz hat noch viel mehr zu bieten als historisches Gewicht: In erster Linie eine Links-Charakteristik mitten in den USA.
Zur Eröffnung schwang George Bush den Schläger, ein paar Jahre später kam bereits die gesamte Weltelite zur PGA Championship - der Straits Course in Whistling Straits hat zwischen 1998 und 2004 einen Blitzstart hingelegt. Ursprünglich sollte ein Atomkraftwerk auf dem Nutzland direkt an der Westküste des Lake Michigan entstehen. Doch dann kam der Retter ohne Ross, der Mann der Klempner, Herb Kohler und kaufte das Land von einem Teil seines mit Bäder, Toiletten und Sanitäranlagen gemachten Vermögens.
Der ortsansässige Kohler kontaktierte die Design-Legend Pete Dye und gab ihm Ende der Neunziger freie Hand, damit er ihm einen schönen Golfkurs entwerfe, der in ein paar Jahren die Besten der Besten anlocken sollte. Die Folge: 13.126 LKW-Ladungen Sand, knapp 1000 Bunker, mehr als 7000 Yards Golfplatz, 15 Hektar Fairway, viermal so viel Rough. Viele Zahlen für einen Kurs, der in der Folge die Auszeichnungen wie verzogene Abschläge sammelte.
PGA Championship 2010 - Whistling Straits
Im mittleren Osten der USA findet sich ein Kurs, der die besten Eigenschaften eines typisch europäischen Links-Kurses in sich vereint: Dünen, Doglegs, versteckte Grüns, sandiger Untergrund. Und sogar die Schafe, die man in Schottland gerne über den Kurs "grasen" sieht, gehören in Whistling Straits zum beeindruckenden Bild mit dazu.
Kein US-Kurs, wie ihn der Europäer kennt also. Vielleicht ist es auch deshalb noch keiner US-Amerikaner gelungen, auf dem Straits Course ein Major zu gewinnen. 2004 siegte Vijay Singh von den Fidschies, sechs Jahre später Martin Kaymer. Doch es ist nur ein Gerücht, dass sich deswegen die Kritik an den vielen Bunkern, speziell nach dem Sand-Eklat um Dustin Johnson am 72. Loch, mehrt.
Die 18 Löcher bieten mehr als eine Bunker-Invasion, die das berühmte Bild des Kurses beherrschen. Einen atemberaubenden Blick auf den Lake Michigan – von Bahn 1 bis Bahn 18. Schmale, langgezogene Fairways (4, Par 4), extreme Doglegs (6, Par 4), berühmte Dünenschläge (17, Par 3) und wasserfreundliche Par 5 (5). Sehen Sie die Charakteristika aller Löcher in der Fotostrecke.
Wer auf den Bahnen von Whistling Straits das Fairway verpasst, muss in sehr großer Wahrscheinlichkeit einen sehr schlecht positionierten Ball schlagen. Und wer auf den tricky Grüns die falsche Welle erwischt, kann schnell ebenfalls wieder im hohen Gras enden. Zudem stellt der Kurs, der oft seine Richtung ändert, den Golfer vor große Gedankenspiele, den Wind betreffend.
"Stellen Sie sich vor, van Gogh hätte Dreck statt Farbe unter seinen Nägeln. Es ist ein Wunder, dass sich Pete Dye nicht das Ohr abgeschnitten hat." Golftravel über den Straits Course
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