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Entscheidungen zu den Golfregeln 2012-2015
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Offizieller Regeltext Erläuterung  
6-6 Schlagzahlen im Zählspiel
a) Schlagzahlen aufschreiben
Nach jedem Loch sollte der Zähler die Schlagzahl mit dem Bewerber vergleichen und aufschreiben. Bei Beendigung der Runde muss der Zähler die Zählkarte unterschreiben und sie dem Bewerber aushändigen. Schreiben mehr als ein Zähler die Schlagzahlen auf, muss jeder den Teil unterschreiben, für den er verantwortlich ist.
a) „Sollte" heißt hier, dass weder der Abgleich der Ergebnisse noch das Aufschreiben zwingend nach jedem Loch erfolgen muss. Es wird aber dringend empfohlen, insbesondere zur Vermeidung späterer Diskussionen, Ergebnisse sofort zu vergleichen und zu notieren.





b) Zählkarte unterschreiben und einreichen
Nach Beendigung der Runde sollte der Bewerber seine Schlagzahl für jedes Loch nachprüfen und alle zweifelhaften Einzelheiten mit der Spielleitung klären. Er muss die Unterschrift des Zählers oder der Zähler sicherstellen, die Zählkarte gegenzeichnen und sie so bald wie möglich der Spielleitung einreichen.

STRAFE FÜR VERSTOSS GEGEN REGEL 6-6b:
Disqualifikation
b) Demnach ist der Spieler dafür verantwortlich, dass seine Karte richtig ausgefüllt und lesbar beschrieben wurde und ebenso, dass seine Zählkarte bei der Spielleitung abgegeben wird. „So bald wie möglich" heißt, dass der Spieler keine vermeidbare Verzögerung verursachen darf. Die Schuhe umzuziehen und die Schläger einzuschließen wäre (je nach Lage des Sekretariats) akzeptabel, etwas im Clubhaus zu essen oder zu trinken definitiv nicht. Als Anhaltspunkt kann in der Regel darauf abgestellt werden, ob eine Spielergruppe ihre Zählkarten zumindest vor der nächsten eintreffenden Gruppe abgegeben hat.
c) Änderung der Zählkarte
Auf einer Zählkarte darf nichts mehr geändert werden, nachdem der Bewerber sie der Spielleitung eingereicht hat.
c) Eine unterschriebene Karte ist eine eindeutige Willenserklärung, welches Ergebnis der Spieler hat. Gerade weil es nur ein Spiel ist, muss der Spieler die Konsequenzen seines nachlässigen Handelns tragen, das ihm nur den Tag verdirbt, aber keinen langfristigen Schaden anrichtet.  
d) Falsche Schlagzahl für das Loch
Der Bewerber ist dafür verantwortlich, dass die für jedes Loch auf seiner Zählkarte aufgeschriebene Schlagzahl richtig ist. Reicht er für irgendein Loch eine niedrigere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, ist er disqualifiziert. Reicht er für irgendein Loch eine höhere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, gilt die eingereichte Schlagzahl.

Ausnahme: Reicht ein Bewerber für irgendein Loch eine niedrigere als die tatsächlich gespielte Schlagzahl ein, ist der Spieler nicht disqualifiziert, wenn er einen oder mehrere Strafschläge nicht notiert hatte, von denen er, bevor er die Zählkarte einreichte, nicht wusste, dass er sich diese zugezogen hatte. Unter diesen Umständen zieht sich der Bewerber die Strafe der anwendbaren Regel zu, sowie zwei zusätzliche Strafschläge für jedes Loch, an dem der Bewerber gegen
Regel 6-6d verstoßen hat. Diese Ausnahme findet keine Anwendung, wenn die Strafe der anwendbaren Regel die Disqualifikation von dem Wettspiel ist.

Anmerkung 1: Für das Zusammenzählen der Schlagzahlen und die Anrechnung der auf der Zählkarte eingetragenen Vorgabe ist die Spielleitung verantwortlich – siehe Regel 33-5.

Anmerkung 2: Für Vierball-Zählspiel siehe auch Regel 31-3 und 31-7a.
d) Eine unterschriebene Karte ist eine eindeutige Willenserklärung, welches Ergebnis der Spieler hat. Gerade weil es nur ein Spiel ist, muss der Spieler die Konsequenzen seines nachlässigen Handelns tragen, das ihm nur den Tag verdirbt, aber keinen langfristigen Schaden anrichtet.