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Entscheidungen zu den Golfregeln 2012-2015
Entscheidungen zu den Golfregeln 2012-2015
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Offizieller Regeltext Erläuterung  
18-6 Ball beim Nachmessen bewegt
Wird ein Ball oder Ballmarker beim Nachmessen bewegt, während nach einer Regel verfahren wird oder die Anwendung einer Regel ermittelt wird, muss der Ball oder der Ballmarker zurückgelegt werden. Der Fall ist straflos, vorausgesetzt, die Bewegung des Balls oder des Ballmarkers ist unmittelbar auf die eigentliche Handlung des Nachmessens zurückzuführen.

Anderenfalls gelten die Regeln 18-2a, 18-3b oder 18-4.
Wenn zwei Spieler unter Anwendung der Regel 10 (Spielreihenfolge) feststellen wollen, wer zuerst spielen muss, so wäre es unbillig, für das exakte Messen der Entfernung eine Strafe auszusprechen, falls der Ball sich bewegt. Es kann aber nichts schaden, die Lage des Balls vor einer solchen Maßnahme zu kennzeichnen.
Diese Regel gilt nicht nur für das Nachmessen der Spielreihenfolge auf dem Grün, sondern zum Beispiel auch dann, wenn der Spieler unsicher ist, ob der Ball nach dem Droppen mehr als zwei Schlägerlängen weit gerollt ist.
 
* STRAFE FÜR REGELVERSTOSS:
Lochspiel – Lochverlust;
Zählspiel – Zwei Schläge

* Versäumt ein Spieler, einen Ball zurückzulegen, wenn er dazu verpflichtet ist, oder macht er einen Schlag nach einem gemäß Regel 18 neu eingesetzten Ball wenn dieses Einsetzen nicht erlaubt war, zieht er sich die Grundstrafe für Verstoß gegen Regel 18 zu, aber keine weitere Strafe nach dieser Regel.
Es gibt hier nur maximal zwei Strafschläge während eines Verstoßes gegen die Regel 18. Zwar fällt beim Bewegen des Balls zuerst ein Strafschlag an, bei dem es bleibt, wenn der Fehler korrigiert wird, also wenn der Ball zurückgelegt wird. Wird der Ball nicht zurückgelegt, fallen zwei Strafschläge statt einem Strafschlag an.





 
Anmerkung 1: Ist ein Ball, der nach dieser Regel zurückgelegt werden muss, nicht sogleich wiederzuerlangen, darf er durch einen anderen Ball ersetzt werden. Anm.1: Offensichtlich denkt man hier auch daran, dass ein Ball gestohlen wurde oder z. B. beim Entfernen eines Markierungspfahls unwiederbringlich in das Pfostenloch fällt.  
Anmerkung 2: Wurde die ursprüngliche Lage eines hin- oder zurückzulegenden Balls verändert, siehe Regel 20-3b. Anm.2+3: Es handelt sich darum, dass der Ball dann an eine möglichst ähnliche Stelle gelegt werden muss (20-3b) oder so nahe wie möglich der ursprünglichen Stelle fallen gelassen werden muss (Regel 20-3c).  
Anmerkung 3: Ist es nicht möglich, die Stelle, an die ein Ball hinzulegen ist, festzustellen, siehe Regel 20-3c. Anm.2+3: Es handelt sich darum, dass der Ball dann an eine möglichst ähnliche Stelle gelegt werden muss (20-3b) oder so nahe wie möglich der ursprünglichen Stelle fallen gelassen werden muss (Regel 20-3c).