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Entscheidungen zu den Golfregeln 2012-2015
Entscheidungen zu den Golfregeln 2012-2015
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Offizieller Regeltext Erläuterung  
13-2 Lage, Raum des beabsichtigten Stands oder Schwungs, oder Spiellinie verbessern
Ein Spieler darf nicht
-- den Ort der Lage oder die Lage seines Balls,
-- den Raum seines beabsichtigten Stands oder Schwungs,
-- seine Spiellinie sowie eine angemessene Verlängerung dieser Linie über das Loch hinaus oder
-- die Fläche zum Fallenlassen oder Hinlegen eines Balls

durch eine der folgenden Handlungen verbessern oder verbessern lassen:

-- einen Schläger auf den Boden drücken
-- Bewegen, Biegen oder Brechen von irgendetwas, das wächst oder befestigt ist (eingeschlossen unbewegliche Hemmnisse sowie Gegenstände zum Bezeichnen von Aus),
-- Schaffung oder Beseitigung von Bodenunebenheiten,
-- Entfernen oder Niederdrücken von Sand, losem Erdreich, herausgeschlagener und wieder eingesetzter Grasnarbe, oder sonstigen eingesetzten Rasenstücken oder
-- Entfernen von Tau, Reif oder Wasser.
Jegliche Beschädigung oder Manipulation von Pflanzen oder anderen befestigten Gegenständen zur Verbesserung der Lage des Balls ist untersagt.

Dabei wird jedoch genau hinterfragt, ob die Handlung dem Spieler für seinen nächsten Schlag nutzt und ob z. B. der abgebrochene Ast oder das abgerissene Blatt tatsächlich eine Erleichterung darstellt. Diese Entscheidung liegt im Ermessen der Spielleitung. Einen einzeln stehenden Schilfhalm umzuknicken kann eine größere Erleichterung darstellen, als gleich mehrere Blätter an einem großen Busch mit einem Übungsschwung abzuschlagen.












Jedoch zieht der Spieler sich keine Strafe zu, wenn dies vorkommt
-- beim leichten Aufsetzen des Schlägers zum Ansprechen des Balls,
-- bei redlichem Beziehen der Standposition,
-- beim Spielen eines Schlags oder beim Rückschwung des Schlägers zum Schlag und der Schlag wird dann gemacht,
-- bei der Schaffung oder Beseitigung von Bodenunebenheiten innerhalb des Abschlags oder beim Entfernen von Tau, Reif oder Wasser vom Abschlag, oder
-- beim Entfernen von Sand und losem Erdreich oder beim Ausbessern von Schäden auf dem Grün (Regel 16-1).

Ausnahme: Ball im Hindernis – siehe Regel 13-4.
Das „redliche Beziehen der Standposition" bedeutet, dass der Spieler das Recht hat, sich zum Schlag an den Ball zu stellen, dies jedoch so machen muss, dass er so wenig wie möglich dabei verändert.
Dies kann dazu führen, dass ein großer Ast zur Seite gebogen wird, aber dies darf nur mit dem Körper des Spielers (nicht mit Händen oder Füßen) und auf die Art und Weise geschehen, die diesen Ast am wenigsten aus seiner ursprünglichen Position bewegt.
Der Spieler ist hier im Zweifel beweispflichtig, keinen Verstoß begangen zu haben, falls er nicht mit der nötigen Sorgfalt handelt.