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Offizieller Regeltext Erläuterung  
16.2 a.
Wann Erleichterung in Anspruch genommen werden darf
 

Eine „Gefährdung durch Tiere“ besteht, wenn ein gefährliches Tier (Giftschlange, stechende Biene, Alligator, Feuerameise oder Bär) in der Nähe eines Balls den Spieler ernsthaft verletzen könnte, wenn er den Ball spielen müsste, wie er liegt.

Ein Spieler darf bei Gefährdung durch Tiere straflos wie folgt Erleichterung nach Regel 16.2b in Anspruch nehmen, unabhängig davon, wo sein Ball auf dem Platz liegt, ausgenommen, dass Erleichterung nicht gewährt wird,

·      wenn es aufgrund anderer Umstände als der Gefährdung durch Tiere eindeutig unvernünftig ist, den Ball zu spielen, wie er liegt (zum Beispiel, wenn ein Spieler nicht in der Lage ist, aufgrund der Balllage in einem Busch, einen Schlag durchzuführen) oder

·      wenn die Beeinträchtigung nur vorkommt, weil der Spieler einen Schläger, eine Art des Stands oder Schwungs oder eine Spielrichtung wählt, die unter den Umständen eindeutig unvernünftig ist.

16.2a/1 – Keine straflose Erleichterung von gefährlichem Umstand auf dem Platz
Kommt der Ball eines Spielers an einer Stelle zu liegen, an der der Spieler Beeinträchtigung durch eine Pflanze oder einen Busch hat, die körperliche Schäden zufügen könnte, zum Beispiel Giftefeu oder ein Kaktus, steht dem Spieler keine straflose Erleichterung nach den Regeln zu, obwohl der Spieler sich besonders herausfordernden
Bedingungen gegenübersehen kann oder eventuell gegen eine bestimmte Pflanze allergisch ist.