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Offizieller Regeltext Erläuterung  
14.2 c.
Wohin der Ball zurückzulegen ist
 

Der Ball muss an seine ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (die, wenn nicht bekannt, geschätzt werden muss), außer wenn er nach den Regeln 14.2d(2) und 14.2e an eine andere Stelle zurückgelegt werden muss.

Lag der ruhende Ball auf, unter oder an einem beweglichen Hemmnis, einem Bestandteil des Platzes, einer Ausmarkierung oder einem wachsenden oder befestigten natürlichen Gegenstand,

·   beinhaltet der Begriff „Stelle des Balls“ seine Position senkrecht über dem Boden.

·   Dies bedeutet, der Ball muss an die ursprüngliche Stelle auf, unter oder an einen solchen Gegenstand zurückgelegt werden.

Wurden lose hinderliche Naturstoffe durch das Aufnehmen oder Bewegen des Balls oder vor dem Zurücklegen entfernt, müssen diese nicht zurückgelegt werden.

Für Einschränkungen beim Entfernen von losen hinderlichen Naturstoffen vor dem Zurücklegen eines aufgenommenen oder bewegten Balls siehe Regel 15.1a, Ausnahme 1.

14.2c/1 – Ball darf mit fast jeder Ausrichtung zurückgelegt werden
Beim Zurücklegen eines aufgenommenen Balls an eine Stelle behandeln die Regeln nur den Ort. Der Ball darf in jeder Ausrichtung zurückgelegt werden (zum Beispiel durch das Ausrichten mithilfe eines Firmennamens), solange die vertikale Entfernung des Balls zum Boden gleich bleibt.

Beispiel: Bei der Anwendung einer Regel, die das Reinigen des Balls nicht erlaubt, nimmt der Spieler seinen Ball auf, dem ein Erdklumpen anhaftet. Der Ball kann in jede Ausrichtung an die ursprüngliche Stelle zurückgelegt werden (zum Beispiel durch das Drehen des Erdklumpens in Richtung Loch).

Dem Spieler ist es jedoch nicht erlaubt, den Ball mit einer Ausrichtung zurückzulegen, bei der der Ball auf dem Erdklumpen ruht, wenn dies nicht die Position des Balls war, bevor er aufgenommen wurde. Die „Stelle“ des Balls schließt seine vertikale Position im Verhältnis zum Boden ein.

14.2c/2 – Entfernen eines losen hinderlichen Naturstoffes von der Stelle, an die der Ball zurückgelegt werden muss
Ausnahme 1 zu Regel 15.1a macht deutlich, dass der Spieler vor dem Zurücklegen eines Balls keinen losen hinderlichen Naturstoff entfernen darf, der, wenn er bewegt worden wäre, während der Ball in Ruhe ist, wahrscheinlich verursacht hätte, dass der Ball sich bewegt. Aber es gibt Situationen, bei denen ein loser hinderlichem Naturstoff sich bewegen kann, entweder, wenn der Ball aufgenommen wird, oder bevor er zurückgelegt wird, und der Spieler muss den losen hinderlichen Naturstoff nicht zurücklegen, bevor oder nachdem er den Ball zurücklegt.

Beispiele:

• Im Gelände markiert ein Spieler seinen Ball und nimmt ihn auf, nachdem von ihm verlangt worden war, dass er dies tut, da der Ball das Spiel eines anderen Spielers störte. Beim Aufnehmen des Balls wird ein loser Zweig, der am Ball liegt, bewegt. Der Spieler muss den Zweig nicht zurücklegen, wenn der Ball zurückgelegt wird.

• Im Bunker markiert ein Spieler seinen Ball und nimmt ihn auf, um zu überprüfen, ob er eingekerbt ist. Während der Ball aufgenommen ist, wird ein Blatt, das knapp hinter dem Ballmarker lag, durch den Wind fort bewegt. Der Spieler muss das Blatt nicht zurücklegen, wenn der Ball zurückgelegt wird.