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Offizieller Regeltext Erläuterung  
8.2 b.
Unzulässige Handlungen um äußerer äußere Bedingungen zu verändern
 

Bevor er einen Ball spielt, darf ein Spieler keine der in Regel 8.1a aufgeführten Handlungen absichtlich vornehmen (es sei denn, sie sind nach den Regeln 8.1b, c oder d erlaubt), um andere äußere Bedingungen zu verändern, die beeinflussen,

·   wo der Ball des Spielers sich nach seinem Schlag oder einem späteren Schlag hinbewegen oder zur Ruhe kommen könnte oder

·   wo der ruhende Ball des Spielers sich hinbewegen oder zur Ruhe kommen könnte, wenn sich der Ball vor dem Schlag bewegt (zum Beispiel, wenn der Ball in einer starken Hanglage liegt und der Spieler Sorge hat, der Ball könnte in einen Busch rollen).

Ausnahme – Handlungen zur Schonung des Platzes: Es ist nach dieser Regel straflos, wenn der Spieler zur Schonung des Platzes andere äußere Bedingungen verändert (wie das Einebnen von Fußspuren im Bunker oder das Zurücklegen eines Divots in ein Divotloch).

Strafe für Verstoß gegen Regel 8.2: Grundstrafe.

Siehe Regel 22.2 (In Vierern darf jeder Partner für die Partei handeln und eine Handlung des Partners wird als Handlung des Spielers behandelt.); 23.5 (Im Vierball darf jeder Partner für die Partei handeln und eine Handlung des Partners, die den Ball oder die Ausrüstung des Spielers betrifft, wird als Handlung des Spielers behandelt.).

8.2b/1 – Beispiele für absichtliche Handlungen des Spielers, andere physische Bedingungen zu verbessern, die sein eigenes Spiel betreffen
Regel 8.2 gilt nur für das Verändern physischer Bedingungen die nicht Bedingungen sind, die den Schlag beeinflussen, wenn der Ball des Spielers auf dem Platz liegt oder wenn er einen Ball im Spiel hat.

Beispiele von Handlungen des Spielers aus Regel 8.1a (nicht erlaubte Handlungen zum Verbessern der Bedingungen), die einen Verstoß gegen Regel 8.2 darstellen würden, wenn sie absichtlich vorgenommen werden, um andere physische Bedingungen zu verbessern, die das eigene Spiel betreffen (ausgenommen wie ausdrücklich in den Regeln 8.1b oder c erlaubt) schließen ein:

• Der Ball eines Spielers ist kurz vor dem Grün, und obwohl der Spieler eine gerade Spiellinie zum Loch hat, ist er besorgt, dass sein Ball in einem nahe gelegenen Bunker zur Ruhe kommen könnte. Vor dem Schlag ebnet der Spieler den Sand im Bunker ein, um eine gute Lage sicherzustellen, falls der zu spielende Schlag im Bunker landet.

• Der Ball eines Spielers liegt oben auf einem steilen Abhang, und der Spieler ist besorgt, dass der Wind den Ball vom Loch weg den Abhang hinunter wehen kann, bevor er in der Lage ist, diesen zu spielen. Er drückt deshalb absichtlich das Gras am Fuß des Abhangs nieder, falls der Ball dort zur Ruhe kommen würde.

• Einen Ball zurücklegen oder hinlegen, wenn er wieder ins Spiel gebracht wird, indem er fest in die Bodenoberfläche gedrückt wird, damit er nicht durch den Wind oder die Schwerkraft bewegt wird, und ihn dann spielen. Da die Stelle des Balls auch einen senkrechten Abstand einschließt, liegt der Ball an einem falschen Ort. Da diese miteinander verbundenen Handlungen gegen mehrere Regeln verstoßen, zieht sich der Spieler nur die Grundstrafe zu. Siehe Regel 1.3c(4) (Strafen bei mehrfachem Regelverstoß).