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EGA-Vorgabensystem Erläuterung  
3.6 Vorgabenwirksame Ergebnisse (Qualifying Scores)  
3.6.1 Ergebnisse sind nur vorgabenwirksam und werden zur Vorgabenverwaltung herangezogen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

a. Das Ergebnis muss in einer Runde erzielt werden, die nach Golfregeln (einschließlich zulässiger Platzregeln) und unter vorgabenwirksamen Bedingungen gespielt wurde.

b. Das Ergebnis muss im Inland von Zählspielabschlägen erzielt werden, für die dem nutzungsberechtigten DGV-Mitglied durch den DGV ein Course-Rating/Slope-Rating wirksam zugeteilt ist; oder das Ergebnis muss im Ausland von Abschlägen erzielt worden sein, denen vom dortigen Nationalverband entweder ein Course-Rating/Slope-Rating wirksam zugeteilt bzw. für die ein „Standard“ festgesetzt ist.


Üblicherweise werden alle Ergebnisse eines vorgabenwirksamen Wettspiels vorgabenwirksam sein. Die Sonderfälle finden sich in Ziffer 3.6.3.

Ungünstige Witterungsbedingungen und frisch duchgeführte Platzpflegemaßnahmen ändern nichts an der Vorgabenwirksamkeit eines Wettspiels. Wird ein vorgabenwirksames Wettspiel zu Ende gespielt und nicht etwas mit der Funktion "Turnierabbruch" annulliert (= keine Siegerehrung), so sind die darin erspielten Ergebnisse auch alle vorgabenwirksam.
 
c. Das Ergebnis muss über eine festgesetzte Runde von 18 Löchern oder, bei Spielern mit einer Vorgabe der EGA-Vorgabenklassen 2 bis 6, auch über neun Löcher erzielt werden.

Ein Ergebnis über neun Löcher darf nicht aus einer Runde stammen, die über 18 Löcher ausgeschrieben ist.

Dieselben neun Löcher dürfen nur einmal pro Tag innerhalb eines Neun-Löcher-Wettspiels gespielt werden.

Anmerkung: Regel 7-1 b der Golfregeln verbietet das Üben vor der Runde auf dem Wettspielplatz

Ein Spieler darf an einem Tag nur ein vorgabenwirksames EDS-Ergebnis über neun Löcher erspielen.

d. Das Ergebnis muss in einem Wettspiel eines DGV-Mitglieds, eines LGV oder des DGV oder durch vom DGV autorisierte Dritte erzielt werden.

e. Die Runde wird als Extra-Day-Score (siehe Ziffer 3.8) erzielt.

   
f. Das Ergebnis wird im Ausland erzielt, bei einem Wettspiel eines Mitglieds des dortigen nationalen Verbandes, bei einem regionalen Verband, dem dortigen Nationalverband oder einem autorisierten Dritten.

g. Das Ergebnis wird in Stableford-Nettopunkte umgerechnet.

h. Die Spielbedingungen werden wie folgt definiert:
„Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des Deutschen Golf Verbandes e. V. Das Wettspiel wird nach dem EGA-Vorgabensystem ausgerichtet."

Die Spielleitung hat den Ort für die Einsichtnahme in die genannten Verbandsordnungen in der Ausschreibung zu nennen.

i. Die in der Spielleitung tätigen Personen (mindestens drei) werden vor dem ersten Start namentlich bekannt gegeben.





Zu h. Steht in einer Ausschreibung, dass das Wettspiel nach dem EGA-Vorgabensystem ausgerichtet wird, so ist es vorgabenwirksam. Fehlt dagegen dieser Passus, ist das Wettspiel nicht vorgabenwirksam.

Ein Vermerk in der Ausschreibung "nicht vorgabenwirksam" widerspricht somit der Formulierung, dass nach dem EGA-Vorgabensystem gespielt wird.
 
3.6.2 Unter den in Ziffer 3.6.1 genannten Voraussetzungen wird ein Ergebnis auch dann als vorgabenwirksam gewertet, wenn

a. es sich um eine Unterspielung aus einem von der Spielleitung abgebrochenen Wettspiel handelt, wodurch nur Unterspielungen zur Vorgabenfortschreibung herangezogen werden;

b. (reserviert)

c. das Ergebnis wird über die festgesetzte Runde ordnungsgemäß erzielt, ist aber der Disqualifikation verfallen (siehe Anmerkung zur Bewertung eines nicht ordnungsgemäßen Ergebnisses, das der Disqualifikation verfallen ist);


In einzelnen Fällen sind Ergebnisse auch vorgabenwirksam, obwohl bestimmte Bedingungen aus Ziffer 3.6.1 nicht erfüllt werden.

Zu a. Beispiel: Spielt ein Spieler schon über 16 Löcher besser als seine Vorgabe und wird das Wettspiel abgebrochen, so ist kein Grund ersichtlich, dem Spieler diese bisher erbrachte Leistung nicht gutzuschreiben.


Zu c. Eine Disqualifikation kann trotz regelkonformen Spiels auf dem Platz erfolgen. Die golferische Leistung als Grundlage der Vorgabenfortschreibung ist vorhanden und wird zu Vorgabenzwecken gewertet, auch wenn der Spieler z.B. wegen einer fehlenden Unterschrift auf der Zählkarte nicht für die Preise gewertet werden kann.



 
d. die Runde mit Besserlegen entsprechend Ziffer 2.6 gespielt wird;

e. das Ergebnis ein einzelnes Ergebnis aus einem Aggregat-Wettspiel ist, sofern die zusammen zu wertenden Spieler nicht in derselben Spielergruppe spielen (siehe 3.6.3d);


f. das Ergebnis in einer Runde erzielt wird, für die der Spieler „No Return“ einreicht und innerhalb der Pufferzone oder besser ist (siehe dazu auch die Anmerkung zu „No Return“);





Zu e. Wie auch bei der Disqualifikation oder bei der von der Spielleitung abgebrochenen Runde ist auch bei einem „No Return" eine evtl. Unterspielung zu werten. Dies geschieht, aus ähnlichem Grund wie zu Ziffer 3.6.2a bereits beschrieben.

Zu f. Ein No Return soll nicht dazu dienen, die Vorgabe nicht hochzusetzen, da sonst mancher Spieler mit einem schlechten Ergebnis diesen Ausweg wählen würde, wenn ihm eine niedrige Vorgabe lieber wäre als eine richtige Vorgabe.
 
g. das Ergebnis in einer Runde erzielt wird, für die der Spieler „No Return“ einreicht und unterhalb der Pufferzone liegt, vorausgesetzt, Spielleitung und Vorgabenausschuss stellen keinen sachlich gerechtfertigten Grund für die Nichtbeendigung der festgesetzten Runde fest (siehe dazu auch die Anmerkung zu „No Return“);

h. das Ergebnis in einem Wettspiel erzielt wird, in dem die Teilnehmer die festgesetzte Runde an verschiedenen Löchern beginnen (z. B. Kanonenstart).


   
Anmerkung:
Vorgabenwirksame Wettspiele Dritter

Das Recht zur Ausrichtung vorgabenwirksamer Wettspiele steht nur DGV-Mitgliedern, den LGV und dem DGV zu.

Ein Wettspiel mit Beteiligung eines Dritten wird als Wettspiel eines DGV-Mitglieds angesehen, das keiner Genehmigung durch den DGV oder eines LGV bedarf, wenn es die folgenden Voraussetzungen insgesamt erfüllt:

- Das DGV-Mitglied, ein LGV oder der DGV verantwortet die Ausschreibung und hat über den Änderungsvorbehalt die Möglichkeit des Einflusses auf die Ausschreibung.

- Das DGV-Mitglied stellt mehrheitlich die aus mindestens drei Personen bestehende Spielleitung und stellt die regelkonforme Durchführung des Wettspiels sicher.

- Die Auswertung der Ergebnisse und deren Versand per Intranet erfolgt durch das DGV-Mitglied.

Kommt der Vorgaben- und Course-Rating-Ausschuss des DGV zu der begründeten Überzeugung, dass ein Wettspiel/eine Wettspielserie nicht nach den Offiziellen Golfregeln und/oder unter Nichteinhaltung des EGA-Vorgabensystems ausgerichtet wird, kann er die Vorgabenwirksamkeit der so erspielten Ergebnisse annullieren.
   
Anmerkung:
Das in Ziffer 3.6.2e aufgeführte Aggregat-Spiel kann vorgabenwirksam sein, da es sich beim Aggregat weder um eine Art Vierer handelt noch ein taktisches Spiel möglich ist: Jeder Spieler spielt für sich und muss das bestmögliche Ergebnis spielen.
   
3.6.3 Ein Ergebnis, das den Voraussetzungen nach Ziffer 3.6.1 bzw. 3.8 (EDS) entspricht, ist jedoch nicht vorgabenwirksam, wenn










a. das Ergebnis einem Wettspiel entstammt, das alleine von Dritten ausgerichtet wird, die nicht Vorgabeninstanz sind und keine Genehmigung eines LGV oder des DGV eingeholt haben;















b. das Ergebnis einem nach Entscheidung der Spielleitung abgebrochenen Wettspiel entstammt und unterhalb der Pufferzone liegt;

c. der Spieler der Disqualifikation verfallen ist und die Gründe dafür eine Vorgabenfortschreibung nicht möglich machen (siehe Anmerkung „Nicht zur Vorgabenfortschreibung akzeptierte Ergebnisse bei Disqualifikation“);
Als Grundsatz sollte stets gelten, dass alle Wettspiele vorgabenwirksam ausgetragen werden. Fehlende Vorgabenwirksamkeit mangels Anwendung des DGV-Vorgabensystems sollte der Einzelfall bleiben, denn nur so kann dem Ziel des DGV-Vorgabensystems Rechnung getragen werden, auf Basis möglichst vieler Ergebnisse aktuelle Handicaps zu berechnen.

So ist es auch in anderen Sportarten gängige Praxis, dass in Wettkämpfenm erzielte Leistungen vollständig in die Statistik oder in die Rangliste eingehen.

Zu a. Nur dem DGV angeschlossene Golfanlagen, die Landesgolfverbände und der DGV dürfen in Deutschland vorgabenwirksame Wettspiele ausrichten. Wettspiele durch Dritte sind nur vorgabenwirksam, wenn ein DGV-Mitglied die ordnungsgemäße Abwicklung des Wettspiels gewährleistet oder ein LGV oder der DGV eine entsprechende Genehmigungu erteilt haben.

Zu b. Führt eine Entscheidung der Spielleitung (z. B. wegen Gewitter, Dunkelheit, Platzverweis oder unbespielbarem Platz) zum Abbruch der Runde, so soll dies nicht zu einer Heraufsetzung der Vorgabe führen.

 
d. das Ergebnis in einem Wettspiel erzielt wird, in dem der Spieler einen oder mehrere Partner hat. Hinweis: Ein Aggregat ist kein „Vierer“ im Sinne der Golfregeln. Deshalb sind die zusammen gewerteten Spieler keine Partner und das Spiel kann vorgabenwirksam sein, falls die Spieler in verschiedenen Spielergruppen spielen (siehe Ziffer 3.6.2e);

e. das Ergebnis unterhalb der Pufferzone liegt und der Spieler ein „No Return“ einreicht, das die Spielleitung und der Vorgabenausschuss für sachlich gerechtfertigt halten;

f. das Ergebnis innerhalb eines Pro-Am-Wettspiels erzielt wird.


Zu d. Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, sind Vierer nicht vorgabenwirksam, da sich die Partner beraten können und bis auf den Vierball auch kein alleiniges Ergebnis für jeden Spieler vorliegt. Ein Aggregat (s. 3.6.2e) ist kein Vierer und lässt sich auch nicht taktisch spielen, deshalb kann es vorgabenwirksam sein.


Zu e. Beispiel: Bei einem „No Return" wegen einer Verletzung kann dem Spieler dieses Pech nicht in Form einer Heraufsetzung der Vorgabe angelastet werden, selbst wenn es offensichtlich ist, dass ein Spieler mit erst 26 Stableford-Nettopunkten auf der Bahn 18 kaum noch die Pufferzone erreichen wird. Um so sorgfältiger wird die Spielleitung oder der Vorgabenausschuss in solchen Fällen das "No return" prüfen und ggf. berücksichtigen, ob der Spieler sich bei schlechten Ergebnissen regelmäßig kurz vor Ende der Runde erkrankt.

Zu f. Im Pro-Am gilt das Gleiche wie im Vierer

 
Anmerkung:
„Nicht angetreten“ (N. A.) ist kein Ergebnis nach dem EGA-Vorgabensystem und führt nicht zu einer Veränderung der Vorgabe.
Hinweis: Wie in allen anderen Sportarten führt die Nichtteilnahme bei einem Wettspiel dazu, dass kein Ergebnis vorliegt. Da das Vorgabensystem kein Strafinstrument für Golfspieler ist, die z. B. unentschuldigt einem Wettspiel fernbleiben, kann die Vorgabe nicht verändert werden. Etwas anderes ist es, ob ggf. ein unentschuldigtes Fernbleiben eine Sanktion nach sonstigen Statuten des Golfvereins / der Golfanlage nach sich zieht.

 
Anmerkung:
Ergebnisse, die auch im Fall einer Disqualifikation als vorgabenwirksam gelten :
Entsprechend Ziffer 3.6.2b sind nur bestimmte Runden, in denen ein Spieler disqualifiziert wurde, vorgabenwirksam. Dies geschieht im Allgemeinen, wenn anstelle der aus technischen Gründen anfallenden Disqualifikation ein Ergebnis ermittelt werden kann.

Zur Verwendung eines Ergebnisses, das unter den Bedingungen der o. g. Ziffern 3.6.3 a. bis f. zur Vorgabenfortschreibung ansteht, muss der Vorgabenausschuss alle Details sorgfältig prüfen. Alle Strafschläge müssen bei der Rekonstruktion des zu wertenden Ergebnisses berücksichtigt werden.

Regel 3-4:
Der Spieler weigert sich, im Zählspiel (inkl. Stableford und Gegen Par) eine Regel anzuwenden, die die Rechte eines anderen Spielers betrifft;

Regel 6-2b:
Auf der Zählkarte wurde eine zu hohe Vorgabe vermerkt;

Regel 6-3:
Der Spieler versäumt seine Abschlagzeit, reicht jedoch dennoch eine Zählkarte ein;

Regel 6-6b:
Die Zählkarte wurde vom Spieler oder Zähler nicht unterschrieben, es sei denn, der Zähler hätte die Zählkarte aus gewichtigem Grund nicht unterschrieben;

Regel 6-6b:
Die Zählkarte wird nicht so bald wie möglich bei der Spielleitung eingereicht;

Regel 6-6d:
Zu niedrige Schlagzahl für ein Loch;

Regel 6-7:
Der Spieler verursacht wiederholt eine unangemessene Verzögerung des Spiels;

Regel 6-8:
Der Spieler unterbricht das Spiel;

Regel 14-3:
Gebrauch von Entfernungsmessern.

Die hier aufgeführten Fälle verhindern alle nicht, dass technisch ein korrektes Ergebnis zu Stande kommt, auch wenn der Spieler aus Unkenntnis für die Wettspielwertung um die Preise disqualifiziert ist.

Es ergibt sich dann eine doppelte Strafe, wenn ein Spieler unterspielt und disqualifiziert wird: Einerseits entgeht ihm der Preis, und dazu hat er noch unterspielt, so dass er mit diesen unterspielten Schlägen nichts erreicht hat außer einer neuen Vorgabe. Wer also „Handicap verbessern" spielt und kein Wettkampf-Golf, dem sollte eine solche Disqualifikation auch nichts ausmachen.
 
Anmerkung:
Ergebnisse, die im Fall einer Disqualifikation nicht als vorgabenwirksam gelten
Ist es nicht möglich, bei Disqualifikationen aus technischen Gründen zu bestimmen, welchen Vorteil der Spieler aus dem Regelverstoß gezogen hat, so kann das Ergebnis nicht als vorgabenwirksam gewertet werden.

a. Regel 1-2:
Schwerwiegender Verstoß bei der vorsätzlichen Einflussnahme auf die Bewegung oder Lage des Balls;

b. Regel 1-3b:
Bewerber einigen sich auf die Nichtanwendung einer Regel oder einer Strafe;

c. Regel 4-1, 4-2, 4-3, 4-4:
Verwendung eines oder mehrer Schläger, die nicht in Einklang mit den Regeln stehen;

d. Regel 5-1, 5-2:
Verwendung eines Ball, der nicht in Einklang mit den Regeln steht;

e. Regel 6-4:
Einsatz mehr als eines Caddies zur gleichen Zeit mit darauffolgender Disqualifikation;

ef Regel 7-1b:
Üben vor der Runde auf dem Wettspielplatz;

g. Regel 11-1
und Regel 14-3:
Verwendung eines künstlichen Hilfsmittels oder unzulässiger Ausrüstung (Ausnahme: Entfernungsmesser), Gebrauch eines unzulässigen Tees.

h. Regel 22-1 Übereinkunft, einen Ball nicht aufzuheben, der das Spiel eines Mitbewerbers unterstützt.









   
Entscheidungen des EGA-Vorgaben- und Course-Rating-Ausschusses zu vorgabenwirksamen Ergebnissen siehe Abschnitt 4.3.    
Anmerkung: No Return

Es wird von jedem Teilnehmer an einem Wettspiel erwartet, dass dieser die Runde beendet.

„No Return“ bezeichnet jede unvollständige Runde, sowohl in Hinblick auf die Anzahl Löcher der festgesetzten Runde wie eine nicht eingereichte Karte. (Beispiel: Ein Spieler bricht nach 14 Löchern die Runde eines Wettspiels über 18 Löcher ab.) So gesehen ist ein "No return" eine Disqualifikation, da der Spieler die Runde nicht beendet hat und die Zählkarte nicht unterschrieben hat.

Alle Ergebnisse aus einer vorgabenwirksamen Runde müssen eingereicht werden, unabhängig davon, ob die Runde vollständig ist oder nicht.

Bei der Wertung eines „No Return“ zur Vorgabenfortschreibung sollte der Vorgabenausschuss zuerst berücksichtigen, ob der Spieler in der Lage gewesen wäre, ein vollständiges Ergebnis einzureichen oder nicht. War dies aufgrund einer Verletzung oder außergewöhnlicher äußerer Umstände nicht möglich, so sollte das Ergebnis nicht vorgabenwirksam gewertet werden, es sei denn das Ergebnis läge bereits in der Pufferzone (Vorgabenklassen 1 - 4) oder besser.

Der Vorgabenausschuss muss im Fall eines „No Return“ entweder die Anzahl erspielter Punkte zur Vorgabenfortschreibung verwenden oder eine Vorgabe der Klassen 1 - 4 um 0,1 heraufsetzen (siehe Ziffer 3.6.2g).

Da eine unvollständige Zählkarte und ein „No Return“ die Vorgabe des Spielers i. d. R. ansteigen lässt, kann der Vorgabenausschuss ein solches Ergebnis als „nicht vorgabenwirksam“ werten, wenn der Spieler nur wenige Löcher gespielt hat und die Vermutung begründet ist, dass der Spieler mit dem „No Return“ seine Vorgabe manipulieren wollte. Die Ziffern 3.12 (Änderungen) und 3.13 (Verlust/Sperrung von Vorgaben) bieten in solchen Fällen die Möglichkeit weiterer Sanktionen.

Die Ziffern 3.13 und 3.14 (Wiederzuerkennung von Vorgaben) bieten Maßnahmen an, falls der Vorgabenausschuss zu der Überzeugung kommt, dass ein Spieler ein „No Return" einreicht, um das System zu manipulieren.

Es sollten keine Zählkarten an Spieler ausgegeben werden, wenn es offensichtlich erscheint, dass die Runde nicht mehr bei Tageslicht beendet werden kann.