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EGA-Vorgabensystem Erläuterung  
3.14 Wiederzuerkennung einer EGA-Vorgabe  
3.14.1 Ein Spieler, dessen EGA-Vorgabe nach Ziffer 3.13.1 oder 3.13.2 gesperrt wurde, kann seine EGA-Vorgabe entsprechend den Auflagen des Vorgabenausschusses seines Heimatclubs nach Ziffer 3.14 wiedererlangen. Da ein Spieler ohne eine Vorgabe keine Daten liefern kann, wie sein Spielpotential aktuell aussieht, benötigt der Vorgabenauschuss neue Ergebnisse, um dem Spieler bei der Wiederzuerkennung einer Vorgabe den richtigen Wert auszurechnen. Eine längere Pause kann z. B. entweder völlig ohne Golf stattgefunden haben oder mit regelmäßigem Spiel auf öffentlichen Plätzen (z.B. in den USA), was einen erheblichen Unterschied in der Spielqualität ausmachen wird.  
3.14.2 Wird einem Spieler eine nach Ziffer 3.13.6 oder 3.13.10 verlorene bzw. gesperrte EGA-Vorgabe innerhalb von zwölf Monaten bzw. einer Spielsaison (d. h. maximal 15 Monate) nach Verlust oder Beginn der Sperre wieder zuerkannt, wird sie, außer in Ausnahmefällen, wieder in zuletzt gültiger Höhe geführt.

Anmerkung: Falls anwendbar, sollte vorab eine Überprüfung von EGA-Vorgaben auf Grundlage von Spielergebnissen nach Ziffer 3.15 durchgeführt werden.

In allen anderen Fällen erhält der Spieler eine neue EGA-Vorgabe auf Grundlage eines (1) Ergebnisses entsprechend der Bestimmungen aus Ziffer 3.11.


 
3.14.3 Bei der Zuerkennung einer neuen Vorgabe muss der Vorgabenausschuss die alte Vorgabe angemessen berücksichtigen. Die Wiederzuerkennung einer EGA-Vorgabe der EGA-Vorgabenklasse 1 kann nur mit schriftlicher Genehmigung des zuständigen LGV oder des DGV erfolgen.