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EGA-Vorgabensystem Erläuterung  
2.3 Veränderungen am Platz  
Dauerhafte Veränderungen auf einem Golfplatz, die seine Länge oder seine Spielschwierigkeit erhöhen oder verringern, muss das DGV-Mitglied dem DGV melden. Der DGV entscheidet, ob der Platz neu zu vermessen und / oder neu zu bewerten ist.

Anmerkung:
Überragende Bedeutung für die richtige Anwendung des Course-Rating-Systems hat das Kriterium der gleich bleibenden Platzbedingungen. Jede bleibende Veränderung auf einem Platz wirkt sich, jedenfalls formal, auf die Course-Rating- und Slope-Werte aus. Das führt dazu, dass die Course-Rating- und Slope-Werte die tatsächlichen Verhältnisse nicht mehr widerspiegeln. Um die richtige Anwendung des Systems zu gewährleisten, müssen DGV-Mitglieder daher bleibende Veränderungen an einem Platz dem DGV melden.

Entsprechendes gilt für die Platzregeln. Jedes DGV-Mitglied muss großes Augenmerk auf den Erlass seiner Platzregeln richten. Insbesondere ist stets zu prüfen, ob Platzregeln im Einklang mit den Golfregeln stehen. Dem Course-Rating eines Platzes liegen regelkonforme Platzregeln und eine regelkonforme Platzkennzeichnung zugrunde. Die Bewertungsgrundlage würde durch Platzregeln verfälscht, die nach den Golfregeln nicht zulässig sind oder die die Spielschwierigkeit des Platzes erheblich verändern (Beispiel: Kennzeichnung einer Wiese als seitliches Wasserhindernis)
Wird ein Loch in der Länge oder durch Umbau von Spielelementen (Bunker, Wasserhindernisse, Bäume, Hügel) verändert, so kann dies einen signifikanten Einfluss auf die Course-Rating-Werte haben.

Auch die bedeutsame Veränderung der Fairwaybreite, der Ballrollgeschwindigkeit auf dem Grün oder der Roughhöhe hat diese Auswirkungen. Alle erheblichen Maßnahmen sind deshalb zu melden, damit eine evtl. Veränderung des Ratings berücksichtigt werden kann.