Was heißt EASS?
EASS = Expected Average Stableford Score, also das durchschnittlich zu erwartende Ergebnis in Abhängigkeit von der Vorgabe des Spielers.
Hier die durchschnittlich zu erwartenden Nettopunktzahlen im Einzelnen
Hier die durchschnittlich zu erwartenden Nettopunktzahlen im Einzelnen
| Exact Handicap | EASS |
| 4,4 | 33 |
| 4,5 to 7,4 | 32,5 |
| 7,5 to 11,4 | 32 |
| 11,5 to 18,4 | 31 |
| 18,5 to 26,4 | 30,5 |
| 26,5 to 36,0 | 30 |
Diese Kennzahl ist bei Golfern mit stabilem Spielpotential europaweit einheitlich. Sie werden durch reale Spielergebnisse gestützt. Zu erkennen ist, dass selbst bei den „Elite-Golfern“ 36 Punkte nicht das zu erwartende Ergebnis ist. Selbst dort liegt es mindestens zwei Punkte unterhalb dieser Marke.
Durchschnittliche Netto-Ergebnisse
Folgende Grafik verdeutlicht die Netto-Ergebnisse aller vorgabenwirksamen Wettspiele der Vorgabenklassen 1 bis 4 im Jahr 2009 in Deutschland:

Der höchste Punkt der erspielten Ergebnisse liegt bei etwa 31,5 Nettopunkten. Werden auch die Vorgabenklassen 5 und 6 einbezogen, würde sich der „Peak“ auf unter 30 Nettopunkte verschieben.
Die Wahrscheinlichkeit, ein Ergebnis in der Pufferzone oder besser zu spielen, liegt dabei je nach Spielstärke zwischen 33 und 40 Prozent.
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass sich die Vorgabe eines Golfers nach zwei von drei vorgabenwirksamen Spielen um 0,1 (bzw. 0,2 in Vorgabenklasse 5) erhöht.
Voraussetzung ist dabei jedoch ein stabilisiertes Spielvermögen.
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Wie definiert sich ein Spieler mit „stabilem Spielpotential“?
Beispiel:
Das Schaubild zeigt einen „stabilen“ Golfer.
Vor dem 1. Wettspiel und nach dem 161. Wettspiel hat dieser Golfer die Vorgabe 9,1
Das über alle Golfer ermittelte EMSS und sein persönliches durchschnittliches Ergebnis ist nahezu identisch. Er erreicht aber im Durchschnitt nicht einmal die Untergrenze seines eigenen Pufferbereichs. In den Puffer oder besser spielte er in 35% aller Fälle. Innerhalb eines „stabilisierten Spielpotentials“ ist ein Nettoergebnis im Puffer oder besser systembedingt nur in etwa 1 von 3 Wettspielergebnissen zu erwarten (eine Unterspielung übrigens nur jede 6 bis 10 Runde).
Spieler, die sich vom Spielpotential her immer weiter verbessern und deren Handicap entsprechend sinkt, gelten solang nicht als „Golfer mit stabilem Spielpotential“, bis sich ein einpendeln des Handicaps auf ein stabiles Niveau beobachten lässt.
Das Schaubild eines solchen Golfers unterscheidet sich von dem eines Golfers mit stabilem Spielpotential:
Hier wird häufiger in den Puffer gespielt als es bei Golfern mit stabilem Spielpotential zu erwarten wäre. Außerdem ist das persönliche durchschnittliche Ergebnis höher als das EASS. Entsprechend ist die Handicap-Entwicklung auch wenig stabil sondern fallend.
Im Gegensatz zu Spielern, die sich verbessern gibt es auch Golfer, deren Spielpotential sich merklich verschlechtert. Bei diesen Golfern sind die Kennzahlen konträr zu beobachten.
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Das Schaubild zeigt einen „stabilen“ Golfer.
Vor dem 1. Wettspiel und nach dem 161. Wettspiel hat dieser Golfer die Vorgabe 9,1

Das über alle Golfer ermittelte EMSS und sein persönliches durchschnittliches Ergebnis ist nahezu identisch. Er erreicht aber im Durchschnitt nicht einmal die Untergrenze seines eigenen Pufferbereichs. In den Puffer oder besser spielte er in 35% aller Fälle. Innerhalb eines „stabilisierten Spielpotentials“ ist ein Nettoergebnis im Puffer oder besser systembedingt nur in etwa 1 von 3 Wettspielergebnissen zu erwarten (eine Unterspielung übrigens nur jede 6 bis 10 Runde).
Spieler, die sich vom Spielpotential her immer weiter verbessern und deren Handicap entsprechend sinkt, gelten solang nicht als „Golfer mit stabilem Spielpotential“, bis sich ein einpendeln des Handicaps auf ein stabiles Niveau beobachten lässt.
Das Schaubild eines solchen Golfers unterscheidet sich von dem eines Golfers mit stabilem Spielpotential:

Hier wird häufiger in den Puffer gespielt als es bei Golfern mit stabilem Spielpotential zu erwarten wäre. Außerdem ist das persönliche durchschnittliche Ergebnis höher als das EASS. Entsprechend ist die Handicap-Entwicklung auch wenig stabil sondern fallend.
Im Gegensatz zu Spielern, die sich verbessern gibt es auch Golfer, deren Spielpotential sich merklich verschlechtert. Bei diesen Golfern sind die Kennzahlen konträr zu beobachten.
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Wirkt sich ein falsches Handicap auch auf andere Golfer aus?
Oft heißt es, ein Spieler mit einem zu niedrigen Handicap würde niemandem außer sich selber schaden, da er kaum eine Chance auf den Gewinn von Netto-Preisen hätte. Richtig ist jedoch, dass Golfspieler mit falschen Vorgaben, egal ob zu hoch oder zu tief, dem gesamten Vorgabensystem und somit allen Golfern innerhalb der Handicap-Gemeinschaft schaden.
Handicap niedriger als Spielpotential
Der Spieler gewinnt keinen Preis mehr und schadet zunächst sich selber. Gleichzeitig beeinflusst er aber das Gesamtergebnis eines Wettspiels. Spielen zu viele Golfer mit zu niedrigen Vorgaben, können indirekt die Vorgaben anderer Wettspielteilnehmer davon erheblich negativ beeinträchtigt werden.
Wenn die Ergebnisstruktur sehr wenig, Ergebnisse in den Pufferzonen oder besser aufweist, werden von dem System häufig nur Unterspielungen gewertet (vergl. dazu Erklärung Pufferzonenanpassung . So kann es passieren, dass Vorgaben von Wettspielteilnehmern unberührt bleiben, obwohl eine Anpassung dringend notwendig wäre. Als Resultat gibt es dann weitere falsche Vorgaben.
Handicap höher als Spielpotential
Der Spieler wahrt keine Chancengleichheit gegenüber seinen Mitbewerbern. Er hat eine höhere Gewinnchance auf Nettopreise als die Spieler mit korrekten Vorgaben. Gleichzeitig beeinflusst er aber auch das Gesamtergebnis eines Wettspiels. Spielen zu viele Golfer mit falschen, zu hohen Vorgaben, können die Vorgaben anderer Wettspielteilnehmer davon erheblich negativ beeinträchtigt werden.
Wenn die Ergebnisstruktur viele sehr gute Netto-Ergebnisse aufweist, kommt es häufig zu Minus-Anpassungen durch Pufferzonenanpassung (Für Notwendigkeit siehe Pufferzonenanpassung (LINK)). Das bedeutet, dass auch die Vorgaben von anderen Wettspielteilnehmern nicht in dem Maße angepasst werden, wie es notwendig wäre. Das Resultat sind weitere falsche Vorgaben.
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Handicap niedriger als Spielpotential
Der Spieler gewinnt keinen Preis mehr und schadet zunächst sich selber. Gleichzeitig beeinflusst er aber das Gesamtergebnis eines Wettspiels. Spielen zu viele Golfer mit zu niedrigen Vorgaben, können indirekt die Vorgaben anderer Wettspielteilnehmer davon erheblich negativ beeinträchtigt werden.
Wenn die Ergebnisstruktur sehr wenig, Ergebnisse in den Pufferzonen oder besser aufweist, werden von dem System häufig nur Unterspielungen gewertet (vergl. dazu Erklärung Pufferzonenanpassung . So kann es passieren, dass Vorgaben von Wettspielteilnehmern unberührt bleiben, obwohl eine Anpassung dringend notwendig wäre. Als Resultat gibt es dann weitere falsche Vorgaben.
Handicap höher als Spielpotential
Der Spieler wahrt keine Chancengleichheit gegenüber seinen Mitbewerbern. Er hat eine höhere Gewinnchance auf Nettopreise als die Spieler mit korrekten Vorgaben. Gleichzeitig beeinflusst er aber auch das Gesamtergebnis eines Wettspiels. Spielen zu viele Golfer mit falschen, zu hohen Vorgaben, können die Vorgaben anderer Wettspielteilnehmer davon erheblich negativ beeinträchtigt werden.
Wenn die Ergebnisstruktur viele sehr gute Netto-Ergebnisse aufweist, kommt es häufig zu Minus-Anpassungen durch Pufferzonenanpassung (Für Notwendigkeit siehe Pufferzonenanpassung (LINK)). Das bedeutet, dass auch die Vorgaben von anderen Wettspielteilnehmern nicht in dem Maße angepasst werden, wie es notwendig wäre. Das Resultat sind weitere falsche Vorgaben.
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Wie bekomme ich das „richtige“ Handicap?
Die wichtigste Grundlage des Vorgabensystems sind aktuelle und dem Spielpotential entsprechende Vorgaben. Das heißt, je weniger vorgabenwirksame Golfrunden gespielt werden, desto ungenauer wird das Handicap und desto träger wirken die Mechanismen eines Handicap-Systems auf das tatsächliche Spielpotential.
Basis für Genauigkeit des Handicap-Systems
Bei nur drei oder weniger vorgabenwirksamen Ergebnissen pro Jahr ist eine Aussagekraft über das Spielpotential nicht möglich. Der Spieler hat dann zwar ein im Stammblatt und auf dem DGV-Ausweis eingetragenes Handicap, die Aussagekraft ist jedoch sehr gering. Statistisch gesehen geben vier Wettspielergebnisse pro Jahr das Spielpotential eines Golfers mit einer (Un-)Genauigkeit von gerade noch unter +/- 3,5 Schlägen wieder. Bei acht Wettspielergebnissen steigt die Genauigkeit schon auf +/- 3 Schläge an. Einzelergebnisse haben keine statistische Aussagekraft.
Da ein Handicap mit der steigenden Anzahl von Ergebnissen immer exakter wird, ist es demnach notwendig, dass jeder Spieler auch die Gelegenheit erhält, möglichst viele vorgabenwirksame Ergebnisse zu erspielen. Unterstützt werden soll dieses Ziel durch.
Jährliche Überprüfung der Vorgaben
Es ist Aufgabe des Vorgabenausschusses, die Handicaps der Mitglieder ständig zu überwachen und bei Abweichungen zwischen Spielpotential und Vorgabe entsprechend nach oben oder unten anzupassen. Einmal pro Jahr müssen außerdem alle Vorgaben überprüft werden (vergl. DGV-Vorgabensystem Ziffer 3.15). Durch die EDV werden dabei automatisch die Spieler mit Änderungsbedarf ermittelt. Bei etwa 90% der aktiven Golfer (mit mehr als drei vorgabenwirksamen Ergebnissen pro Jahr) wird durch die Herauf- bzw. Herabsetzung nach vorgabenwirksamen Runden das Handicap ständig dem Spielpotential angepasst. Bei etwa 10% der aktiven Golfspieler kommt es jedoch zu Abweichungen trotz des Herauf-/ Herabsetzungsmechanismus:
*) Für die ganz Genauen: Streng genommen, ist die Erklärung genau falsch herum. Davon ausgehend, dass die Vorgaben überwiegend im negativen Bereich liegen, müsste statt von „steigendem“ Handicap eigentlich von „sinkendem“ die Rede sein und umgekehrt.
Nicht-aktive Golfer, also diejenigen, die weniger als vier vorgabenwirksame Ergebnisse pro Jahr erspielen, sind nicht die Zielgruppe für Regelungen im Vorgabensystem. Ihre Vorgaben werden als „inaktiv“ geführt und gekennzeichnet.
Ein Vorgabensystem kann nur entwickelt werden und ausgerichtet sein auf Spieler, die sich diesem System mit allen Details verbunden sehen.
Aktive / Inaktive Vorgaben
Um eine größtmögliche Fairness im Golfsport zu erreichen, ist also jeder Golfer gehalten, für ein aktuelles und damit auch „aktives“ Handicap zu sorgen. Die Aktualität einer Vorgabe wird im Vorgabenstammblatt durch die Angabe der vorgabenwirksamen Ergebnisse im laufenden bzw. im Vorjahr gekennzeichnet. Um die Chancengleichheit im Wettspiel zu gewährleisten, kann der Turnierveranstalter (z.B. der Club) eine bestimmte Mindestanzahl an erspielten Ergebnissen zur Voraussetzung für die Teilnahme machen. Gerade beim Spiel um attraktive Preise sollte diese Möglichkeit für die Netto-Wertung genutzt werden. Hintergrund dazu ist nicht die Bestrafung der nicht aktiven Golfer sondern allein die Gewährleistung der Chancengleichheit aller aktiven Spieler.
Da durch die jährliche Überprüfung der Vorgaben nur die aktiven Vorgaben dem aktuellen Spielpotential angepasst werden können, muss der Status dieser Spieler im Gegensatz zu denen mit inaktiven Wettspielen angemessen berücksichtigt werden.
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Basis für Genauigkeit des Handicap-Systems
Bei nur drei oder weniger vorgabenwirksamen Ergebnissen pro Jahr ist eine Aussagekraft über das Spielpotential nicht möglich. Der Spieler hat dann zwar ein im Stammblatt und auf dem DGV-Ausweis eingetragenes Handicap, die Aussagekraft ist jedoch sehr gering. Statistisch gesehen geben vier Wettspielergebnisse pro Jahr das Spielpotential eines Golfers mit einer (Un-)Genauigkeit von gerade noch unter +/- 3,5 Schlägen wieder. Bei acht Wettspielergebnissen steigt die Genauigkeit schon auf +/- 3 Schläge an. Einzelergebnisse haben keine statistische Aussagekraft.
Da ein Handicap mit der steigenden Anzahl von Ergebnissen immer exakter wird, ist es demnach notwendig, dass jeder Spieler auch die Gelegenheit erhält, möglichst viele vorgabenwirksame Ergebnisse zu erspielen. Unterstützt werden soll dieses Ziel durch.
- Vorgabenwirksame Neun-Löcher-Wettspiele (zeitlich oft leichter einzurichten als „ganze“ Runden)
- Nutzung von EDS-Runden (Nur keine falsche Scheu!)
- Vorgabenwirksame Einzel-Wettspiele (nicht-vorgabenwirksam sollte diese Spielform nur in wirklichen Ausnahmefällen angeboten werden)
Jährliche Überprüfung der Vorgaben
Es ist Aufgabe des Vorgabenausschusses, die Handicaps der Mitglieder ständig zu überwachen und bei Abweichungen zwischen Spielpotential und Vorgabe entsprechend nach oben oder unten anzupassen. Einmal pro Jahr müssen außerdem alle Vorgaben überprüft werden (vergl. DGV-Vorgabensystem Ziffer 3.15). Durch die EDV werden dabei automatisch die Spieler mit Änderungsbedarf ermittelt. Bei etwa 90% der aktiven Golfer (mit mehr als drei vorgabenwirksamen Ergebnissen pro Jahr) wird durch die Herauf- bzw. Herabsetzung nach vorgabenwirksamen Runden das Handicap ständig dem Spielpotential angepasst. Bei etwa 10% der aktiven Golfspieler kommt es jedoch zu Abweichungen trotz des Herauf-/ Herabsetzungsmechanismus:
- Schnell steigendes Handicap* z. B. durch Krankheit, Alter oder berufliche Belastung
- Schnell sinkendes Handicap* z. B. bei weit überdurchschnittlich sportlichen Golfern
*) Für die ganz Genauen: Streng genommen, ist die Erklärung genau falsch herum. Davon ausgehend, dass die Vorgaben überwiegend im negativen Bereich liegen, müsste statt von „steigendem“ Handicap eigentlich von „sinkendem“ die Rede sein und umgekehrt.
Nicht-aktive Golfer, also diejenigen, die weniger als vier vorgabenwirksame Ergebnisse pro Jahr erspielen, sind nicht die Zielgruppe für Regelungen im Vorgabensystem. Ihre Vorgaben werden als „inaktiv“ geführt und gekennzeichnet.
Ein Vorgabensystem kann nur entwickelt werden und ausgerichtet sein auf Spieler, die sich diesem System mit allen Details verbunden sehen.
Aktive / Inaktive Vorgaben
Um eine größtmögliche Fairness im Golfsport zu erreichen, ist also jeder Golfer gehalten, für ein aktuelles und damit auch „aktives“ Handicap zu sorgen. Die Aktualität einer Vorgabe wird im Vorgabenstammblatt durch die Angabe der vorgabenwirksamen Ergebnisse im laufenden bzw. im Vorjahr gekennzeichnet. Um die Chancengleichheit im Wettspiel zu gewährleisten, kann der Turnierveranstalter (z.B. der Club) eine bestimmte Mindestanzahl an erspielten Ergebnissen zur Voraussetzung für die Teilnahme machen. Gerade beim Spiel um attraktive Preise sollte diese Möglichkeit für die Netto-Wertung genutzt werden. Hintergrund dazu ist nicht die Bestrafung der nicht aktiven Golfer sondern allein die Gewährleistung der Chancengleichheit aller aktiven Spieler.
Da durch die jährliche Überprüfung der Vorgaben nur die aktiven Vorgaben dem aktuellen Spielpotential angepasst werden können, muss der Status dieser Spieler im Gegensatz zu denen mit inaktiven Wettspielen angemessen berücksichtigt werden.
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CBA – Was und warum?
CBA = Computed Buffer Adjustment / Pufferzonenanpassung
Ein Golfer erspielt sein persönliches Ergebnis mit einer ihm zuvor zugeteilten Spielvorgabe. Die Höhe dieser Spielvorgabe ist von zwei Faktoren maßgeblich abhängig:
Die tagesaktuellen Schwankungen der Platzschwierigkeiten können im Course Rating jedoch nicht erfasst werden. Das Course Rating ermittelt die Platzschwierigkeit unter der Voraussetzung normaler Bedingungen bei gegebener Länge und Layout des Platzes. Bei einer dauerhaften Änderung der Längen würde ein neues Course Rating erfolgen. Es gibt jedoch immer auch kurzfristige Veränderungen, die dabei nicht berücksichtigt werden können. Zum Beispiel:
Da diese „perfekte“ Lösung jedoch ökonomisch nicht sinnvoll ist, wird die aktuelle Schwierigkeit aufgrund der durchschnittlich zu erwartenden Spielergebnisse ermittelt. Dieses Verfahren gleicht überproportional leichte oder schwere Spielbedingungen aus und funktioniert einwandfrei, vorausgesetzt die Vorgaben der teilnehmenden Golfer sind korrekt und aktuell.
Diese Voraussetzung ist Grundlage des DGV-Vorgabensystems
… Grundlage des DGV-Vorgabensystems ist die Annahme, dass sich jeder Spieler stets bemüht, das bestmögliche Ergebnis an jedem Loch in jeder gespielten Runde in Übereinstimmung mit den Golfregeln zu erzielen. Gleichzeitig wird erwartet, dass ein Spieler so viele vorgabenwirksame Ergebnisse wie möglich einreicht, damit die Vorgabe ein getreues Abbild seiner Spielstärke bietet.
Überproportional leichte oder schwere Spielbedingungen werden durch Pufferzonenanpassung ausgeglichen.
Da jedoch eine Anpassung der Spielvorgaben vor jedem Wettspiel zu aufwändig wäre, starten alle Spieler zunächst mit unveränderten und genau genommen falschen Spielvorgaben. Der Ausgleich geschieht nach der Runde durch Pufferzonenanpassung.
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Ein Golfer erspielt sein persönliches Ergebnis mit einer ihm zuvor zugeteilten Spielvorgabe. Die Höhe dieser Spielvorgabe ist von zwei Faktoren maßgeblich abhängig:
- von der eigenen Stammvorgabe
- vom Course Rating des zu spielenden Platzes
Die tagesaktuellen Schwankungen der Platzschwierigkeiten können im Course Rating jedoch nicht erfasst werden. Das Course Rating ermittelt die Platzschwierigkeit unter der Voraussetzung normaler Bedingungen bei gegebener Länge und Layout des Platzes. Bei einer dauerhaften Änderung der Längen würde ein neues Course Rating erfolgen. Es gibt jedoch immer auch kurzfristige Veränderungen, die dabei nicht berücksichtigt werden können. Zum Beispiel:
- Es hat über Nacht stark geregnet; Roll = „Null“Jeder einzelne dieser Faktoren hat Einfluss auf die Schwierigkeit des Platzes und sie kommen auf allen Golfplätzen immer wieder vor und müssten somit auch Einfluss auf die Spielvorgaben haben. Ideal für die Genauigkeit der Platz-Schwierigkeit wäre ein neues Course Rating vor jedem Wettspiel und der entsprechenden Anpassung der Spielvorgaben aller Spieler für den Tag.
- Lange Trockenperiode führt zu längeren Rollwegen
- Die Abschlagskugeln wurden so gesteckt, dass sich der Platz insgesamt 80 Meter kürzer spielt, als vom Messpunkt vermessen.
- Es wird mit Besserlegen gespielt (genehmigt).
- Die Grüns wurden aerifiziert.
- Roughs und Grüns konnten nicht gemäht werden.
- Hard-Roughs wurden gemäht.
- etc.
Da diese „perfekte“ Lösung jedoch ökonomisch nicht sinnvoll ist, wird die aktuelle Schwierigkeit aufgrund der durchschnittlich zu erwartenden Spielergebnisse ermittelt. Dieses Verfahren gleicht überproportional leichte oder schwere Spielbedingungen aus und funktioniert einwandfrei, vorausgesetzt die Vorgaben der teilnehmenden Golfer sind korrekt und aktuell.
Diese Voraussetzung ist Grundlage des DGV-Vorgabensystems
… Grundlage des DGV-Vorgabensystems ist die Annahme, dass sich jeder Spieler stets bemüht, das bestmögliche Ergebnis an jedem Loch in jeder gespielten Runde in Übereinstimmung mit den Golfregeln zu erzielen. Gleichzeitig wird erwartet, dass ein Spieler so viele vorgabenwirksame Ergebnisse wie möglich einreicht, damit die Vorgabe ein getreues Abbild seiner Spielstärke bietet.
Überproportional leichte oder schwere Spielbedingungen werden durch Pufferzonenanpassung ausgeglichen.
Da jedoch eine Anpassung der Spielvorgaben vor jedem Wettspiel zu aufwändig wäre, starten alle Spieler zunächst mit unveränderten und genau genommen falschen Spielvorgaben. Der Ausgleich geschieht nach der Runde durch Pufferzonenanpassung.
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Was passiert bei der Pufferzonenanpassung eigentlich genau?
Hintergrund Pufferzonenanpassung (CBA )
Der einzige Zweck einer Vorgabe besteht darin, das Netto-Spielergebnis eines Spielers mit den Netto-Spielergebnissen anderer Spieler ins Verhältnis zu setzen. Nach überdurchschnittlich guten oder unterdurchschnittlich schlechten Ergebnissen wird die Vorgabe herauf- oder herabgesetzt, und für das nächste Wettspiel oder die nächste sonstige Runde erhält der Spieler entsprechend mehr oder weniger Vorgabenschläge.
So wird die Chancengleichheit für alle Spieler gewährleistet. Durch das EGA-Handicap-System (und somit das DGV-Vorgabensystem) besteht diese Chancengleichheit nicht nur auf einem einzelnen Golfplatz, sondern europaweit. Voraussetzung für das Funktionieren dieses Systems ist eine einheitliche Bewertung der Schwierigkeit von Golfplätzen. Nur mit den dafür ermittelten Course-Rating-Werten können die Spielvorgaben und somit die Vorgabenschläge gerecht berechnet werden. Die Bewertung der Golfplätze erfolgt einheitlich nach dem vom amerikanischen Golfverband (USGA) dem DGV lizenzierten Course-Rating-System. Hierbei wird eine Vielzahl von Faktoren zu den während der Spielsaison üblicherweise vorherrschenden Bedingungen bewertet. Einige dieser Bedingungen, wie z. B. die gesteckten Abschläge, die Fahnenpositionen, die Roughhöhe und natürlich auch die Witterungsbedingungen ändern sich jedoch täglich und üben einen starken Einfluss auf die Schwierigkeit des Platzes aus.
Da es nicht möglich ist, etwa jeden Tag ein aktuelles Course-Rating zu erstellen, hat die Handicap-Research-Group der EGA mit ausführlichen Untersuchungen von Millionen Wettspieldaten aus verschiedenen Ländern festgestellt, wie oft ein Spieler mit einer DGV-Stammvorgabe zwischen 0 und 26,4 (DGV-Vorgabenklassen 1 bis 4), „in der Pufferzone“ oder besser spielt. Diese Daten sind jetzt die Grundlage, um zu bestimmen, ob die Ergebnisse in einem bestimmten Wettspiel so ausgefallen sind, wie es unter normalen Umständen der Fall gewesen wäre. Für einen aussagekräftigen Vergleich der Abweichung der gespielten Ergebnisse von den durchschnittlich erzielten Spielergebnissen werden mindestens zehn Spieler der Vorgabenklassen 1 bis 4 benötigt.
Durch die von diesen Spielern erzielten Ergebnisse kann nun, als Ergänzung zum bestehenden Course-Rating, die tagesaktuelle Schwierigkeit des gespielten Platzes ermittelt werden (Pufferzonenanpassung). Weicht die Schwierigkeit besonders stark von den durchschnittlichen Course-Rating-Werten ab, so wird die Pufferzone, die zur Herauf- bzw. Herabsetzung der Vorgaben aller Teilnehmer berücksichtigt wird, nach oben oder unten verschoben und die Vergleichbarkeit der Ergebnisse mit allen anderen nach dem Course-Rating-System bewerteten Golfplätze ist wieder gegeben.
Die Pufferzonenanpassung (CBA / Computed Buffer Adjustment) ersetzt das bis 2011 verwendete CSA und wurde speziell zur Anwendung im EGA-Handicap- System entwickelt.
- Eine Pufferzonenanpassung von -1 bis zu -4RO bedeutet, dass die Pufferzone um die entsprechende Anzahl Schläge nach unten verschoben wird. Damit wird die für den Spieler gültige Toleranz verschoben, bevor es zu einer Heraufsetzung der DGVStammvorgabe kommt. Eine Pufferzonenanpassung von +1 wird erreicht, indem die Pufferzone um einen Schlag nach oben geschoben wird.
- Die Pufferzonenanpassung muss nach jeder vorgabenwirksamen 18-Löcher-Runde berechnet werden.
- Nur die Ergebnisse von Spielern der DGV-Vorgabenklassen 1 bis 4 werden zu deren Berechnung herangezogen. Die so ermittelte Pufferzonenanpassung wird jedoch auch auf die Ergebnisse der Spieler mit DGV-Vorgaben der Klassen 5 und 6 angerechnet.
- Die Anpassungs-Werte reichen von +1 über 0, -1, -2, -3 bis „-4RO “ (Reduction only / nur Unterspielungen werden gewertet). Führt die Berechnung der Pufferzonenanpassung dazu, dass von den Ergebnissen nur die Unterspielungen gewertet werden (-4RO ), so wird die Pufferzone um vier Schläge nach unten verschoben.
- Die Pufferzonenanpassung wird nur in Wettspielen mit mindestens 10 Spielern aus den DGV-Vorgabenklassen 1-4 angewandt.
- Wird ein Wettspiel aus irgendeinem Grund von der Spielleitung abgebrochen, so zählen nur Ergebnisse in der Pufferzone oder besser, und die Pufferzonenanpassung ist „0“. (DGV-Vorgabensystem 3.7)
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Was ist EDS? Oder
Muss ich unbedingt an Wettspielen teilnehmen, um mein Handicap zu aktualisieren?
EDS = Extra Day Score
Hinter der Bezeichnung verbergen sich vorgabenwirksame Golfrunden, die man im ganz privaten Rahmen spielt. Folgende Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein:
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EDS = Extra Day Score
Hinter der Bezeichnung verbergen sich vorgabenwirksame Golfrunden, die man im ganz privaten Rahmen spielt. Folgende Voraussetzungen müssen jedoch erfüllt sein:
- EDS-Runden können nur auf dem Platz des Heimatclubs und nur über 18 Löcher gespielt werden. (Mitglieder der VcG sind innerhalb eines Kalenderjahrs auf den Platz beschränkt, auf dem sie die erste EDS-Runde des Jahres gespielt haben.)
- Der Platz muss für vorgabenwirksames Spiel vorbereitet sein.
- Der Zähler muss Vorgabe -36 oder besser haben und von der Spielleitung als Zähler akzeptiert werden. Ein Pro darf dabei nicht als Zähler fungieren.
- Die EDS-Runde muss vorab im Heimatclub angemeldet werden. Die Anmeldefristen dazu können von Club zu Club variieren.
- In den Vorgabenklassen 2 - 6 (-4,5 bis -54) dürfen beliebig viele EDS-Runden gespielt werden.
- Für Spieler der Vorgabenklasse 1 ( -4,4 und besser) dürfen keine EDS-Runden gewertet werden.
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„Wenn das Wettspiel wegen schlechten Wetters abgebrochen wird, zählen nur die Unterspielungen.“
Das ist inzwischen wieder richtig, nachdem in den letzten Jahren ein Unterschied zwischen den Spielern gemacht wurde, die ihre Runde beendet hatten und Spielern, die zum Zeitpunkt des Abbruchs noch auf dem Platz unterwegs waren. Seit 2012 sind unter diesen Umständen nur die Ergebnisse im Puffer und besser vorgabenwirksam. Die Runden der Spieler, die wegen des Spielabbruchs durch die Spielleitung kein vorgabenwirksames Ergebnis erzielen konnten, werden jedoch als vorgabenwirksame Wettspielteilnahme gerechnet, wenn es darum geht, eine aktive Vorgabe festzustellen.
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Warum wird mein Ergebnis durch Pufferzonenanpassung aufgrund der guten oder schlechten Ergebnisse der anderen Spieler verändert?
Die Pufferzonenanpassung berücksichtigt die äußeren Einflüsse auf das Spiel aller Wettspielteilnehmer. Dies können Regen, Hitze, aerifizierte Grüns, hohe Roughs oder gemähte Roughs sein. Diese Einflüsse wirken sich auf die Ergebnisse aller Spieler aus und es werden auch alle Ergebnisse nach einem bestimmten Verfahren an die erschwerten oder vereinfachten Bedingungen angepasst. Die Pufferzonenanpassung „funktioniert“ nur richtig, wenn die Vorgaben der Spieler stimmen sind, deren Ergebnisse zur Berechnung herangezogen werden. Im Übrigen wird das Ergebnis des Spielers durch die Pufferzonenanpassung nicht verändert. Die Punktzahl bleibt erhalten, es wird nur die Wertigkeit des Ergebnisses aufgrund des Vorliegens besonders vieler oder weniger anderer Ergebnisse in der Pufferzone oder besser verändert.
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Darf der Vorgabenausschuss meines Heimatclubs einfach mein Handicap verändern?
Ja, es ist sogar die Aufgabe des Vorgabenausschusses und er ist zu der Veränderung eines Handicaps verpflichtet, wenn er hinreichende Erkenntnisse darüber erlangt hat, dass ein Spieler mit einer falschen Vorgabe spielt. Das Verfahren dazu ist im DGV-Vorgabensystem in den Ziffern 3.15 und 3.16 genau festgelegt. Ein Handicap ist kein „Eigentum“ eines Spielers sondern nur eine Einstufung der Spielstärke aufgrund möglichst aktueller (und nicht vergangener) Wettspielergebnisse. Das Handicap gehört dem Spieler genauso wenig wie ein Ranglistenplatz in einer anderen Sportart.
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Wie konserviere ich mein Handicap, wenn ich eine Zeit lang in keinem Golfclub Mitglied bin?
Die Antwort lautet ganz einfach: „Gar nicht“. Die Vorgaben der Spieler werden von den Golfcubs geführt. Ohne eine Mitgliedschaft mit Spielrecht in einem Golfclub hat ein Spieler kein Handicap (s. Ziffer 3.14 DGV Vorgabensystem). Bei einer Pause von weniger als zwölf Monaten ohne Mitgliedschaft, wird bei Wiedererlangung einer Mitgliedschaft oder eines Spielrechts die Vorgabe in der alten Höhe reaktiviert.
Dauert die Unterbrechung länger, muss ein Spieler drei Ergebnisse erspielen, aus denen der Vorgabenausschuss seines Heimatclubs ihm ein neues Handicap zuerkennt. Das alte Handicap wird hierbei als Gewichtungsfaktor berücksichtigt.
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Dauert die Unterbrechung länger, muss ein Spieler drei Ergebnisse erspielen, aus denen der Vorgabenausschuss seines Heimatclubs ihm ein neues Handicap zuerkennt. Das alte Handicap wird hierbei als Gewichtungsfaktor berücksichtigt.
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